In Bad Birnbach warten alle gespannt auf die Eröffnung des neuen Wasner‑Gasthofes – ein traditioneller niederbayerischer Gasthof mit langer Familiengeschichte und Symbol für niederbayerische Gastlichkeit.
Da auch ich zu den Ungeduldigen gehöre, die es kaum erwarten können, habe ich schon einmal den „neuen Wasner“ gemalt – obwohl ich dafür hinter die Bauzäune spähen musste. Und siehe da: Er wird richtig schön! Ich hoffe, dass man das auch schon in meinem Aquarell erahnen kann.
Zurzeit überarbeite ich einige Aquarelle, die ich vor Jahren gemalt habe – auch dieses hier gehört dazu. Die Szene habe ich damals genau so erlebt: ein kleines altes Holzhäuserl, ein schiefes Haltestellenschild, ein Greifvogel darauf und diese besondere Ruhe am Waldrand. Wo es genau war, weiß ich nicht mehr; es war jedenfalls auf einer Wanderung, die damals noch von Josef Kagerer geführt wurde. Viele meiner Bilder entstehen aus solchen Momenten, die mich berühren und begleiten.
Und jeden Tag bin ich dankbar, nicht mehr in einer Großstadt leben zu müssen.
EN: I’m currently revisiting some watercolours I painted years ago – including this one. I experienced the scene just as it appears here: a small old wooden hut, a crooked bus‑stop sign, a bird of prey on top, and that quiet stillness at the forest’s edge. I no longer remember the exact place; it was during a hike once led by Josef Kagerer. Moments like these inspire many of my paintings.
And every day I’m grateful not to be living in a big city anymore.
Kann sich noch jemand erinnern, wie es in der Coronazeit war? Alles schien stillzustehen, als hätte jemand die Welt auf Pause gedrückt. In dieser Phase habe ich dieses Bild gemalt – genau so sah es damals aus: Rosis süße Insel, der kleine Wagen voller Süßigkeiten auf dem Bad Birnbacher Marktplatz.
Einige Marktleute kamen jeden Samstag zum Wochenmarkt, obwohl sie kaum Kunden hatten. Sie brachten ein bisschen Farbe und Leben in diese eingefrorene Welt.
Heute wirkt alles beschleunigt, als wolle die Zeit das Verpasste nachholen – im Guten wie im Bösen. Rückblickend bin ich diesen Marktleuten noch immer dankbar. Für viele von uns waren sie in den Wochen, in denen man das Haus nur mit „triftigem Grund“ verlassen durfte, die einzigen menschlichen Begegnungen. Danke, Rosis süße Insel!
EN: Do you remember the Covid years? Everything felt frozen, as if the world had been put on pause. That’s when I painted this scene: Rosi’s Sweet Island on the Bad Birnbach marketplace — exactly as it looked back then.
A few market vendors still came every Saturday, even with almost no customers. They brought a touch of colour and life to that suspended moment in time.
Today everything feels faster, as if the world is trying to make up for what was lost. Looking back, I’m still grateful to those vendors. For many of us, they were the only human contact we had. Thank you, Rosi’s Sweet Island!
Da es geregnet hat, habe ich dieses Porträt im Hotelzimmer gemalt, was nicht ganz einfach war, weil ich nur ganz wenig Platz hatte, aber ich glaube, es gefällt mir…
EN: Since it was raining, I painted this portrait in my hotel room. It wasn’t easy because I had very little space, but I think I like how it turned out.