Das Trachtenfest – Aquarellmalerei

Ein bunter Festumzug mit Trachtenträgern, die auf einer Straße marchieren, während eine große Brauerei im Hintergrund zu sehen ist.
Folk costume festival – Watercolorpainting

Und weil es so schön war, das Gautrachtenfest in Pfarrkirchen zu erleben, musste ich es malen. Ich hoffe, dass es die heitere Atmosphäre des Zuges gut zeigt. Ich liebe es, Bilder zu malen, die Geschichten erzählen.

Café-Kunst – Café-Art – Das Bella Vista Bistro

Buntes Café-Interieur mit Menschen, die an Tischen sitzen, sich unterhalten und Getränke genießen. An der Theke bestellt eine Gruppe von Personen. Große Fenster lassen viel Licht herein.
Bella Vista Golf Bistro – Acrylmalerei – Painting

Das Bella Vista Golf Bistro in Bad Birnbach – gemütlich, gesellig und ganz ohne Golfpflicht. Glücklicherweise – denn ich spiele kein Golf. Ich male lieber und wollte die Stimmung mal in einem Bild einfangen.

Die Gastronomie wurde übrigens vor Kurzem neu eröffnet – und der neue Pächter Alex verwöhnt uns mit feinen Leckereien. Wenn die Sonne scheint, ist die Terrasse natürlich ein Traum.

Selfie!

Eine bunte Aquarellzeichnung zeigt eine Frau mit blonden Haaren in einem roten Kleid, die vor einem EDEKA-Laden steht. Sie hebt ihr Telefon, während ein Pug neben ihr sitzt. Im Hintergrund sind Straßenschilder zu sehen.

Unser kleiner „Tante‑Emma“-Laden mitten im Ort wurde vor Kurzem glücklicherweise übernommen und hat nun eine Zukunft. Noch kleben die kultigen Aufkleber des alten „Kramerladen Huber“ an den Schaufenstern – vermutlich werden sie bald ersetzt, denn jetzt heißt er „Hofmark’s Dorfladen“.

Ich dachte mir, ich halte diese lustige Katze vom Aufkleber und die besondere Lage malerisch fest. Und weil wir gerade in einer konfliktreichen Zeit leben und ich meine Rolle als Künstlerin eher darin sehe, Heiteres beizutragen – wir sehen täglich genug Schreckliches – habe ich eine Szene dargestellt, die zwar absurd wirkt, die ich aber tatsächlich neulich beobachten konnte. Die Realität ist eben nicht nur düster, sondern manchmal auch … überraschend komisch.

Eine Künstlerin steht an einem Tisch und malt mit einem Pinsel auf einem Zeichenblock, umgeben von Kunstmaterialien und Büchern.
Malen gibt mir immer Ruhe und Hoffnung

EN: Our little village shop was recently taken over and now has a future. For the moment, the old “Kramerladen Huber” stickers are still on the windows, even though it’s now called “Hofmark’s Dorfladen”.

I painted the funny cat from the sticker and this special spot in town. In these conflict‑filled times, I feel my role as an artist is to bring a bit of lightness. We see enough grim images every day. And the scene I painted may look absurd, but I actually witnessed it recently — reality is sometimes dark, but often unexpectedly funny.

Im Café – Lebendige Aquarellmalerei

Eine Aquarellzeichnung, die ein Café zeigt, in dem Menschen an Tischen sitzen, während ein Barista hinter der Theke arbeitet. Ein Hund sitzt in der Ecke und eine Gruppe von Personen unterhält sich.
Im Café Viamar in Bad Birnbach

Gestern habe ich vor einem Cappuccino die Szene vorgezeichnet und heute noch etwas koloriert. Das hat mir einen riesigen Spaß gemacht.

Und da habe ich mich gefragt, was wir ohne unsere Cafés machen würden. Glücklicherweise haben wir mehrere tolle Treffpunkte dieser Art in unserer Region. Ich habe sie gezeichnet, gemalt und dann mit KI animiert.

Die Vorzeichnungen habe ich im Café ViaMar, im Rathauscafe bei Angie Trumler in Bad Birnbach und in der Süße Manufaktur in Pfarrkirchen gemacht.

EN: Yesterday I sketched the scene over a cappuccino, added some color today, and realized how lucky we are to have cafés like ViaMar, the Rathauscafé in Bad Birnbach, and the Süße Manufaktur in Pfarrkirchen—places I’ve drawn, painted, and even animated with AI.

Die drei Nonnen

Drei Nonnen in traditioneller Kleidung, die Arm in Arm stehen und lächeln, vor einem hellblauen Hintergrund. Die Abbildung vermittelt ein Gefühl von Gemeinschaft und Stärke.
Tuschezeichnung der drei Nonnen aus Goldenstein

Die drei Nonnen aus dem ehemaligen Kloster Goldenstein in Österreich, die gegen ihren Willen in ein Pflegeheim gebracht wurden, werfen viele Fragen auf: Über die Rolle der Frauen in der Kirche, über Gehorsam und Selbstbestimmung, über die Entscheidungshoheit im eigenen Leben – und darüber, wie wir altern wollen. Lassen wir uns mit Krankheit als Vorwand „wegsperren“? Inzwischen leben sie wieder selbstbestimmt in ihrem alten Kloster – mit der Unterstützung ehemaliger Schülerinnen. Ich wünsche ihnen, dass sie dort bis zum Lebensende bleiben dürfen.

Ich glaube, dass diese Nonnen eigentlich ein Symbol für den Kampf um Autonomie im Alter sind, den wir wahrscheinlich alle irgendwann mal führen werden müssen. Es geht ja darum, ob und wie wir im Alter „daheim“ bleiben können – egal ob es sich um ein Kloster oder nur eine Wohnung handelt – und würdevoll altern können, ohne uns „abgeschoben“ zu fühlen…Und es geht wohl auch darum, ob wir Hilfe annehmen können und wie diese Hilfe aussieht.

EN: The three nuns from the former Goldenstein Abbey in Austria, who were placed in a care home against their will, raise important questions: About the role of women in the Church, about obedience and autonomy, about who decides over one’s life – and how we wish to grow old. Will we let illness be used as a pretext to lock us away?

Now, they live independently again in their old convent, supported by former students. I wish them strength and the freedom to remain there until the end of their lives.