Baby Storks

The baby storks are there!

Die Storchenbabys sind da! Als wir heute nach den Birnbacher Störchen schauten, sahen wir kleine Störchen-Köpfe den Eltern-Schnäbeln zustreben.

Der kleine Baby-Storch auf dem Brauereikamin in Bad Birnbach

Der Wald

Frühlings-Waldführung mit der Försterin in Bad Birnbach

Sehenden Auges durch den Wald gehen – Viele Wildpflanzen auch essbar

Heute fand die zweite Waldführung mit einer Försterin entlang des Wald- und Klimapfades in der Lugenz statt. Organisiert werden die vier Jahreszeiten-Führungen von dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Pfarrkirchen sowie der Kurverwaltung Bad Birnbach.

Die 28 Interessenten wurden von Försterin Veronika Kopfinger begrüßt und durften sich vorstellen. Unter ihnen waren Waldbesitzer, Jäger, Naturliebhaber aus der Region sowie Urlauber aus ganz Deutschland.

Zunächst erklärte die Führerin, noch sei der Wald im Landkreis hauptsächlich von Fichten geprägt. Das ändere sich inzwischen, da Fichten negativ auf den Klimawandel reagierten. Noch stellen sie mehr als die Hälfte der Baumarten dar. Dazu kommen  20% Kiefern  und 4% Tanne. Weniger als ¼ der Arten seien Laubbäume.

Waldführung im Lugenzwald in Bad Birnbach

Alles sprießt…

 „Alles sprießt und wächst, die Felder sind bestellt und auch der Wald verändert sich im Frühjahr“, so die Försterin. Diese Veränderung sei auch dem Borkenkäfer geschuldet. Dieser habe sich so stark vermehrt, dass Fichten-Kahlschläge notwendig geworden seien und der ansonsten dunkle Wald nun lichter erscheine.

Schon unterhalb des Lugenz-Waldes an der Streuobstwiese begann Kopfinger mit informativen Erläuterungen zur Pflanzenwelt. Wiesen sollten später gemäht werden. Dies sei nicht nur für Tiere von Vorteil, sondern auch für den Menschen, denn Wiesen bergen viele essbare Wildpflanzen. Schon pflückte die Försterin Löwenzahn, Spitzwegerich und Gänseblümchen. Der schwarze Holunder am Weg fängt an zu blühen. „Auch die Blüten sind essbar, aus ihnen kann man die berühmten Küchlein machen“.

Gleich am Anfang des Klimapfades im Stiftungswald der Diözese Passau, deutete die Försterin auf sieben verschiedene Baumarten, die alle auf einen Blick zu sehen seien: Bergahorn, Fichte, Roteiche, Stieleiche, Esche, Rotbuche und Hainbuche.

Dann half sie den interessierten Teilnehmern, Baumarten anhand der typischen Struktur der Rinde und Form der Blätter zu erkennen. Auch Keimlinge von Buche, Tanne und Bergahorn wurden besprochen.

Auch auf die Herausforderung Klimawandel ging die Försterin ein: Die Tanne sei aufgrund ihres tieferen Wurzelsystems zusammen mit Douglasie, Kiefer und Lärche als Zukunftsbaum geeignet. Es sei aber unbedingt notwendig, auf Mischwald zu setzen, auch weil keiner weiß, wie der Wald in 100 Jahren aussehen wird.

Ein „Waldsalat“ schmeckt immer…

Zuletzt durften alle Teilnehmer einen köstlichen Salat aus den gepflückten Wildpflanzen und Trieben kosten. Auch Inhaltsstoffe und medizinische Eigenschaften wurden kurz erläutert. Hier einige der Zutaten: junge Tannentriebe, Kirsch-und Ulmenblätter, Rotklee, Giersch, Brennnessel, Knoblauchrauke, Löwenzahn und Spitzwegerich.

Der sogenannte „Spiegelgang“ drehte plötzlich den Wald auf den Kopf und zeigte den beeindruckten Teilnehmern ganz neue Perspektiven: Während des Laufens hielten sie Spiegel an die Nase und schauten somit direkt in die Baumkronen. Plötzlich nahmen sie die Umgebung ganz anders wahr. „Es ist, als ginge man durch einen Regenwald“, so eine Mitwanderin.

Bei der Holzkapelle zeigte sich dann eine Haubenmeise. Dieses Erlebnis griff Veronika Kopfinger auf, um auch auf die Vogelwelt einzugehen und die Teilnehmer registrierte Vogelstimmen erraten zu lassen.

Zuletzt dankte die Referentin den Teilnehmern für ihr Interesse und die angeregten Diskussionen, die während der Themenwanderung stattgefunden hatten. „Wir haben viel mitgenommen und Neues erfahren“, bekundeten auch die zufriedenen Teilnehmer.

Vogelstimmenwanderung

Bird tour organized by a nature conservation organization, teaching participants to identify birds by their calls

Teilnehmer der Vogelstimmenwanderung. Experte Walter Sage deutet auf einen Vogel

Heutige Vogelstimmenwanderung im Ederhölzl in Pfarrkirchen

Schwarzspecht und Sommergoldhähnchen als Highlights

Bei eher kühlem Wetter fanden sich ca. 20 interessierte Teilnehmer am Ederhölzl ein. Hier fand am Sonntag eine vom Flora- und Fauna-Experten Walter Sage geleitete Vogelstimmenwanderung statt. Die Führung hatte der Bund-Naturschutz-Ortsgruppenvorsitzende Karl-Heinz Steiner gemeinsam mit der Kreisgruppe LBV-Rottal-Inn, dessen Vorsitzender Hubert Szücs mit wanderte, organisiert.

Nach der Begrüßung erklärte Steiner, das Pfarrkirchener Ederhölzl sei vornehmlich ein natürlicher Eichen-Hainbuchenwald, der auf dieser Höhenstufe (400 m) typisch sei. „So würde hier der Wald aussehen, wenn er von selber wachsen würde“, so Steiner. Er bestehe aus 100-jährigen Bäumen und berge viele botanische Arten, die auch Insekten und Vögeln Nahrung und Schutz bieten.

Bevor man sich auf den Weg machte und noch auf dem Parkplatz lud Experte Sage die Teilnehmer ein, zu lauschen und die umgehenden Bäume zu beobachten. Schon konnten erstaunlich viele Arten anhand ihrer Stimmen oder aber optisch bestimmt werden, darunter auch Hausrotschwanz, Kohlmeise, Star, Stieglitz, Mönchsgrasmücke und Buchfink.

Am Waldrand zeigte sich dann das Sommergoldhähnchen von seiner schönsten Seite: Intensiv orange leuchtete sein Scheitelstreifen durch das junge Laub. „Trotz seiner Häufigkeit ist dieser kleine Vogel kaum bekannt, weil er sich nur selten in Bodennähe aufhält“, so Sage. Während der Wanderung wurden weiter bestimmt: Rotkehlchen, Zilpzalp, Grünfink, Blaumeise, Buntspecht, Eichelhäher, Kleiber, Zaunkönig, Fitis, Mäusebussard, Rabenkrähe, Kernbeißer und der eher seltene Waldlaubsänger.

Die Erläuterungen des Vogelexperten wurden während der Wanderung seitens Karl-Heinz Steiner mit botanischen Beobachtungen ergänzt. Der BN-Ortgruppenvorsitzende machte auf vielblütigen Weißwurz, Knoblauchsrauke, Baldrian sowie Waldmeister im Unterholz aufmerksam und wies auf die Notwendigkeit von Totholz im Wald hin. Einige abgestorbene Stämme von Vogelkirsche und Eiche sollten für Insekten und Vögel liegen gelassen werden. „Das sollte nicht als unaufgeräumt empfunden werden“, so Steiner.

So war es dann für alle Teilnehmer ein ganz besonderes Erlebnis, den Schwarzspecht überraschend über die Baumgipfel gleiten zu sehen. Kurz zuvor hatten die Wanderer schon typische Hackspuren des Spechts an Salweiden und Totholz beobachten können. Steiner wies auf einige mit Fichten aufgeforstete Stellen hin, die inzwischen aufgrund des Borkenkäferbefalls teilweise gefällt worden sind. Vor der kahl geschlagenen Stelle wies Steiner auf den angrenzenden gesunden Wald hin: „Wie es sein sollte, macht die Natur vor.“

Als Krönung rief schließlich der Kuckuck. Nun fasste Walter Sage zusammen: „Insgesamt haben wir heute 27 Arten beobachtet“. Erfreulich sei, dass recht viele Amseln dabei gewesen seien, die sich augenscheinlich von der „Amselsterben“ genannten Epidemie erholt hätten. Leider habe man auf dem Weg jedoch wenig Insekten gesehen. „Früher hat es hier vor Insekten gebrummt“, so der Experte.

Ein Dank galt zum Abschluss dem Exkursionsleiter Walter Sage für seine informativen und interessanten Erläuterungen. 

Hier mein Beitrag in der PNP: https://plus.pnp.de/lokales/pfarrkirchen/3310323_Wo-Schwarzspecht-und-Sommergoldhaehnchen-traellern.html

Vogelstimmenwanderung in Pfarrkirchen
Vogelstimmenwanderung in Pfarrkirchen
Mein Beitrag über die Vogelstimmenwanderung

Der dritte Storch

Three storks in our town! Trois cigognes dans notre village!

Der dritte Storch – Neuigkeiten über die Birnbacher Störche: Heute kreiste ein dritter Storch über das Nest!

Schon 2016 wurde anscheinend ein „Eindringling“ gesichtet, also könnte Birnbach wohl gut zwei Nester gebrauchen!

Heutige Beobachtung: ein Storch sitzt brav und geduldig im Nest. Wahrscheinlich sind die Kleinen schon geschlüpft. Da beide Geschlechter brüten, ist es müßig, darüber zu spekulieren, ob das im Nest „a Dirndl“ oder „a Bua“ ist. Endlich kam der Partner und es gab das übliche Begrüßungsritual: Geklappere, tiefe Verbeugungen, Flügelzeichen und ganz viel Zärtlichkeit….Aber dann…erschien plötzlich der Dritte am Horizont. Er kreiste über das Nest, äugte auf das verliebte Paar…und zog wieder von dannen.

Übrigens: Kurgäste, die gerade vorbei kamen, hielten unsere Störche für „Attrappen für Touristen“. Nein, das sind sie nicht!

Die Störche in Bad Birnbach
Birnbacher Störche auf dem Brauereikamin

Niederbayern

Niederbayerische Landschaft - Aquarell
Alltag in Niederbayern – Aquarelle – Watercolour

Nature

Bayerisches Fleckvieh vom Biobauern vor Kirchturm

Randonnée en vélo dans notre belle région en Basse-Bavière. Nous a´vons vu un busard des roseaux aujourd’hui et les vaches sont allées à l´église.

Radltour durch das Rottal. Das heutige Highlight: eine Rohrweihe (Circus aeruginosus) auf der Jagd! Es ist das erste Mal, dass wir eine gesehen haben. Abgesehen davon war Frau Fasan mit dem Gatten unterwegs und die Frösche ganz besonders liebestoll. Heute ging selbst das Fleckvieh zur Kirche…

Rohrweihe

Ehepaar im Urlaub
Natur und Tiere im Rottal in Niederbayern
La passion…