Willkommen, Nilgänse!

Nilgans in Niederbayern willkommen
Endlich Nilgänse am Rottauensee, sie haben mir gefehlt!!

Eine Nilgans auf dem Rottauensee. Diese Art wurde in der Antike schon von den Römern als Ziervogel gehalten, ist am braunen Augenfleck erkennbar und verbreitet sich seit längerem in Deutschland, nun auch in Bayern. Die Nilgans wird als „potentiell invasive Art“ (das heißt „böse“) angesehen. Das heißt, dass man befürchtet, sie bedrohe und verdränge andere Tiere. Hier die Stellungnahme des NABU: „Dass die Vogelart ökologische Schäden verursacht, ist NICHT erwiesen. Daher ist es aus NABU-Sicht nicht gerechtfertigt, den Bestand zu reduzieren.“

n der alten hessischen Heimat waren sie überall anzutreffen, am Rhein und in allen Parks. Nun breiten sie sich immer mehr auch in Bayern aus. Sind sie nicht wunderschön mit ihrem Augenfleck? Ich liebe auch ihren forschen Charakter.

JA, wir dürfen uns über unsere Mitgeschöpfe freuen! Willkommen, Nilgänse!

#nilgans #rottalinn

Immobilien und Kunst

Die Markenwand von RE/MAX in Wiesbaden - Kunst von Nadia Baumgart
Mein Aquarell vom Marktplatz in Wiesbaden als Markenwand

My watercolour as an illuminated standing surface in the shop of The RE/MAX Collection in the city of Wiesbaden!

Mein Aquarell – beleuchtet und als Markenwand in Wiesbaden – das ist schon was Tolles! Ich hatte es ja schon einmal erwähnt, jetzt darf ich die finalen Fotos zeigen und finde es großartig, dass eines meiner Werke nun dauerhaft mitten in der Stadt gesehen wird.

Wie es dazu kam? Nun, das Bild des Marktplatzes Wiesbaden hatte ich gemalt, als ich noch in der hessischen Landeshauptstadt lebte. 2016 ging es nämlich nach Niederbayern. Es gefiel dem Team von The RE/MAX Collection, welches das neue Büro in der Taunusstraße 14 in Wiesbaden im September eröffnet hat. Ich freue mich und wünsche Geschäftsführer Thomas-Michael Rupp sowie den Geschäftsleiterinnen Charlotte Stritter und Jennifer Scheidt viel Erfolg mit ihrem Immobilienmaklerunternehmen!

Stilvoll und mit Liebe zur Wiesbadener Architektur eingerichtet

#wiesbaden #immobilien #theremax #aquarell #kunst #malerei

Auf der Suche….

Bad Birnbach
Bad Birnbach – Einmal anders…

Auf der Suche nach Positivem in dieser schwierigen Zeit. Heute habe ich mich gefragt, was ich tun kann, um innerlich nicht so grau wie das Wetter zu werden. Da kam mir eine Idee: Einfach mal meinen Ort mit anderen Augen sehen. Üblicherweise gehen wir ja immer dieselben Wege. Oftmals schaut man sogar in einem bestimmten Straßenzug immer nach oben oder nach rechts. Also habe ich versucht, mal mit anderen Augen durch Bad Birnbach zu gehen.

Jugendstil in Bad Birnbach
So ein schönes „Auge“!

Und siehe da, gleich wird das Leben wieder spannend. Zum Beispiel habe ich auf der alten Glaserei Johann Petz zum ersten Mal das runde Fenster im Jugendstil wahrgenommen. Dann bin ich noch beim Honigladen vorbei gegangen und habe entdeckt, dass es dort einen Honig gibt, in dem der Nektar der Kurpark-Blühwiesen gespeichert ist.

Den habe ich mitgenommen und trinke jetzt einen Tee mit Sommerblumen-Honig. Und stelle mir vor, wie im Sommer Margeriten und Wiesensalbei um die Wette blühen.

#rottalinn #trotzcorona #hoitmazam

Wann darf ich wieder raus?

Hoffnung – Espoir

Good News: Die Kraniche, die Glücksvögel, sind da und ziehen über Bad Birnbach! Tausende sind zurzeit auf dem Flug in die Winterquartiere. Üblicherweise überqueren die ruffreudigen Vögel dabei vor allem NRW, Hessen und Rheinland-Pfalz. Seit einigen Jahren auch Bayern, wie man hier sieht.

Naturerlebnisse sind gerade jetzt in der Lockdown-Zeit besonders wertvoll, finde ich. War schön, die beeindruckenden V-Formationen zu beobachten und zu wissen, auch sie halten zusammen 🙂

Les grues sont passées au-dessus de ma tête aujourd’hui. Quel spectacle impressionnant qui m´a redonné espoir: on dit que les grues portent bonheur. On en y besoin en ces temps-ci…

#kraniche #rottalinn #hoitmazam #kranichzug #lockdown

Der Lockdown-Cappuccino

The second lockdown in our area

Nun ist es soweit: Wir wissen, dass ab Dienstag der zweite Lockdown in unserem Landkreis stattfindet. Heute habe ich noch einen Cappuccino im Rathauscafe getrunken. Den letzten vor dem zweiten Lockdown! Den ersten Cappuccino nach dem ersten Lockdown habe ich dort auch getrunken.

Ich wünsche allen Wirten der Region Durchhaltevermögen und Geduld: Den ersten Cappuccino nach dem zweiten Lockdown wird es hoffentlich ganz bald geben! Ich freue mich jetzt schon darauf. Danke, dass Ihr immer für uns da seid!

#rottalinn #Hoitmazam #lockdown

Zuhause – A casa

Traumlandschaft - Ich liebe das Rottal
Das Rottal: Einfach schee!
Rottaler Landschaften - Niederbayerische Landschaften
Rottaler Landschaften

Hier fühle ich mich daheim – Qui mi sento a casa – Je me sens chez moi dans ce beau paysage en Bavière

Herbstlandschaft

Aquarelle - Rottaler Landschaften
Bavarian landscape – Paysage Bavarois

Ganzjährige Vogelfütterung ist hilfreich!

Ganzjährige Vogelfütterung in Rottal-Inn ist wichtig
Ganzjährige Vogelfütterung hilft vielen Vögeln!

Warum? Weil wir den Lebensraum und die Nahrung vieler Vögel vernichten! Durch ganzjährige Fütterung können wir das etwas wieder wettmachen.

Ein Hoch auf das Springkraut!

Springkraut
Das Springkraut ist eine tolle Pflanze! Und schön obendrein.

Wie eine kostbare Orchidee blüht das wunderschöne Drüsige Springkraut in der Oktobersonne!

Leider wird es als „Neophyt“ verteufelt. Manche Leute reißen es raus oder trampeln es nieder, weil es anscheinend nicht hierhergehört, dieses „invasive und gebietsfremde“ Kraut. Dabei sieht es toll aus, bietet unseren Hummeln und Bienen bis in den Herbst hinein Nektar, man kann daraus leckere Gelees machen und inzwischen ist auch klar: Das Herausreißen erzeugt möglicherweise mehr Schaden als Nutzen!

Die Natur verändert sich eben, es siedeln sich neue Arten an, andere verschwinden. Und, nicht vergessen: Auch Kartoffeln und Tulpen sind bei uns eigentlich „gebietsfremd“. Sind wir Menschen für die Erde nicht auch irgendwie eine „invasive Art“? Ich freue mich jedenfalls über die späte Blütenpracht. Und wünsche mir mehr Toleranz der Schöpfung gegenüber. Weniger Schwarz-Weiß-Denken!

Letztens fragte mich eine selbsternannte „Natur-Expertin“: „Was hast Du denn für eine Strategie gegen das schlimme Springkraut? Ich reiße es immer raus!“ Meine Antwort: „Ich BEWUNDERE es!“ Und freue mich daran. Und bin gegen Schwarz-Weiß-Denken.

Inzwischen wird auch der Japanische Staudenknöterich stark bekämpft. Dabei kann er anscheinend zur Sanierung verseuchter Böden eingesetzt werden und scheint Vögeln hervorragende Nistmöglichkeiten zu bieten:

Aus Wikipedia:

„Bis 2019 wurden in Europa erst in vier Fällen wissenschaftliche Untersuchungen publiziert über die Nutzung von Staudenknöterich als Neststandort von Singvögeln. In Staudenknöterich wurden Nester von Sumpfrohrsänger, Teichrohrsänger, Heckenbraunelle, Bluthänfling, Neuntöter, Goldammer, Amsel, Mönchsgrasmücke und Gartengrasmücke gefunden. In einem Sumpfrohrsänger-Nest in Staudenknöterich fand man einen jungen Kuckuck.“