Auf dem Kirchplatz in Karpfham: Volksmusik und Volkstanz, hier mit den Reichertshamer Musikanten und der Pramtaler Volkstanzgruppe . Rhythmus, Tradition, Trachten und viel FREUDE! Heute gemalt nach dem Prinzip: Bilder, die (erlebte) Geschichten erzählen.
9, Rue Jeanne d´Arc, Troyes – Gouache – École des Beaux-Arts de Troyes
Die Kunstakademie in Troyes – Gouache
In unserem Keller gab es gestern einen Wasserschaden. Das Ergebnis: Ich musste all meine Bilder, Aquarelle und Leinwände „retten“, die ich dort unten lagere. Das bedeutet: alles nach oben tragen – und dabei wieder auf Arbeiten stoßen, die ich lange nicht gesehen hatte.
Viele meiner alten Gemälde sind bei früheren Umzügen zurückgeblieben. Dieses Aquarell jedoch war immer dabei, als Rolle irgendwo im Gepäck. Es zeigt die Kunstschule in Troyes – eine Kleinstadt in der Champagne‑Region, in der ich in den 80er‑Jahren das Glück hatte, Bildende Kunst zu studieren. Dort wurden sowohl bildende als auch angewandte Künste unterrichtet. Ich habe dieses wunderschöne Gebäude in der Rue Jeanne d´Arc geliebt: verspielt, viel Glas, ein kleiner Park. Draußen vor der Tür standen Skulpturen der Studierenden. Hier auf dem Bild sind sie teilweise unter Planen, wenn es sich um Gips handelte.
Inzwischen gibt es diese Schule so nicht mehr; stattdessen existieren offene Ateliers für Kinder und Erwachsene an einer anderen Adresse. Damals war ich „Mademoiselle Nadia Nashed“ und liebte – wie man sieht – die kräftigen Farben Gauguins.
Wenn ich eigene Bilder sehe, die ich vor Jahren gemalt habe, kommt mir mein ganzes Leben entgegen – mit all seinen Erinnerungen. Es war eine spannende Zeit.
In Bad Birnbach warten alle gespannt auf die Eröffnung des neuen Wasner‑Gasthofes – ein traditioneller niederbayerischer Gasthof mit langer Familiengeschichte und Symbol für niederbayerische Gastlichkeit.
Da auch ich zu den Ungeduldigen gehöre, die es kaum erwarten können, habe ich schon einmal den „neuen Wasner“ gemalt – obwohl ich dafür hinter die Bauzäune spähen musste. Und siehe da: Er wird richtig schön! Ich hoffe, dass man das auch schon in meinem Aquarell erahnen kann.
Gestern Abend haben wir im Hotel zur Post in Triftern das Trio Zwoa & Oans gesehen – und weil es mir so gut gefallen hat, habe ich gleich eine Skizze gemacht. Ich war sowohl von der Atmosphäre des Raumes als auch von der Gruppe selbst tief beeindruckt.
Zwoa & Oans – kabarettistischer Volksgesang: Sympathisch, charmant, witzig und zugleich tiefgründig zeigen sie mit ihren selbstgemachten Liedern, wie innovativ, originell und zeitgenössisch alte Volksweisen und musikalische Traditionen sein können, wenn man sie kreativ interpretiert. Wer den bayerischen Dialekt noch nicht liebt, verliebt sich spätestens hier.
Vom Hotel zur Post hatte ich schon gehört, aber gestern habe ich es zum ersten Mal gesehen. Der Raum war bei der Hitze ideal: hoch, mit dicken Ziegelwänden, schweren Holzbalken und guter Luftzirkulation. Und noch etwas ganz Ungewöhnliches: Eine Tür öffnete sich auf die weite Landschaft.