Bilder, die Geschichte(n) erzählen – Kunstausstellung Nadia Baumgart – in Bad Birnbach

Kunstausstellung von Nadia Baumgart in Bad Birnbach „Bilder, die Geschichte(n) erzählen“

im Artrium Bad Birnbach · 1.–30. November 2026 (täglich 9 – 17 Uhr)
Vernissage: Sonntag, 8. November, 17 Uhr

Kunstausstellung in Bad Birnbach: Im November 2026 zeige ich im Artrium Bad Birnbach unter dem Titel „Bilder, die Geschichte(n) erzählen“ eine neue Auswahl von Aquarellen und Acrylbildern. Viele dieser Werke entstehen aus unmittelbaren und echten Begegnungen mit Menschen und Tieren – in der Natur, im Alltag, auf Festen oder in Cafés – und machen die Vielfalt und Schönheit unserer Region sichtbar.

Die Ausstellung markiert zugleich ein persönliches Jubiläum: Seit zehn Jahren leben Berndt und ich im Rottal. Ein Jahrzehnt voller Eindrücke, Gespräche und besonderer Momente, die sich in meinen Bildern widerspiegeln.

Die Ausstellung knüpft an meine erste Ausstellung im Artrium 2017 an – damals eröffnet von Bürgermeisterin Dagmar Feicht, die auch 2026 das Grußwort sprechen wird.

Meine Kunst versteht sich als Einladung, die Lebensfreude nicht zu vergessen und die Schönheit des Alltäglichen sowohl neu zu entdecken als auch zu dokumentieren. Die Ausstellung ist deshalb nicht nur Rückblick, sondern auch ein liebevoller Blick auf eine Region, die für uns Heimat geworden ist.

Das ganze Leben besteht aus Geschichten. Geschichten, die wir erleben und uns erzählen. Meine Geschichten male ich. Wichtig sind mir diejenigen Geschichten, die uns verbinden: die Landschaften, die wir lieben, die Naturmomente, die uns alle glücklich machen und die Feste, die wir hier in der Region so ganz besonders gerne feiern!

Zur Vernissage am 8. November um 17 Uhr lade ich herzlich ein. Ich freue mich auf Euch!

Aquarellmalerei und Acrylmalerei – Kunst in Bad Birnbach von Nadia Baumgart – Malerei in Niederbayern

Klassik und Breakdance – Innovative Kunst

Eine farbenfrohe watercolor Darstellung eines Zirkus, wo ein Artist auf einem Rad balanciert und mehrere Personen in verschiedenen Akrobatik-Posen auf dem Boden liegen.
Breakin‘ Mozart

Letztens haben wir in Bad Füssing das Stück „Breakin‘ Mozart“ gesehen. Die Aufführung mit Christoph Hagel am Klavier und dem DDC Entertainment verbindet auf kreative Weise klassische Musik mit Breakdance.

Da ich ein großer Fan von Vermischungen bin, von der Verbindung unterschiedlicher oder sogar gegensätzlicher Kulturen, Musikstile und Sprachen, hat mich dieses Konzept sofort begeistert. In solchen Begegnungen entsteht eine Art Dialektik: Aus den Gegensätzen entwickelt sich etwas Neues, und die Ergebnisse sind meist überraschend, innovativ und inspirierend.

Die Aufführung hat mich begeistert und mich an die Produktionen des kanadischen „Cirque du Soleil“ erinnert. Dort wurde durch die Verbindung von atemberaubender Akrobatik, Theater, Live-Musik und fantasievollen Kostümen eine ganz neue Kunstform geschaffen.

Noch ganz erfüllt von diesen Eindrücken habe ich meine Gedanken und Empfindungen hier zu Papier gebracht. Mit Aquarellfarben, Acryl- und Pastellkreiden.

Im Barkarussell auf dem Volksfest

Eine aquarellierte Darstellung einer Menschenmenge in traditioneller Kleidung, die sich an einem Pavillon oder einer Marktstände versammelt. Der Hintergrund zeigt eine lebendige Landschaft.
Holzhamer Barkarussel auf dem Karpfhamer Fest

Vor Ort gezeichnet, dann KI- animiert. Bilder, die Geschichten erzählen.

Eine Frau in einem orangefarbenen Oberteil mit Leopardenmuster, die an einem Tisch in einem Freiluftbereich sitzt und mit einem Stift auf einem weißen Block zeichnet. Im Hintergrund sind leere Bänke und Sonnenschirme zu sehen.
Frühmorgens vor dem Rummel 🙂

Volksmusik, Tanz und Freude in der Malerei

Aquarell-Darstellung eines traditionellen Tanzes mit Tänzern in farbenfrohen Kostümen und Musikern, die Instrumente spielen, vor einem historischen Hintergrund.
Volkstanz und Volksmusik in Niederbayern

Auf dem Kirchplatz in Karpfham: Volksmusik und Volkstanz, hier mit den Reichertshamer Musikanten und der Pramtaler Volkstanzgruppe . Rhythmus, Tradition, Trachten und viel FREUDE! Heute gemalt nach dem Prinzip: Bilder, die (erlebte) Geschichten erzählen.


Farben der Erinnerung – Kunstakademie in Troyes

Ein abstraktes Gemälde mit leuchtenden Farben, das ein Gebäude und eine Landschaft darstellt. Die Formen sind dynamisch und einladend, mit blauen und orangefarbenen Tönen, die harmonisch miteinander spielen.
9, Rue Jeanne d´Arc, Troyes – Gouache – École des Beaux-Arts de Troyes

Die Kunstakademie in Troyes – Gouache

In unserem Keller gab es gestern einen Wasserschaden. Das Ergebnis: Ich musste all meine Bilder, Aquarelle und Leinwände „retten“, die ich dort unten lagere. Das bedeutet: alles nach oben tragen – und dabei wieder auf Arbeiten stoßen, die ich lange nicht gesehen hatte.

Viele meiner alten Gemälde sind bei früheren Umzügen zurückgeblieben. Dieses Aquarell jedoch war immer dabei, als Rolle irgendwo im Gepäck. Es zeigt die Kunstschule in Troyes – eine Kleinstadt in der Champagne‑Region, in der ich in den 80er‑Jahren das Glück hatte, Bildende Kunst zu studieren. Dort wurden sowohl bildende als auch angewandte Künste unterrichtet. Ich habe dieses wunderschöne Gebäude in der Rue Jeanne d´Arc geliebt: verspielt, viel Glas, ein kleiner Park. Draußen vor der Tür standen Skulpturen der Studierenden. Hier auf dem Bild sind sie teilweise unter Planen, wenn es sich um Gips handelte.

Inzwischen gibt es diese Schule so nicht mehr; stattdessen existieren offene Ateliers für Kinder und Erwachsene an einer anderen Adresse. Damals war ich „Mademoiselle Nadia Nashed“ und liebte – wie man sieht – die kräftigen Farben Gauguins.

Wenn ich eigene Bilder sehe, die ich vor Jahren gemalt habe, kommt mir mein ganzes Leben entgegen – mit all seinen Erinnerungen. Es war eine spannende Zeit.