
Gestern haben wir ein Museum in Salzburg entdeckt, das sich den Künstlern widmet, die von den Nationalsozialisten mit Arbeitsverboten belegt, ausgegrenzt oder in die Emigration gezwungen wurden; Das Museum „Kunst der verlorenen Generation“ wurde erst 2017 eröffnet. Es liegt mitten in der Altstadt und ist wirklich einen Besuch wert! Die Bilder haben mich sehr tief bewegt und zu Tränen gerührt.
Wie viele solcher Werke gibt es nun wieder in unserer von Kriegen gebeutelten Welt? Wie viele zeitgenössische Künstler, Maler, Musiker, Schriftsteller werden heute auf der ganzen Welt verboten, verdrängt, weil sie nicht in den politischen Kontext passen? Es hört nicht auf…
„Dem Vergessen als Missachtung der Geschichte und den daraus entsprungenen Geschichten wird hier exemplarisches Erinnern entgegengestellt.
Das „Museum Kunst der Verlorenen Generation“ will diesem Vergessen entgegenwirken.“
Ganz entfernt erinnerte mich diese Ausstellung an diejenige im Jahr 2022 in Landshut über einen „verschollenen Künstler“, Josep Mader (1905-1982), dessen Karriere aufgrund der Kriegszeit zerbrach:




EN: Yesterday we discovered a museum in Salzburg dedicated to artists who were banned from working, marginalized, or forced into exile under National Socialism. The “Museum of the Lost Generation,” opened only in 2017 and located in the heart of the old town, is truly worth a visit. The artworks moved me deeply, even to tears.
And it makes you wonder: how many such works are being created again in our war‑torn world? How many contemporary artists, painters, musicians, and writers are being silenced or pushed aside today because they don’t fit the political narrative? It never seems to end.
This museum stands as a deliberate act of remembrance against forgetting — a place that resists the erasure of history and the stories born from it.

Ein sehr interessanter Beitrag. Danke ! Von den Künstlern deren Werke von den Nazis als „entartete Kunst“ bezeichnet wurden, sind ja allgemein nur jene bekannt, die schon vor dem Nazi-Regime bekannt waren. Die anderen, von denen einige in diesem Museum ausgestellt werden, sind ansonsten weitgehend in der Versenkung verschwunden.
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Genau. Und das ist das Ziel des Museums: Die Kampfansage an das Vergessen.
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