Nature in Spring

Natur rund um Bad Birnbach im Mai 2019
Gelbspötter (Hippolais icterina)

Promenade au bord de notre village. J´ai finalement réussi à photographier un hypolaïs ictérine!

Spaziergang an der Rott – Endlich einen Gelbspötter (Hippolais icterina) erwischt! Und die Blütenpracht bewundert, die uns der Regen geschenkt hat. Schön ist auch, dass Randstreifen anscheinend nicht mehr so oft gemäht werden.

Auch gesehen: Prachtlibellen, Plattbauchlibelle, Hauchechel-Bläuling, ein Schmetterling mit dem wundervollen Namen „Kleines Wiesenvögelchen“, Frösche, schwarze Königskerze, orangerotes Habichtskraut etc. Ein Paradies!

Kleines Wiesenvögelchen
Segellibelle (Plattbauch)

Waldrappen in Burghausen

Visit of the breeding place of the Northern Bald Ibis in Lower Bavaria

More information here: http://waldrapp.eu/index.php/en/

Besuch bei den Waldrappen in Burghausen
Der Waldrapp beim Sammeln von Nistmaterial in Burghausen
Hoffnung auf Wiederbesiedlung des bedrohten Vogels in Mitteleuropa

Burghausen. Über 25 Teilnehmer fanden sich am Samstag am Burggelände ein. Zusammen ging man durch die Burganlage zu den Brutnischen am Pulverturm. Hier fand ein von der BN- Ortsgruppe Unterer Inn organisierter Besuch dieser besonderen Vögel statt.

Wiederansiedlungsprojekt des Waldrapps in Burghausen

Die hochgradig gefährdete Ibisart, die in Passau und Salzburg historisch nachgewiesen wurde, ist bereits im 17. Jahrhundert nördlich der Alpen und wahrscheinlich bald darauf in ganz Europa durch Überjagung ausgerottet worden. Im Rahmen eines EU Projektes (LIFE+ Biodiversity) mit Partnern aus Österreich, Italien und Deutschland soll der Waldrapp in Europa wieder angesiedelt werden. Heute gibt es nur noch eine stabile, wild lebende Kolonie in Marokko.

Wiederansiedlungsprojekt mit Vorbildcharakter

Zur Geschichte des Waldrapps in Burghausen: Anlässlich der Landesgartenschau 2004 und auf Initiative der  BUND Naturschutz-Ortsgruppe Burghausen wurde ein Waldrappteam gegründet mit dem Ziel, die Tiere als echte Zugvögel in Europa wieder anzusiedeln. Andere Standorte der Wiederansiedlung befinden sich in Überlingen und im österreichischen Kuchl.

Hier schaut ein junger Waldrapp neugierig auf die Welt

2007 wurde in Burghausen eine erste Handaufzucht von etwa 20 Waldrappen auf eine einzige Person geprägt und daran gewöhnt, ein Leichtflugzeug im Flug zu begleiten. Denn Waldrappen sind Zugvögel und brauchen im Winter ein südliches Quartier. Da die erste Gruppe der jungen Tiere keine zugerfahrenen Eltern hatte, sondern von Tieren aus Zoohaltung abstammte, musste hier der Mensch nachhelfen: So wurde Ihnen erstmals eine Route in ein Wintergebiet in der südlichen Toskana gezeigt. Seit 2010 migrieren die Vögel inzwischen ohne menschliches Zutun über die Alpen. Dank der leichten GPS-Geräte, die die adulten Tiere auf dem Rücken tragen, sind ihre Flugrouten immer nachzuvollziehen. Leider gab es inzwischen aber Verluste durch Wilderei in Italien und Mittelstrommasten in Österreich.

Nach der Einführung ging Dr. Spindler auf die etwa gänsegroßen Tiere mit dem schwarzen Gefieder und den nackten Gesichtern ein, die am Pulverturm direkt vor den Teilnehmern mit ihren gesichelten Schnäbeln auf der Wiese Nistmaterial sammelten und in den Holznischen saßen. Er  beantwortete die vielen Fragen der interessierten Teilnehmer. Es brüteten zurzeit 8 Paare in den Holznischen. Jedes Paar habe 4 bis 5 Eier, beide Geschlechter brüten und füttern die Jungen, die schon geschlüpft sind und teilweise unter den Leibern der Eltern neugierig hervorlugten. Die Tiere suchten ihre Nahrung (Insekten, Würmer, Pflanzen) in der näheren Umgebung ihres Brutplatzes. Da die Vögel wenig Scheu haben und vor den Besuchern  ihr geselliges Verhalten zeigten, zauberten sie allen Besuchern, insbesondere auch den Kindern unter ihnen, ein Lächeln ins Gesicht.

Mehr Information zu Flugrouten und dem Wiederansiedlungsprojekt finden sich auf der Webseite www.waldrapp.eu

Und hier Infos über die Besuchszeiten: https://www.visit-burghausen.com/informieren/kampagnenseite/waldrapp.html

Besuch der Waldrappen in Burghausen
Und hier mein Beitrag in der PNP

Naturwunder

Großer Pfahl in Viechtach

Yesterday we saw a geological monument in the Bavarian Forest (more in English below)

Auf dem Weg zu unserem Tschechisch-Kurs in Regen haben wir gestern einen Abstecher zum “Großen Pfahl” in Viechtach im Bayerischen Wald gemacht. Beeindruckend! Die Felsformationen erinnerten mich hier und da an Menhire, aber auch an Küstenformationen in Südeuropa. Eine schöne Ringelnatter, „Oichkatzerl“ und viele Vögel sind uns auch begegnet.

Bizarre Felsformationen

Der Pfahl ist ein seltenes Zeugnis für die Urgewalt der Natur. Der mit Quarz gefüllte Riss im Gebirgsgrund des Bayerischen Waldes ist in mehr als 300 Millionen Jahren entstanden. Über nahezu 150 Kilometer erstreckt er sich. Und an den wenigen Stellen, an denen der Pfahl an die Oberfläche tritt, sind diese bizarren Felsformationen zu bestaunen.

Blindschleiche in der Sonne

//More in English: A quartz crystal filled split in the mountain ground of the Bavarian Forest has developed in more than 300 million years. It is over 150 kilometres long. At a few spots, at which it comes through the surface, bizarre rock formations can be admired. The pale is one of the most important geological monuments of nature in Bavaria.

Großer Pfahl in Viechtach
Ein Kleiber schaute auch vorbei

Wonnemonat

Gelb, rot und weiß erscheint die Welt im Mai

Nach einer längeren Regenperiode explodierten heute die Farben. Romantisch war es mal wieder im Rottal