Monde magique

Zauber der Vogelwelt an der Rott: Wieder ein Kurzfilm über unsere Natur bei Bad Birnbach. Wenn ich so viele wunderschöne Wildvögel sehe, wird mir bewusst, dass wir eigentlich in einer Zauberwelt leben. Lasst uns daran FREUDE haben!

Pour moi, le monde des oiseaux est magique!

Avantgardistische Hofmark

Neues Büro Bachhuber in Hofmark Bad Birnbach - Aquarelle von Nadia Baumgart
Das moderne Gebäude passt sich perfekt in das historische Ensemble ein

Avantgardistische Hofmark

1673 wurde der historische Ortskern von Bad Birnbach zur geschlossenen Hofmark erhoben. In ungefähr dieser Zeit, nach einem verheerenden Brand, entstanden auch die schönen Gebäude, die heute noch das Zentrum zieren.

Nun ist nach dem Abriss des „Kastenmaier-Areals“ ein neues, modernes Gebäude hinzugekommen: Das Bürogebäude der Firma Bachhuber Hoteleinrichtungen von Rudolf Bachhuber. Dass sich moderne Architektur sehr gut in ein bestehendes, altes Ensemble eingliedern kann, zeigt dieser schlichte und avantgardistische Bau, der von einem innovativen und mehrfach prämierten Architekten, Markus Tauber aus Brixen, entworfen wurde. Die Silhouette des Gebäudes fügt sich trotz andersartiger Materialien (Holzlamellen vor Glasflächen) perfekt in die Reihe ein.

Die letzten Baumaßnahmen werden gerade noch abgeschlossen, aber lange kann es nicht mehr dauern, bis das junge Gebäude frech und selbstbewusst zwischen den altehrwürdigen Nachbarn Farben und Licht zwischen seinen Holzlamellen spielen lässt.

Natürlich musste ich das jetzt malen. Wahrscheinlich das erste Aquarell der „neuen“ Hofmark. Denn nur malend kann ich die Realität um mich herum begreifen.

New architecture in a Bavarian historical centre – Projected by the architect Markus Tauber – Winner at German Design Award 2020

Abendspaziergang am Inn

Sonnenuntergang am Inn
Der Himmel spiegelt sich im spiegelglatten Inn

Abendspaziergang am Inn mit Alpenblick – Gestern war Föhn mit Alpenblick (Blick auf den Watzmann). Einfach schön!

Walk along the river Inn view of the Alps – Promenade du soir avec vue sur les Alpes.

#rottalinn #alpenblick #inntal

Zuhause – A casa

Traumlandschaft - Ich liebe das Rottal
Das Rottal: Einfach schee!
Rottaler Landschaften - Niederbayerische Landschaften
Rottaler Landschaften

Hier fühle ich mich daheim – Qui mi sento a casa – Je me sens chez moi dans ce beau paysage en Bavière

Herbstlandschaft

Aquarelle - Rottaler Landschaften
Bavarian landscape – Paysage Bavarois

Octobre

Kleiner Feuerfalter Mitte Oktober im Rottal
Der Kleine Feuerfalter (Lycaena phlaeas)

Une très belle journée d´automne – What a sunny autumn day !

Ein wunderschöner Oktobertag! Heute haben wir sogar einen kleinen Feuerfalter am Waldrand gesehen! Die sind so hübsch! Dass der Marienkäfer auf „Franzosenkraut“ herumklettert, das hat uns unsere schlaue Pflanzenbestimmungs-App verraten. Und…ja, ein paar Schwammerl haben wir auch gefunden!

Im Rottaler Wald
Schöne Schwammerl gefunden!

Au café

Cafe Viamar in Bad Birnbach - Aquarelle
Das Cafe Viamar in Bad Birnbach in der Oktobersonne
Die Künstlerin Nadia Baumgart im Café in Bad Birnbach
Im Café malen macht Spaß!

// Drawing and painting in a Café is great fun!

// Im Café malen macht immer Spaß! Heute hat das Cafe ViaMar in Bad Birnbach extra dafür einen Tisch reserviert. Danke!

// J´aime faire des croquis dans l´ambiance vivante d´un café. Avec une table réservée, c´est d´autant plus sympa.

Und dann noch am reservierten Maltisch :-)!

#aquarelle #niederbayern #freude

Das Rottal

Gasthof im Rottal
Ein alter Gasthof

Our beautiful Bavarian region.

Rottaler Landschaften: Unterwegs mit der Kamera kreuz und quer durch unseren schönen Landkreis. Und das bei Kaiserwetter im Oktober!

Vierseithof
Rottaler Vierseithöfe können wie Burgen wirken
Traumhaft verträumt…
Einfach eine Fahrt ins Blaue!
Immer alles im Blick…
Leider können nicht alle alten Gebäude erhalten bleiben. Aber sie zerfallen mit Romantik.

#niederbayern #rottal #landschaft #bavaria #rottalinn

Der Lamplhof – Mit Leib und Seele Bauer sein!

Rottaler Gsichter Magazin - Der Lamplhof
„Unterwegs mit Nadia“ im Rottaler Gsichter Magazin

Welch eine Freude! Heute schon durfte ich die 6. Ausgabe des Rottaler Gsichter Magazins in den Händen halten! Ab Montag gibt es das wieder an diesen Verkaufsstellen: https://rottalergsichter.de/das-magazin/haendlerliste/

Diesmal durfte ich in der Reihe „Unterwegs mit Nadia“ den Lamplhof in Bad Birnbach vorstellen. Was das ist?  Ein Milchviehbetrieb mitten in einer lebendigen Ortschaft. Spaziergänger und Gäste, die beim Gang durch den Kurort immer wieder einen Blick auf die Kühe im Laufstall werfen und am schönen Wohnhaus des Hofes vorbeigehen. Das ist inzwischen sehr selten geworden!

Die Eigentümer des Lamplhofes : Simone und Bernhard Baumgartner
Bernhard Baumgartner Junior vor seinem Mähdrescher

Mitten im Ort: Der Lamplhof

Mit Leib und Seele Bauer sein

Wer jemals in Bad Birnbach war, kennt den Lamplhof. Von außen, von der Straße. Das Wohnhaus mit der hellen Holzfassade und den bemalten Fensterläden, der langgezogene Stadel sowie das hohe Stallgebäude aus Ziegelmauerwerk prägen das Erscheinungsbild des Kurorts dort, wo er am schönsten ist, nämlich in der Hofmark. Wer im Biergarten des Gasthofs Wasner sitzt, schaut direkt auf den Lamplhof, der aus dem uralten Prantmayrhof hervorging und sich seit 1654 im Familienbesitz befindet.

Dank der Freundlichkeit der Hofeigentümer durfte ich jetzt endlich einmal auch einen Blick „hinter die Kulissen“ werfen. Dazu muss man eigentlich nur einmal um die Ecke gehen. Die derzeitigen Hofeigentümer Bernhard und Simone Baumgartner führten mich bereitwillig in eine Welt ein, die zwar geographisch mitten im Ort liegt und doch irgendwie Erinnerungen an ehemalige Zeiten weckt. Denn eine „Bauernwelt“ mit allem, was dazu gehört, mitten im Ort, das ist heute eine wahre Seltenheit und ein echter Mehrwert für das „Ländliche Bad“. Das Ehepaar bewirtschaftet den Hof zusammen mit den Eltern und dem Sohn, der sichtlich motiviert und mit Leidenschaft mitarbeitet. „Der hat Bauernblut“, sagt Bernhard stolz.

Dutzende von Rauchschwalben brüten im Stall

Zunächst fallen einem die vielen Rauchschwalben auf, die melodisch zwitschernd durch die Ställe sausen, um den Nachwuchs zu füttern. Die kleinen Schwalben schauen drollig aus Dutzenden von Nestern. „Wo d´Schweiberl san ist Glück im Stall“, schmunzelt Simone Baumgartner. Woher die Insekten als Nahrung für die Vögel kommen, ist auch klar: Hinter dem Stall türmt sich nämlich ein Misthaufen. Es liegt die Vermutung nahe, dass der Rückgang der Schwalben auch etwas mit dem Bauernsterben zu tun haben könnte.

Jede Kuh hat einen Namen

Nun geht es in den Stall:  58 Milchkühe und insgesamt 155 Rinder der Rasse Bayerisches Fleckvieh stehen im luftigen Laufstall und fressen frischen Klee. Auch das Soja als Eiweißfutter wird auf eigenen Flächen angebaut. „Es macht ja keinen Sinn, das aus Südamerika zu holen und bei uns zu verfüttern. Außerdem haben wir uns verpflichtet, auf gentechnikfreies Futter zu achten.“ Einige Kälbchen liegen in Boxen zwischen Granitsäulen und böhmischem Gewölbe. „Das ist lebendige Geschichte“, denke ich.

Ein Stall, in den man reinschauen darf wie diese Mutter mit Kind

2017 wurde angebaut: Es kam noch ein besonders heller Laufstall hinzu. Die Wand aus Gittergewebe erlaubt eine Art von Dialog mit der Außenwelt. Im Gegensatz zu den hermetisch verschlossenen Ställen, die man hier und da zu Gesicht bekommt, können hier die Kühe den Menschen auf der Straße zuschauen und diese in den Stall hinein. Eine junge Frau kommt sogar regelmäßig mit ihrem kleinen Bub vorbei, um ihm die Tiere zu zeigen. Abends kommt auch so mancher Nachbar vorbei, um frische Milch zu holen. „Der Milchpreis hat sich seit den 80er Jahren nicht verändert“, stellt der Hofeigentümer mit einem bitteren Unterton fest. „Dabei müsste gerade jetzt in den Corona-Zeiten bewusst werden, wie wichtig regionale Produkte sind. Zumal wir ein `geschlossenes System` gewährleisten, in dem garantiert keine Keime eingeschleppt werden. Selbst die Kälber ziehen wir alle selber groß, unsere Färsen sind unsere Zukunft.“

Ist das nicht ein wunderschöner Bauerngarten?

Jede Kuh hat einen Namen, im Bauerngarten blüht es üppig, eine Katze schleicht neugierig um die Ecke. Und doch bedeutet das alles harte Arbeit: „Landleben ist nicht immer idyllisch“, erzählt die junge Bäuerin, „wir müssen auch sonntags die Kühe versorgen und können nicht mal spontan in Urlaub fahren. Es ist eigentlich unendlich, was wir leisten.“ 

Der Lamplhof von der Straßenseite

Gerade jetzt in Zeiten des Bauernsterbens, jetzt, da Transparenz in der Agrarwirtschaft gefordert wird und die negativen Schlagzeilen in der Agrarindustrie in aller Munde sind, bin ich dankbar, dass es so etwas noch gibt. Könnte man unseren Kurort ohne Kuhstall im Ortskern überhaupt noch „ländlich“ nennen? Das bezweifle ich…Und freue mich auf die vielen „Schweiberl“, die weiterhin durch unsere Lüfte ziehen werden, solange es den Lamplhof noch gibt.

Auch die Kühe schauen auf die Spaziergänger
Ein lebendiger Bauernhof „mittendrin“

Zum Magazin: Auch die 6. Ausgabe des Rottaler Gsichter Magazins der Journalistin und Soziologin Eva Hörhammer ist wie immer total spannend und voller Portraits von kreativen und interessanten Menschen aus der Region mit tollen Texten und wunderschönen Bildern. Schaut mal rein:

https://rottalergsichter.de/

#badbirnbach #landwirtschaft #landleben