
Letztens sah ich beim Abendspaziergang ein Reh unter einem Kirschbaum. Das sah so schön aus, dass ich das Bild beinahe als surreal empfand. Nun habe ich es gemalt. Es ist ein Acrylgemälde. Ich liebe Rehe und Bilder, die Geschichten erzählen…

Landleben – Acrylmalerei
Gestern beim Morgenspaziergang gesehen: Hinter dem Rehbock war an der Straße das Tankschild zu sehen. Beinahe sah es aus, als wollte das Reh tanken. In unseren Ölkrisen-Zeiten besonders witzig, finde ich. Bilder, die (manchmal wahre) Geschichten erzählen!
Diesmal habe ich beim Malen keine Musik gehört, sondern ein Interview mit der franco-tunesischen Historikerin Sophie Bessis.
FR: Vu hier matin pendant ma promenade : derrière le brocard, on voyait le panneau des prix du carburant au bord de la route. On aurait presque dit que le chevreuil voulait faire le plein ! Dans nos temps de crise pétrolière, je trouve ça particulièrement drôle. Des images qui racontent (parfois de vraies) histoires !


Hier der Malprozess: Reh an der Tankstelle

Ja, wir gehören zu denen, die nicht nur im Bett frühstücken, sondern dort auch noch ganz analog die Heimatzeitung PNP lesen – mit allem Rascheln und Umblättern, das dazugehört. Dazwischen machen wir kleine Pausen, in denen wir das Weltgeschehen und lokale Ereignisse mal besorgt, mal amüsiert kommentieren. Für mich bedeutet das ein Stück Gemütlichkeit.
Natürlich informieren wir uns auch online. Aber Zeitung im Bett zu lesen – das fühlt sich einfach nach „Daheim“ an.


Bilder, die Geschichten erzählen…
Update 20. Juni 2026:
„Narrisch g’freit“ haben wir uns heute Morgen, als wir uns – wie immer gemütlich im Bett die PNP lesend – in der Heimatzeitung sahen!!
Das Acrylbild, das ich letztens gemalt hatte, hatte ich nämlich dem „Nachbarn“ geschickt, der es prompt in der Rubrik „Wos der Nachbar ois aufschnappt“ gezeigt hat.



Fast genau vor zehn Jahren sind wir nach Bad Birnbach in Niederbayern gezogen!
Am 1. Juni 2016, im strömenden Starkregen, kamen wir hier an – mehr dazu weiter unten. Hier einige Fotos, die ich 2016 gemacht habe
Von Anfang an waren wir fasziniert von der Schönheit der Landschaft. In die großen Vierseithöfe habe ich mich sofort verliebt. Mit Hohn und Kagerer machten wir viele Touren und erkundeten schon im ersten Jahr nicht nur die Lugenz, sondern auch die Gegenden um Aldersbach, Asenham, Grongörgen und viele weitere Orte. Auch das Europareservat Unterer Inn und der Nationalpark Bayerischer Wald gehörten damals schon zu unseren Zielen. Ich begann sofort, die Rottaler Landschaften (und nicht nur) zu fotografieren und zu malen. Auch die Feste und die Rottaler Kultur hatten es uns angetan.
Bereits 2017 zeigte ich meine Bilder in einer ersten Ausstellung im Artrium unter dem Titel „Ein Jahr Bad Birnbach“. Im November dieses Jahres werde ich unser zehnjähriges Jubiläum erneut mit einer Vernissage im Artrium feiern – und ich freue mich schon sehr darauf!




Zum 1. Juni: Ohne jemals zuvor in der Gegend gewesen zu sein, fanden wir über Immoscout eine passende Wohnung und zogen von Wiesbaden hierher. In den ersten Tagen renovierten wir die Wohnung und hatten noch kein Internet – deshalb wussten wir nichts von der Hochwasserkatastrophe, die gerade in Simbach stattfand. Ich wunderte mich nur über den heftigen Regen, wie ich ihn zuvor noch nie erlebt hatte.


Hier der damalige Artikel über die Ausstellung 2017 „Ein Jahr Bad Birnbach“:

EN: Almost exactly ten years ago, we moved to Bad Birnbach in Bavaria.
From the very beginning, I was fascinated by the beauty of the landscape. I instantly fell in love with the traditional four‑sided farmsteads, and ever since then I’ve been painting our landscapes.
This November, I’ll be celebrating our ten‑year anniversary with another exhibition at the Artrium — and I’m already looking forward to it!

Kritzeleien im Café. Manchmal macht es einfach Spaß, lebendige Cafészenen schnell aufs Papier zu bannen. Die Pferde haben sich dann reingemogelt
// Sketchbook storytelling from a quiet café corner. I love capturing fleeting moments with quick, loose lines — the hum of conversations, the clatter of cups, the gentle rhythm of everyday life. And somehow, the horses wandered in too, as if they had a story of their own to tell.




