50. Leonhardiritt in Grongörgen – Pferde und Frauen

Eine Frau steht vor zwei dekorierten Pferden mit blauen Geschirren und Halfter in einem grünen Feld.
Pferde und Frauen – das ist oft eine Liebesgeschichte

Am Sonntag, dem 4. Oktober, fand der 50. Leonhardiritt in Grongörgen statt. Wie immer war es ein unvergessliches Schauspiel: die vielen liebevoll geschmückten Wagen, die Menschen in ihren Trachten und die mächtigen Kaltblüter mit ihrem farbenprächtigen Geschirr. Und das alles vor der beeindruckenden Kulisse der Wallfahrtskirche und der weiten Landschaft.

Besonders gerne schaue ich beim Anspannen zu und beobachte dabei die spannenden Beziehungen zwischen Mensch und Tier. Mein besonderes Augenmerk gilt den Frauen, die heute immer öfter beim Anspannen mit anpacken.

Eine Gruppe von Menschen steht vor einer Kirche, während ein Pferd mit einem festlich geschmückten Wagen auf einer Wiese steht.
Es wird angespannt

Hier noch einige Eindrücke:

Und ein Video:

Natur in Bad Birnbach – Oktober 26

Ein Artikel über die Naturbeobachtung im Oktober, der die harmonische Landschaft und Tierwelt in Bad Birnbach beschreibt, mit Fokus auf Licht, Farben und Vogelrufe.
Naturbeobachtungen im Kulturspatz

Seit 2022 schreibe ich regelmäßig die Rubrik „Naturbeobachtung“ im Bad Birnbacher Kulturspatz. Ich zeige darin ausschließlich Fotos, die ich selber gemacht habe und berichte u.a. von eigenen Beobachtungen an der Rott, in der Lugenz und auf den Feldern rund um Bad Birnbach. Nun ist der Oktober-Beitrag erschienen. Ich freue mich schon auf den Frühherbst, wünsche mir aber auch Regen, der zurzeit leider nicht fällt.

Naturbeobachtung im Oktober – Licht, Farben und Vogelrufe

Der Oktober in Bad Birnbach zeigt sich als Monat des Übergangs, in dem Licht, Landschaft und Tierwelt eine besondere Harmonie bilden. Wenn sich morgens Nebel über die Rottauen legt und die Sonne später golden über die sanften Hügel steigt, entstehen Bilder, die den Herbst so unverwechselbar machen.

Spaziergänge durch die Lugenz, den Aunhamer Wald oder über die offenen Felder werden zu entspannenden Naturerlebnissen. Noch blühen Flockenblume und Ehrenpreis, letzte Schmetterlinge tanzen durch die klare Luft, und manchmal wärmt sich sogar eine Libelle in der Oktobersonne.

Ein zentrales Schauspiel ist der Vogelzug. Seit wenigen Jahren ziehen im Oktober hunderte, manchmal tausende Kraniche über Bad Birnbach hinweg. Ihre trompetenden Rufe hallen über die Landschaft, während sie in eleganten Formationen Richtung Süden fliegen. Die Glücksvögel, mit ihren langen Hälsen und Beinen gut von Graugänsen im Flug zu unterscheiden, sind zu einem besonderen Symbol des Herbstes geworden. Auch Starenschwärme, Silberreiher und Graugänse prägen das Bild der offenen Felder, und mit etwas Glück huscht ein Eisvogel über die Rott.

Nicht nur über der Erde, auch unter der Wasseroberfläche ist Leben zu entdecken. Vom Holzsteg über dem Birnbach lassen sich junge Karpfen, Döbel und Barsche beobachten, die sich auf den Winter vorbereiten oder die kühleren Temperaturen zur Nahrungssuche nutzen.

In den Hügeln schließen sich Rehe nun zu kleinen Gruppen, sogenannten „Sprüngen“, zusammen. Besonders in den frühen Morgenstunden lassen sie sich gut beobachten – ein Moment, der viele Naturfreundinnen und Naturfreunde berührt.

Während die Wälder ab der zweiten Oktoberhälfte ihr farbiges Kleid anlegen und Nebelschwaden aus den Auen aufsteigen, bleibt der Herbst ein Monat voller Kontraste: Spätsommerliche Wärme ist ebenso möglich wie plötzliche Kälteeinbrüche. Doch unabhängig vom Wetter lohnt es sich, die Natur bewusst wahrzunehmen. Der Kurpark leuchtet in warmen Farben, Schwäne gleiten über die Rott, und die letzten Libellen schwirren über den Wegen.

Der Oktober lädt ein, wandernd, radelnd oder einfach verweilend die Vielfalt der Rottaler Landschaft zu erleben. Wer mit offenen Sinnen unterwegs ist, entdeckt jeden Tag neue kleine Wunder.

Ein malerischer ländlicher Weg, umgeben von Bäumen, mit Blick auf ein Dorf in der Ferne, das von grünen Wiesen umgeben ist.

Die Wanderer – Malerei

Zwei Wanderer in einer farbenfrohen Waldlandschaft, umgeben von Bäumen und einem kleinen Gewässer.
Acrylmalerei

Die Wanderer

Letztens haben wir im Nationalpark Sumava den richtigen Wanderpfad nicht mehr gefunden und mussten einen Abschnitt auf niedrigen Felsen an der Vydra entlang gehen. Das war für uns anstrengend, aber wunderschön, das Geräusch der Stromschnellen, das Glitzern der Sonne auf dem schwarzen Wasser und die vielen Felsformationen im Wildbach faszinierend waren. Und da ich ja Bilder mag, die Geschichten erzählen, hab ich dieses Abenteuer nun gemalt.

Hoffnung auf Regen – im Europareservat

Eine Gruppe von Vögeln schwimmt auf einem glitzernden Gewässer im Hintergrund von Bäumen und Krautland.
Große Brachvögel sammeln sich im Herbst am Inn – Europareservat Unterer Inn

Heute waren wir im Europareservat Unterer Inn bei Ering am Inn, um Vögel zu beobachten. Insbesondere große Gruppen von großen Brachvögeln und Höckerschwänen sammeln sich gerade dort. Auch Enten, Möwen und Zwergscharben waren zu sehen.

Der Pegel kam mir sehr niedrig vor; Ein PNP-Artikel vom 22.09.26. trägt den Titel: „Trockenheit bremst Wasserkraft – Heuer 30 Prozent weniger Strom aus Innkraftwerken – Betreiberfirma Verbund rüstet nach“.

Hoffentlich kommt bald mal etwas Regen.

Ufer eines Gewässers mit Schilfrohr und Gras im Vordergrund, spiegelndes Wasser im Hintergrund.
Ungewöhnlich tief: der Pegel am Inn

Wandern im Böhmerwald

Ein ruhiger Fluss, umgeben von hohen Bäumen und üppigem Grün, reflektiert die Natur auf der Wasseroberfläche.
Die wunderschöne und wilde Vydra im Nationalpark Šumava

Wieder waren wir einige Tage im Böhmerwald (Nationalpark Šumava) und haben neue Wege entdeckt. Wie immer war es wunderschön. Wir hatten das Glück, wilden Enzian zu sehen und haben das weite Lusental entdeckt. Es waren viele „Schwammerl“ zu sehen, aber auch Vögel und einige Feuerfalter, die auf noch warmen Südhängen umherschwirrten.

Zwei Personen wandern auf einem schmalen Pfad durch einen bewaldeten Bereich mit hohen Bäumen.
Auf schönen Waldwegen
Ein Kiesweg führt zu einem Gebäude in einer ländlichen Umgebung, umgeben von grünen Wäldern und trockenem Grasland.
Březník (deutsch Pürstling) im Lusental

Teile der Handlung von Klostermanns Roman „Aus der Welt der Waldeinsamkeiten“ von 1891 spielen in Pürstling.

Das Forsthaus wurde bis 1951 betrieben und musste dann wegen des Baus von Grenzbefestigungen der ČSSR zur Bundesrepublik Deutschland im Kalten Krieg und der damit verbundenen Einrichtung einer Sperrzone aufgegeben werden. Bis 1969 waren Einheiten des Grenzschutzes in dem Gebäude stationiert, das nach deren Abzug verfiel. Nach der Öffnung der Grenze 1989/1990 wurde das Gebiet wieder zugänglich. Von 1998 bis 2002 wurde das Forsthaus wieder aufgebaut und dient nun als Informationszentrum des Nationalparks Šumava. Daneben befinden sich eine kleine Gaststätte und eine Ausstellung über den Schriftsteller Karel Klostermann in dem Gebäude. (Quelle. Wikipedia)