Sensation: Ein Kuhreiher an der Rott bei Bad Birnbach!

Ein Storchenvogel steht auf einem Baumstamm in einer natürlichen Umgebung mit grünem Schilf und Wasser im Hintergrund.
Kuhreiher an der Rott – ein sehr seltener Gast!

Und wieder eine kleine Sensation heute an der Rott:
Ein Kuhreiher!!! Extrem selten bei uns!


Er landete zunächst vor uns auf einer Wiese, flog dann auf einen Ast über dem Wasser. Bald gesellten sich ein Graureiher und ein Silberreiher zu ihm. Für mich war das großartig – denn mit allen drei Arten auf einem Foto lassen sich die Größenunterschiede wunderbar zeigen: Der Kuhreiher ist deutlich kleiner als die beiden anderen.


Er ist etwa so groß wie ein Seidenreiher, den man an der Rott ebenfalls beobachten kann, hat einen gelben Schnabel und trägt in der Brutzeit einen ockerfarbenen Schopf. Vor Jahren sah ich einmal einen am Rottauensee, sonst mehrere in Frankreich, wo er viel häufiger vorkommt, insbesondere auf Rinderweiden, daher sein Name.


2023 meldete der LBV erstmals einen brütenden Kuhreiher in Deutschland – und zwar in Bayern am Altmühlsee.

Ein Graureiher und ein weißer Reiher stehen auf Ästen über einem ruhigen Gewässer, umgeben von üppiger grüner Vegetation.
Kuhreiher zwischen Graureiher und Silberreiher an der Rott

Volksmusik, Tanz und Freude in der Malerei

Aquarell-Darstellung eines traditionellen Tanzes mit Tänzern in farbenfrohen Kostümen und Musikern, die Instrumente spielen, vor einem historischen Hintergrund.
Volkstanz und Volksmusik in Niederbayern

Auf dem Kirchplatz in Karpfham: Volksmusik und Volkstanz, hier mit den Reichertshamer Musikanten und der Pramtaler Volkstanzgruppe . Rhythmus, Tradition, Trachten und viel FREUDE! Heute gemalt nach dem Prinzip: Bilder, die (erlebte) Geschichten erzählen.


Das Karpfhamer Fest 2026 ist eröffnet! Mit Volksmusik, Brauereigespannen und Volkstanz

Zwei prächtige schwarze Pferde mit blauen Hauben ziehen eine Kutsche während einer festlichen Parade, umgeben von Zuschauern in traditioneller Tracht.
Wie imposant, diese Brauereigespanne!

Endlich hat das Karpfhamer Fest begonnen! Den traditionellen Teil mag ich ganz besonders mit dem großen Standkonzert auf dem Kirchplatz – u.a. mit den Reichertshamer Musikanten – und dann den Auszug der Festwirte zum Festzelt mit prachtvollen Brauereigespannen, Musikkapellen, Trachten- und Goldhaubengruppen, Goaßlschnoitzern, Böllerschützen und Tanzgruppen – darunter die Pramtaler Volkstanzgruppe – sowie Ehrengästen aus Politik und Wirtschaft.


Schee war´s! Hier einige Eindrücke:

Und hier noch Eindrücke im Video:

Die Sommerwiese – Natur in der Malerei

Ein buntes Gemälde mit roten Blumen, blauen Schmetterlingen und einer Libelle vor einem dunklen Hintergrund.
Auf extensiven Wiesen ist jetzt im Hochsommer viel los – Acrylmalerei – Acrylic Painting

Auf einer extensiv bewirtschafteten Wiese an der Rott.

Eine Künstlerin präsentiert stolz ihr Gemälde von Blumen und Schmetterlingen in einem hellen Raum.
Malen ist mein Lebenselixier

Farben der Erinnerung – Kunstakademie in Troyes

Ein abstraktes Gemälde mit leuchtenden Farben, das ein Gebäude und eine Landschaft darstellt. Die Formen sind dynamisch und einladend, mit blauen und orangefarbenen Tönen, die harmonisch miteinander spielen.
9, Rue Jeanne d´Arc, Troyes – Gouache – École des Beaux-Arts de Troyes

Die Kunstakademie in Troyes – Gouache

In unserem Keller gab es gestern einen Wasserschaden. Das Ergebnis: Ich musste all meine Bilder, Aquarelle und Leinwände „retten“, die ich dort unten lagere. Das bedeutet: alles nach oben tragen – und dabei wieder auf Arbeiten stoßen, die ich lange nicht gesehen hatte.

Viele meiner alten Gemälde sind bei früheren Umzügen zurückgeblieben. Dieses Aquarell jedoch war immer dabei, als Rolle irgendwo im Gepäck. Es zeigt die Kunstschule in Troyes – eine Kleinstadt in der Champagne‑Region, in der ich in den 80er‑Jahren das Glück hatte, Bildende Kunst zu studieren. Dort wurden sowohl bildende als auch angewandte Künste unterrichtet. Ich habe dieses wunderschöne Gebäude in der Rue Jeanne d´Arc geliebt: verspielt, viel Glas, ein kleiner Park. Draußen vor der Tür standen Skulpturen der Studierenden. Hier auf dem Bild sind sie teilweise unter Planen, wenn es sich um Gips handelte.

Inzwischen gibt es diese Schule so nicht mehr; stattdessen existieren offene Ateliers für Kinder und Erwachsene an einer anderen Adresse. Damals war ich „Mademoiselle Nadia Nashed“ und liebte – wie man sieht – die kräftigen Farben Gauguins.

Wenn ich eigene Bilder sehe, die ich vor Jahren gemalt habe, kommt mir mein ganzes Leben entgegen – mit all seinen Erinnerungen. Es war eine spannende Zeit.