Vögel an der Rott

Bluthänfling (Linnaria cannabina)

My best bird pics 2020 – Les oiseaux dans notre région en Basse-Bavière

Hier zeige ich mal eine Auswahl meiner Lieblingsfotos von Vögeln, die ich in diesem Jahr bei uns an der Rott gesehen habe. Mit einer Ausnahme: Der Schwarzstorch war nicht an der Rott, jedoch auch in unserem niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn unterwegs. Ich freue mich, dass wir hier noch eine recht große Artenvielfalt bei Vögeln haben, wenn es auch klar ist, dass manche inzwischen nur noch sehr selten zu sehen ist und der Kiebitz leider große Schwierigkeiten hat, erfolgreich zu brüten.

Trotzdem: Ich finde, wir dürfen uns über uns über die vielen, wunderschönen Geschöpfe aus Herzen freuen.

Turmfalke (Falco tinnunculus)
Junger Zaunkönig (Troglodytes troglodytes)
Weißstörche an der Rott in Pfarrkirchen
5 Weißstörche an der Rott bei Pfarrkirchen
Kiebitz an der Rott
Kiebitz (Vanellus vanellus)
Schwanzmeise am Nest in Bad Birnbach
Schwanzmeise am Nest
Schwarzstorch in Rottal-Inn 2020
Schwarzstorch (Cicogna nigra)
Schwaiberl im Nest im Kuhstall
Stieglitze (Carduelis carduelis)

Miteinander

Cafe Viamar - Kaffehaus-Illustration

Im Café – Heute habe ich im Café ViaMar in Bad Birnbach gemalt und mich gefreut über diesen freundlichen und lebendigen Ort.

Im Café - Gäste mit Zeitung im Café

News von den Birnbacher Störchen

Birnbacher Weißstorch
Birnbacher Storch Ende September an der Rott mit Graureiher

Überwintern sie wieder im Kurort?

Our storks will probably hibernate in our region again.

Das Paar, das bereits letzten Winter in Bad Birnbach verbracht hat und erfolgreich 2 Junge auf dem ehemaligen Brauereikamin ausgebrütet hat, ist jetzt noch an der Rott unterwegs. Ob sie wieder bei uns bleiben?

Hier stolzieren sie an der Rott zusammen mit einem Graureiher.

Der Lamplhof – Mit Leib und Seele Bauer sein!

Rottaler Gsichter Magazin - Der Lamplhof
„Unterwegs mit Nadia“ im Rottaler Gsichter Magazin

Welch eine Freude! Heute schon durfte ich die 6. Ausgabe des Rottaler Gsichter Magazins in den Händen halten! Ab Montag gibt es das wieder an diesen Verkaufsstellen: https://rottalergsichter.de/das-magazin/haendlerliste/

Diesmal durfte ich in der Reihe „Unterwegs mit Nadia“ den Lamplhof in Bad Birnbach vorstellen. Was das ist?  Ein Milchviehbetrieb mitten in einer lebendigen Ortschaft. Spaziergänger und Gäste, die beim Gang durch den Kurort immer wieder einen Blick auf die Kühe im Laufstall werfen und am schönen Wohnhaus des Hofes vorbeigehen. Das ist inzwischen sehr selten geworden!

Die Eigentümer des Lamplhofes : Simone und Bernhard Baumgartner
Bernhard Baumgartner Junior vor seinem Mähdrescher

Mitten im Ort: Der Lamplhof

Mit Leib und Seele Bauer sein

Wer jemals in Bad Birnbach war, kennt den Lamplhof. Von außen, von der Straße. Das Wohnhaus mit der hellen Holzfassade und den bemalten Fensterläden, der langgezogene Stadel sowie das hohe Stallgebäude aus Ziegelmauerwerk prägen das Erscheinungsbild des Kurorts dort, wo er am schönsten ist, nämlich in der Hofmark. Wer im Biergarten des Gasthofs Wasner sitzt, schaut direkt auf den Lamplhof, der aus dem uralten Prantmayrhof hervorging und sich seit 1654 im Familienbesitz befindet.

Dank der Freundlichkeit der Hofeigentümer durfte ich jetzt endlich einmal auch einen Blick „hinter die Kulissen“ werfen. Dazu muss man eigentlich nur einmal um die Ecke gehen. Die derzeitigen Hofeigentümer Bernhard und Simone Baumgartner führten mich bereitwillig in eine Welt ein, die zwar geographisch mitten im Ort liegt und doch irgendwie Erinnerungen an ehemalige Zeiten weckt. Denn eine „Bauernwelt“ mit allem, was dazu gehört, mitten im Ort, das ist heute eine wahre Seltenheit und ein echter Mehrwert für das „Ländliche Bad“. Das Ehepaar bewirtschaftet den Hof zusammen mit den Eltern und dem Sohn, der sichtlich motiviert und mit Leidenschaft mitarbeitet. „Der hat Bauernblut“, sagt Bernhard stolz.

Dutzende von Rauchschwalben brüten im Stall

Zunächst fallen einem die vielen Rauchschwalben auf, die melodisch zwitschernd durch die Ställe sausen, um den Nachwuchs zu füttern. Die kleinen Schwalben schauen drollig aus Dutzenden von Nestern. „Wo d´Schweiberl san ist Glück im Stall“, schmunzelt Simone Baumgartner. Woher die Insekten als Nahrung für die Vögel kommen, ist auch klar: Hinter dem Stall türmt sich nämlich ein Misthaufen. Es liegt die Vermutung nahe, dass der Rückgang der Schwalben auch etwas mit dem Bauernsterben zu tun haben könnte.

Jede Kuh hat einen Namen

Nun geht es in den Stall:  58 Milchkühe und insgesamt 155 Rinder der Rasse Bayerisches Fleckvieh stehen im luftigen Laufstall und fressen frischen Klee. Auch das Soja als Eiweißfutter wird auf eigenen Flächen angebaut. „Es macht ja keinen Sinn, das aus Südamerika zu holen und bei uns zu verfüttern. Außerdem haben wir uns verpflichtet, auf gentechnikfreies Futter zu achten.“ Einige Kälbchen liegen in Boxen zwischen Granitsäulen und böhmischem Gewölbe. „Das ist lebendige Geschichte“, denke ich.

Ein Stall, in den man reinschauen darf wie diese Mutter mit Kind

2017 wurde angebaut: Es kam noch ein besonders heller Laufstall hinzu. Die Wand aus Gittergewebe erlaubt eine Art von Dialog mit der Außenwelt. Im Gegensatz zu den hermetisch verschlossenen Ställen, die man hier und da zu Gesicht bekommt, können hier die Kühe den Menschen auf der Straße zuschauen und diese in den Stall hinein. Eine junge Frau kommt sogar regelmäßig mit ihrem kleinen Bub vorbei, um ihm die Tiere zu zeigen. Abends kommt auch so mancher Nachbar vorbei, um frische Milch zu holen. „Der Milchpreis hat sich seit den 80er Jahren nicht verändert“, stellt der Hofeigentümer mit einem bitteren Unterton fest. „Dabei müsste gerade jetzt in den Corona-Zeiten bewusst werden, wie wichtig regionale Produkte sind. Zumal wir ein `geschlossenes System` gewährleisten, in dem garantiert keine Keime eingeschleppt werden. Selbst die Kälber ziehen wir alle selber groß, unsere Färsen sind unsere Zukunft.“

Ist das nicht ein wunderschöner Bauerngarten?

Jede Kuh hat einen Namen, im Bauerngarten blüht es üppig, eine Katze schleicht neugierig um die Ecke. Und doch bedeutet das alles harte Arbeit: „Landleben ist nicht immer idyllisch“, erzählt die junge Bäuerin, „wir müssen auch sonntags die Kühe versorgen und können nicht mal spontan in Urlaub fahren. Es ist eigentlich unendlich, was wir leisten.“ 

Der Lamplhof von der Straßenseite

Gerade jetzt in Zeiten des Bauernsterbens, jetzt, da Transparenz in der Agrarwirtschaft gefordert wird und die negativen Schlagzeilen in der Agrarindustrie in aller Munde sind, bin ich dankbar, dass es so etwas noch gibt. Könnte man unseren Kurort ohne Kuhstall im Ortskern überhaupt noch „ländlich“ nennen? Das bezweifle ich…Und freue mich auf die vielen „Schweiberl“, die weiterhin durch unsere Lüfte ziehen werden, solange es den Lamplhof noch gibt.

Auch die Kühe schauen auf die Spaziergänger
Ein lebendiger Bauernhof „mittendrin“

Zum Magazin: Auch die 6. Ausgabe des Rottaler Gsichter Magazins der Journalistin und Soziologin Eva Hörhammer ist wie immer total spannend und voller Portraits von kreativen und interessanten Menschen aus der Region mit tollen Texten und wunderschönen Bildern. Schaut mal rein:

https://rottalergsichter.de/

#badbirnbach #landwirtschaft #landleben

Early autumn

Der Herbst kündigt sich langsam an. Es ist aber noch viel Leben in den Rottauen: wunderhübsche, bunte Stieglitze, die beeindruckende Raupe des Weinschwärmers mit ihren Scheinaugen, ein Mäusebussard auf der Jagd, blutrote Heidelibellen und Königslibellen.

Stieglitze – Goldfinchs – Chardonnerets
Raupe des Weinschwärmers
Mäusebussard
Blutrote Heidelibelle
Wanze
Nickender Zweizahn
Bad Birnbach in Niederbayern

Spaziergang an der Rott

Natur im Rottal im August

Wenn man genau hinschaut, kann man an der Rott ganz viele Vögel und Pflanzen entdecken, die man nicht mehr oft oder gar selten in Deutschland sieht. Mit Zeit und Ruhe kann man hier viel entdecken. Hier sieht man die Rott bei Bad Birnbach.

Nature in Lower Bavaria

#rottalinn #rottal #niederbayern

Rottaler Landschaft

Rottaler-Landschaft - Kunst in Bad Birnbach
Rote Pferde vor welliger Hügellandschaft, das ist das Rottal in Niederbayern

Rottaler Landschaft – Bavarian landscape – Cavalli rossi

#aquarelle #watercolour #rottalinn #malerei

Im Paradiesgarten

Frühstück im Paradiesgarten – Das ist einfach besser als Frühstück bei Tiffany.

Heute durfte ich hinter lichtgrünen Trauerweidevorhängen am Teich sitzen. Und Kaffee trinken mit Freundin Lisa im riesigen Garten. Lichtspiele. Ruhe. Überall kleine Tümpel, man hört die Frösche springen. Und dann die vielen heimischen und exotischen Bäume! Mammutbäume, sieben Eichenarten, Blumen und Stauden ohne Ende, der Duft von tausend Kräutern. Reife Pfirsiche, Feigen und Trauben erzählen vom Süden. Das war ein richtig inspirierender Vormittag!

Und einer der schönsten Gärten, den ich je gesehen habe. Giftfrei, ohne Spuren der üblichen Zwanghaftigkeit, die viele Gartenbesitzer plagt. Der sensible und respektvolle Umgang mit dem Grundstück und den Pflanzen ist in jeder Ecke spürbar. Anstatt von „Deko-Ecken“ echte Antiquitäten und Skulpturen. Ganz geheim, verborgen, versteckt.

#Rottal #Garten #Naturgarten

Schönster-Naturgarten-im-Rottal

Wildgarten in Bad Birnbach
So schön: Geborgen im Halbschatten der Trauerweide….
Die Pfirsiche sind schon fast reif!