Ein toller Tag

Gleich ein Fasanenpärchen erwischt!

Quelle journée merveilleuse!

Blühende Sonnenblume Ende Oktober – Man weiß nicht so recht, ob man sich darüber freuen sollte. Jedenfalls sah sie schön aus in der Herbstsonne…
Die beiden tragen eine edle Algenkette, weil sie gerade gegründelt hatten.
Eine Kolonie Kormorane. Sie haben sich lautstark unterhalten
Der Abend klang romantisch aus…
Abendstimmung
Die Krähen flogen in der Dämmerung.

Auf Pirsch im Rottal

Gleich einen Fasan entdeckt…
Erste spannende Versuche mit einer neuen Kamera.
First attemps with a new camera.
Pheasant in the evening light – Un faisan dans la lumière du soir proche d´un lac en Bavière

Am Rottauensee im Rottal. Ich hatte das Glück, gleich einen Fasan vor die Linse zu bekommen. Das Abendlicht hat viel Romantik in die Szenen gezaubert. Grünspecht und Bläuling machten den Spaziergang zum Erlebnis.

At a lake in Lower Bavaria. I was lucky to discover a beautiful pheasant, a green woodpecker and a blue butterfly. What a nice evening!

Grünspecht – Green Woodpecker – Un pic vert avec son regard halluciné
Ein Bläuling – gut getarnt…
Abendstimmung am See

Er fliegt!

Birnbacher Jungstorch bei seinen Flugübungen

Unser Birnbacher Jungstorch fliegt! Zwar nur über dem Nest, aber nun ist klar, dass er ganz bald mit den Altvögeln zusammen auf die Wiesen an der Rott fliegen wird. Es ist eine Wonne, ihn bei seinen Kunststücken zu beobachten.

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#Storch #Rottalinn

Vogelstimmenwanderung

Bird tour organized by a nature conservation organization, teaching participants to identify birds by their calls

Teilnehmer der Vogelstimmenwanderung. Experte Walter Sage deutet auf einen Vogel

Heutige Vogelstimmenwanderung im Ederhölzl in Pfarrkirchen

Schwarzspecht und Sommergoldhähnchen als Highlights

Bei eher kühlem Wetter fanden sich ca. 20 interessierte Teilnehmer am Ederhölzl ein. Hier fand am Sonntag eine vom Flora- und Fauna-Experten Walter Sage geleitete Vogelstimmenwanderung statt. Die Führung hatte der Bund-Naturschutz-Ortsgruppenvorsitzende Karl-Heinz Steiner gemeinsam mit der Kreisgruppe LBV-Rottal-Inn, dessen Vorsitzender Hubert Szücs mit wanderte, organisiert.

Nach der Begrüßung erklärte Steiner, das Pfarrkirchener Ederhölzl sei vornehmlich ein natürlicher Eichen-Hainbuchenwald, der auf dieser Höhenstufe (400 m) typisch sei. „So würde hier der Wald aussehen, wenn er von selber wachsen würde“, so Steiner. Er bestehe aus 100-jährigen Bäumen und berge viele botanische Arten, die auch Insekten und Vögeln Nahrung und Schutz bieten.

Bevor man sich auf den Weg machte und noch auf dem Parkplatz lud Experte Sage die Teilnehmer ein, zu lauschen und die umgehenden Bäume zu beobachten. Schon konnten erstaunlich viele Arten anhand ihrer Stimmen oder aber optisch bestimmt werden, darunter auch Hausrotschwanz, Kohlmeise, Star, Stieglitz, Mönchsgrasmücke und Buchfink.

Am Waldrand zeigte sich dann das Sommergoldhähnchen von seiner schönsten Seite: Intensiv orange leuchtete sein Scheitelstreifen durch das junge Laub. „Trotz seiner Häufigkeit ist dieser kleine Vogel kaum bekannt, weil er sich nur selten in Bodennähe aufhält“, so Sage. Während der Wanderung wurden weiter bestimmt: Rotkehlchen, Zilpzalp, Grünfink, Blaumeise, Buntspecht, Eichelhäher, Kleiber, Zaunkönig, Fitis, Mäusebussard, Rabenkrähe, Kernbeißer und der eher seltene Waldlaubsänger.

Die Erläuterungen des Vogelexperten wurden während der Wanderung seitens Karl-Heinz Steiner mit botanischen Beobachtungen ergänzt. Der BN-Ortgruppenvorsitzende machte auf vielblütigen Weißwurz, Knoblauchsrauke, Baldrian sowie Waldmeister im Unterholz aufmerksam und wies auf die Notwendigkeit von Totholz im Wald hin. Einige abgestorbene Stämme von Vogelkirsche und Eiche sollten für Insekten und Vögel liegen gelassen werden. „Das sollte nicht als unaufgeräumt empfunden werden“, so Steiner.

So war es dann für alle Teilnehmer ein ganz besonderes Erlebnis, den Schwarzspecht überraschend über die Baumgipfel gleiten zu sehen. Kurz zuvor hatten die Wanderer schon typische Hackspuren des Spechts an Salweiden und Totholz beobachten können. Steiner wies auf einige mit Fichten aufgeforstete Stellen hin, die inzwischen aufgrund des Borkenkäferbefalls teilweise gefällt worden sind. Vor der kahl geschlagenen Stelle wies Steiner auf den angrenzenden gesunden Wald hin: „Wie es sein sollte, macht die Natur vor.“

Als Krönung rief schließlich der Kuckuck. Nun fasste Walter Sage zusammen: „Insgesamt haben wir heute 27 Arten beobachtet“. Erfreulich sei, dass recht viele Amseln dabei gewesen seien, die sich augenscheinlich von der „Amselsterben“ genannten Epidemie erholt hätten. Leider habe man auf dem Weg jedoch wenig Insekten gesehen. „Früher hat es hier vor Insekten gebrummt“, so der Experte.

Ein Dank galt zum Abschluss dem Exkursionsleiter Walter Sage für seine informativen und interessanten Erläuterungen. 

Hier mein Beitrag in der PNP: https://plus.pnp.de/lokales/pfarrkirchen/3310323_Wo-Schwarzspecht-und-Sommergoldhaehnchen-traellern.html

Vogelstimmenwanderung in Pfarrkirchen
Vogelstimmenwanderung in Pfarrkirchen
Mein Beitrag über die Vogelstimmenwanderung

Der dritte Storch

Three storks in our town! Trois cigognes dans notre village!

Der dritte Storch – Neuigkeiten über die Birnbacher Störche: Heute kreiste ein dritter Storch über das Nest!

Schon 2016 wurde anscheinend ein „Eindringling“ gesichtet, also könnte Birnbach wohl gut zwei Nester gebrauchen!

Heutige Beobachtung: ein Storch sitzt brav und geduldig im Nest. Wahrscheinlich sind die Kleinen schon geschlüpft. Da beide Geschlechter brüten, ist es müßig, darüber zu spekulieren, ob das im Nest „a Dirndl“ oder „a Bua“ ist. Endlich kam der Partner und es gab das übliche Begrüßungsritual: Geklappere, tiefe Verbeugungen, Flügelzeichen und ganz viel Zärtlichkeit….Aber dann…erschien plötzlich der Dritte am Horizont. Er kreiste über das Nest, äugte auf das verliebte Paar…und zog wieder von dannen.

Übrigens: Kurgäste, die gerade vorbei kamen, hielten unsere Störche für „Attrappen für Touristen“. Nein, das sind sie nicht!

Die Störche in Bad Birnbach
Birnbacher Störche auf dem Brauereikamin