Bavarian Forest

 

 

Unser traumhaftes Wochenende im Zellertal, Bayerischer Wald
An enchanting weekend in the Bavarian Forest
Un merveilleux week-end dans la Forêt Bavaroise

Weite Landschaften, warmes Licht, das über die Hügel gleitet, glasklare Bäche, rote Nelken, blaue Schatten, Turmfalken, Rotschwänze und Bachstelzen…

Bavarian Forest

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Plein air painting in the Bavarian Forest – A challenging motif…

Plein air malen, also malen in der Natur, wie es die Impressionisten machten, ist immer ein wunderschönes Abenteuer und doch eine Herausforderung, weil man „mitten drin“ ist. Malt man aus der Fantasie oder von einem Foto, hat man ein Bild vor sich. Malt man in der Natur, ist man selbst Teil des Bildes. Das Motiv befindet sich nicht vor uns, sondern über, neben, unter uns. Wir selbst werden von dem Licht angestrahlt, das wir malen wollen…

Und haben somit keinen Abstand. Also kann man nur einfach drauf losmalen. Wenn man keinen Fotorealismus will, muss man vor Ort interpretieren und das fällt nicht immer leicht. Während ich mehrmals versucht habe, die Gegend, die ich vor unserer Pension sehe, zu malen, fiel mir auf, dass jede Landschaft für Maler besondere Probleme bereithält. Der Bayerische Wald mit seinen harten Kontrasten und den vielen Grüntönen wird als Malerei schnell „kitschig“, während zum Beispiel Meereslandschaften an sich schon einen Abstraktionsgrad haben, der für Maler eine Art von Hilfestellung leisten kann. Damit will ich nicht sagen, dass es einfach sei, das Meer zu malen, ich habe es oft genug probiert.

Aber dieser Wald und die Wiesen hier, wenn man es nicht gewohnt ist, sie zu malen, führen einen mit den vielen Details gerne in die Irre. Ich habe versucht, den „Kern“ der Landschaft zu erfassen, hier im Zellertal und hoffe, dass es mir zumindest teilweise gelungen ist.

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Glockenblumen und Rehe

 

 

Pure nature in the Bavarian Forest – and for the first time I could take a picture from a red-backed shrike!

Wo sich die Glockenblumen unter der Last der Schmetterlinge biegen…im Zellertal bei Arnbruck im Bayerischen Wald, haben wir heute nicht nur viele Rehe gesehen, sondern endlich auch den Neuntöter (Lanius collurio), den hübschen Vogel mit dem schwarzen Stirnband, dem man heute nur noch sehr selten begegnet. Auch die alten Scheunen und insbesondere die Totenbretter mit ihren mahnenden Sprüchen und um ein Kruzifix gruppiert – mitten in der Natur – haben mich berührt. Saftiges Grün der Wiesen vor dem transparenten Blau des Horizonts, das ist das Zellertal.

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Nature

 

Mein liebes Rottal – Heute war es so schön, voller Licht, einfach romantisch 🙂

It never rains…

 

“It never rains in East Bavaria”: That is what I sang during today’s cycle trip because we have been waiting for months for rain. The countryside will resemble California if the drought continues for the next months. Apart from this, we saw a lot of animals such as black-headed gull, common terns, rabbits, a grey heron, etc.

Bei der heutigen Radtour ging mir ständig das Lied „It never rains in California“ durch den Kopf, das ich durch „It never rains in East Bavaria“ ersetzte: Es regnet schon seit Monaten kaum mehr in unserer Region, sodass manche Wiesen und einige Maisfelder schon vertrocknet aussehen. Trotzdem haben wir wieder viel Schönes gesehen: die lärmenden, ihre Küken fütternden Lachmöwen auf ihrer Brutinsel auf dem Rottauensee zum Beispiel. Und Fluss-Seeschwalben auf dem Floß, das vom LBV auf dem See angebracht wurde, damit sich diese in Ruhe vermehren können, aber auch viele Kaninchen und einen Graureiher auf der Pirsch. Trotz allem bin ich etwas besorgt: Eine richtige Dürreperiode…