Maifest – Aquarell

Ein bayerisches Tanzpaar in traditioneller Tracht tanzt fröhlich vor einer Menschenmenge, während eine Krähe über ihnen fliegt. Im Hintergrund ist ein Maibaum zu sehen.
Maifest – Aquarell – Wtercolorpainting

Unter dem Eindruck des gestrigen Bad Birnbacher Maifests mit den „Holzlanda Kudlhub“, hab ich heute das Bild gemalt und innerlich mitgetanzt.

EN: Still inspired by yesterday’s May Festival in ma town in Bavaria, I painted this picture today — and found myself dancing along in my mind.

Gautrachtenfest und Bezirksmusikfest in Pfarrkirchen

Eine Festparade mit Menschen in traditionellen Trachten, die auf einer Straße marschieren, während Zuschauer auf den Bürgersteigen stehen. Im Hintergrund ist ein Gebäude mit der Aufschrift 'GASSI-BRÄU' zu sehen.
Trachten- und Musikfest in Pfarrkichen April 2026

Gautrachtenfest & Bezirksmusikfest in Pfarrkirchen

Was für ein wunderbarer Zug heute!

Ein unendlich langer, farbenfroher Festzug mit Hunderten von Trachtenträgerinnen und Trachtenträgern aus über 70 Vereinen – Teil des niederbayerischen Gautrachtenfestes und des Bezirksmusikfestes des Musikbundes Ober‑ und Niederbayern für den Bereich Isar–Vils–Rott.

Die heitere, beschwingte Atmosphäre, die schöne Kulisse der Ringallee mit Blick auf das Gässl‑Bräu, die Musik, die vielen Kinder in Tracht, das Fahnenschwingen, die leuchtenden Farben, die langen Traditionen, die dahinterstehen – all das berührt.

Je kriegerischer die Welt wird, desto wichtiger sind mir solche Momente des Friedens, der Gemeinschaft und der Freude– mit hübschen Dirndln, Goldhauben, Lederhosen und wunderschönen Fahnen.

Der Pfarrkirchner Trachtenverein feiert übrigens heuer sein 100‑jähriges!

Eine Gruppe von Personen in traditioneller Kleidung, die an einem Festumzug teilnimmt. Im Vordergrund gehen Frauen und Mädchen mit Blumensträußen, während Zuschauer im Hintergrund stehen.
Viele Kinder waren dabei! Tradition lebt in Niederbayern.

Einige Eindrücke:

Und hier im Video:

Frühjahrsmarkt in Bad Birnbach

Marktstand mit Flaschen und Fässern, während Passanten im Hintergrund schlendern.
Frühjahrsmarkt

Wie immer schön, vielseitig, mit vielen Ständen und gut besucht: Unser Frühjahrsmarkt 2026 in Bad Birnbach. Auch die Direktvermarkter Rottal Inn und die Mostkönigin sind wieder da!! Das Wetter ist leider nicht so toll, aber schee ist`s trotzdem. Für heitere Stimmung trotz grauen Himmels sorgte auch die Blaskapelle Triftern. Hier einige Eindrücke.

Belebter Markt mit vielen Menschen, die zwischen Ständen mit Taschen und anderen Waren schlendern. Im Hintergrund sind Gebäude und Bäume sichtbar.
Richtig gut besucht trotz grauem Wetter: Der Frühjahrsmarkt

Hier im Video:

Unsere Natur im April

Blühende Bäume im Vordergrund mit einer Kirchturmspitze im Hintergrund, sonniger Tag.
Blütenrausch

Meine „Naturbeobachtungen“ im Bad Birnbacher Kulturspatz:

Wenn Aurorafalter umherschwirren, der Kirchturm von weitem in einem Blütenmeer versinkt, die Goldammer gen Himmel blickt und der Hausrotschwanz sein Lied singt, während der Turmfalke über einem in der Luft steht, dann weiß man, dass Frühling ist. Alles leuchtet im Licht. Rotkehlchen und Mönchsgrasmücke jubeln einander zu, und im Hintergrund erinnert das melancholische Lied des Schwarzspechts daran, dass selbst der Frühling die Trauer nicht bannen kann.

Das saftige, satte Grün in unzähligen Nuancen – von Maigrün über Zinnobergrün bis hin zu Veroneser Grün – hebt sich ab vom dunklen Schwarz der Fichten und Tannen. Die Sumpfdotterblume lächelt ein wenig hochmütig, als wolle sie sagen: Ich kleide mich ausschließlich in Gold. Die Falter taumeln von Löwenzahnblüte zu Knoblauchrauke.

Der April ist einer jener Monate, in denen man kaum weiß, wohin man zuerst schauen soll. Alles erwacht, alles bewegt sich, alles wird bunt. Die Streuobstwiesen rund um Bad Birnbach stehen jetzt in voller Blüte; Kirsch-, Birnen- und Apfelbäume schmücken die Wege mit zarten weißen und rosa Wolken. Dazwischen leuchten die ersten Frühlingsboten am Boden, und selbst Pflanzen mit unscheinbaren Namen wie der „Kriechende Günsel“ zeigen sich plötzlich majestätisch, mit seidig glänzenden violett-blauen Blüten. Auch die Rote Lichtnelke setzt ihre kräftigen Farbtupfer und markiert den Übergang vom frühen zum vollen Frühling.

Der Volksmund sagt: „April, April, macht was er will.“ Ob das heute – in Zeiten immer früherer Vegetationsphasen – noch gilt, wird sich zeigen. Sicher ist: Der Frühling malt jetzt unaufhaltsam die Landschaft bunt.

Mit den ersten warmen Tagen erwacht auch die Welt der Tagfalter. Kleiner Fuchs und Tagpfauenauge sind unterwegs, und besonders der Aurorafalter, dessen Männchen leuchtend orange Flügelspitzen trägt, zieht die Blicke auf sich. Auf den Rottauenwegen, vor allem bei Gries, lässt er sich von April bis Juni wunderbar beobachten.

Auch die Vogelwelt kehrt zurück. Viele Zugvögel treffen jetzt ein, und bald kann man wieder ausrufen: „Die Schwaiberl sind da.“ An der Rott zeigt sich seit einigen Jahren ein Paar Flussseeschwalben, das mit seinen Flugmanövern beeindruckt. In das vielstimmige Konzert von Amsel, Hausrotschwanz, Zilpzalp und Rotkehlchen mischt sich das tiefe Quaken der Frösche. Ein besonderer Moment ist es, wenn der Kuckuck zum ersten Mal ruft; meist geschieht das in der zweiten Aprilhälfte, manchmal aber auch früher.

Schon Ende Februar landete wieder ein Weißstorch auf dem alten Brauereikamin. Bis Redaktionsschluss hatte sich noch kein Partner dazugesellt. Wir hoffen dennoch, dass im Storchenhorst bald wieder Hochzeit gefeiert wird. Update. Am 28. März 26 war es dann soweit!

Fotos:

Grünspecht sucht Ameisen

Flussseeschwalben an der Rott – Ein Paar Flussseeschwalben brütet jedes Jahr an der Rott. Sie sind sehr gefährdet, weil sie ihre Eier auf den Boden legen und extrem störungsempfindlich sind. Oftmals werden sie mit Lachmöwen verwechselt, sind aber schlanker, ihr Flug ist schneller, wendiger. In unserem Landkreis brüten sie auf einem Flussseeschwalben-Floß des LBV auf dem Rottauensee.

Landkärtchen – oder Landkärtchenfalter, auch Netzfalter oder Gitterfalter genannt

Star vor seinem Brutkasten

Spannende Naturbeobachtungen vor der Haustür

Ein Vogel, der einen Nistkasten in einem Baum beschäftigt, während er Material im Schnabel trägt.
Ein Kleiber (Sitta europaea) bringt feuchte Erde ins Nest

Feldhasen, Storch, Reiher, Buntspecht und Kleiber. Ich bin so froh, dass es in unserer Umgebung und selbst im Kurpark so viel „echte“ Natur zu sehen gibt und hoffe, das bleibt in Zukunft auch noch so.

Die Feldhasen sind gerade in der Rammelzeit sehr aktiv, ich habe sie in der Ruhephase erwischt. Die Verfolgungsjagden und „Boxkämpfe“, die zum Paarungsverhalten gehören, sind für die Tiere sehr anstrengend.

Besonders interessant war für mich die Beobachtung eines Kleiber-Paares (Sitta europaea). Ich hatte gelesen, dass dieser hübsch blau-orangene Vogel den Eingang seiner Bruthöhle exakt an seine Körpergröße anpasst, indem er Lehm um das Loch schmiert. Das konnte ich heute sehen!

Die Kamera wollte ich mit dem Schirm vor dem Regen schützen. Der Wind hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wind und Regen konnten mich jedoch nicht davon abhalten, unsere Wildtiere und deren spannendes Verhalten zu bewundern.

Ein Specht sitzt auf einem senkrechten Baumstamm, teilweise verdeckt von einem Brett, mit auffälligem rot-weißem Gefieder.
 Buntspecht (Dendrocopos major)

Hasen und Weißstorch

Eine Frau in einem braunen Mantel hält einen umgedrehten Regenschirm in der Hand und winkt lächelnd. Im Hintergrund ist ein grünes Feld und ein grauer Himmel zu sehen.
Der Regenschirm hat es im Wind nicht mehr geschafft…