Kiebitze

Kiebitze in Bad Birnbach
Vanellus Vanellus

The lapwings are back – Les vanneaux huppés dans notre village.

Die Birnbacher Kiebitze sind wieder da!

Seit einigen Tagen laufen sie wieder über die Felder und heute war Fotoshooting-Termin. Jetzt in der Brutzeit kann man die Männchen gut beim Balzflug (rasant im Zickzack mit plötzlichen Abstürzen) beobachten und die klagenden Rufe hören.

Das Männchen erkennt man an der langen Holle und dem schwarzen Kehlfleck.

Kiebitze (vanellus vanellus) gehören zu den Regenpfeifern und sind Bodenbrüter. Wir wünschen ihnen viel Glück und Bruterfolg!

Denn leider hat sein Bestand auch in Bayern drastisch abgenommen, er gilt als „stark gefährdet“.

„Der Bestand hat zwischen 1980 und 2005 um ca. 60 % abgenommen. Gründe sind vorwiegend der Verlust an Feuchtgebieten, hohe Gelege- und Jungvogelverluste durch frühe Mähtermine und vermutlich auch Nahrungsengpässe für flügge Jungvögel auf landwirtschaftlich intensiv genutzten Flächen.“: Info vom Bayerischen Landesamt für Umwelt

L´amour

Wild ging es heute zu bei den Birnbacher Störchen. Dass sie eifrig dabei sind, eine Familie zu gründen, kann man nicht leugnen…

Les cigognes sont en train de fonder une famille…

Störche in Bad Birnbach - Natur in Bad Birnbach im Rottal

Natur in Bad Birnbach

Ich LIEBE Natur und Tiere. Oftmals fehlt die Information über regionale Vorkommen. Und ich glaube, man kann Natur besser schützen, wenn man weiß, was da so kreucht und fleucht 🙂

Deswegen freue ich mich sehr, dass mein Beitrag „Achtung Tierbabys!“ im „Kurspatz“, der Infozeitschrift des Kurortes, veröffentlicht wurde:

Natur_in_Bad_Birnbach_Kurspatz_Nadia_Baumgart

Achtung, Tierbabys!

Wussten Sie, dass wir in Bad Birnbach noch eine ungewöhnlich artenreiche Tierwelt haben? Selbst im Kurpark werden immer wieder Wildtiere beobachtet. Gerade im Frühling hat man manchmal das große Glück, einen Blick auf inzwischen selten gewordene Tiere zu erhaschen.

Dass eine Biberfamilie am Weiher am Altrottarm lebt, kann man schon anhand der zahlreichen charakteristischen Spuren erkennen. Biber kriegen ihre Babys im Mai, waren lange in Bayern ausgerottet und sind inzwischen geschützt. Als „Landschaftsgestalter“ schaffen sie wichtigen Lebensraum für viele Pflanzen, Fische, Amphibien, Insekten und Vögel.

Auch eine Fasanenfamilie ist im Kurpark heimisch und führt die Küken in angrenzenden Wiesen und Feldern spazieren; Feldhasen spielen oftmals in der Abenddämmerung im Gras. Auf den Feldern und Wiesen der Umgebung brütet noch der hübsche Kiebitz. Als Bodenbrüter ist er schon ab März ganz besonders in Gefahr, von Menschen oder frei laufenden Hunden aufgestöbert zu werden.

Wenn Sie achtsam durch den Kurpark, den Wald um Bad Birnbach oder an der Rott entlang gehen, gelingt es Ihnen bestimmt, Baumläufer und Kleiber an Stämmen zu sehen oder dem harmonischen Gesang von Mönchsgrasmücke, Stieglitz und Goldammer zu lauschen. Auch der Eisvogel zischt manchmal über Wasserflächen. Welch ein Schauspiel!

Ganz besonders stolz sind wir auf den Besuch eines Nachtreihers im Oktober 2018: der extrem seltene Jungvogel saß ganz still auf einem Ast im Weiher. In ganz Deutschland werden nur noch ca. 20 Brutpaare vermutet, der Nachtreiher wird in der Roten Liste der Brutvögel als „stark gefährdet“ aufgeführt. Dass er in Bad Birnbach gesehen wurde, spricht dafür, dass es hier noch intakte Biotope gibt.

Diese Wildtier-Arten haben es in unserer Welt immer schwerer. Wir alle tragen die Verantwortung, an ihrem Erhalt mitzuwirken, damit unsere Natur auch in Zukunft lebendig bleibe. Denn ein achtsamer Umgang mit unserer Umgebung dient nicht nur den Tierbabys, sondern tut auch Körper, Geist und Seele gut.

Fotos: Nachtreiher im Kurort, Kiebitz mit Nachwuchs in Bad Birnbach

Text und Fotos: Nadia Baumgart

Amore

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Die Tauben turteln, die Kiebitze sind wieder da und die Krähen stecken ihr Revier ab: der Frühling kommt !

Les vanneaux huppés sont de retour, les corneilles marquent leur territoire : le printemps arrive !

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Die ersten Kiebitze sind zurück!

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Early spring

 

Early spring! Blue sky, a lot of birds…and what a moon!

Vorfrühling! Die Vögel fliegen schon paarweise und die Zugvögel kommen zurück. Das Highlight des Tages: ein Sperber im Kurpark von Bad Birnbach. Der erste Star balzte ganz oben auf einer Pappel; die Landschaft war immer wieder in goldenes Licht getaucht….Und der Mond da oben, im blauen Himmel…

Premiers beaux jours: un ciel bleu, plein d´oiseaux, même un autour et le premier étourneau. Et puis la lune là-haut !

Winter

 

Winterimpressionen

In diesem Jahr sieht man ungewöhnlich viele Erlenzeisige. Sie sind bei uns Wintergäste; das Männchen erkennt man am leuchtenden gelbgrünen Gefieder. Ich finde sie sehr schön…

Winter impressions

We have a lot of beautiful siskins (Spinus spinus) this year. I love their yellow colour.

Nous avons beaucoup de tarins des aulnes dans le jardin cet hiver. J´aime leur couleur jaune.

Birdwatching

 

 

Birdwatching in Lower Bavaria

Heute haben wir am Echinger Stausee bei Landshut viele Vögel und Enten gesehen. Darunter Kormorane, Nilgänse, Krick-, Schnatter-, Stock-und Reiherenten sowie Haubentaucher, Gänsesäger, Silberreiher und Zwergtaucher. Wir waren zum ersten und bestimmt nicht zum letzten Mal dort…

Es ist ein Naturschutzgebiet: die Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen.

Hier geht es zwar um die Isar und nicht um den Inn, trotzdem passt das Gedicht meines Mannes Berndt gut dazu:

Herbstnebel am Inn
von Berndt Baumgart
Graue Gänse
Dunkle Wolken
Keine Sterne und kein Mond
Brachvogelschwärme
Kraniche in der Nacht
Traurige Schwäne
Der Seeadler schläft
Die Natur ruht
Die Blätter fallen in der Windstille