
Letztens traf ich ihn frühmorgens zwischen Rotklee und Mais. Heute hab ich ihn gemalt: den Rehbock.

Welch ein Glück, so viel wilde Schönheit vor der Haustür erleben zu dürfen! Ich liebe sie, unsere eleganten Antilopen des Nordens. Heute Morgen konnte ich sie bei der Paarungs-Vorbereitung beobachten, denn es ist „Blattzeit“ (Brunftzeit bei Rehen).
Ich wundere mich, wie sie bei diesen Temperaturen so fit sein können und freue mich immer zutiefst, wenn ich sie sehe.



Landleben – Acrylmalerei
Gestern beim Morgenspaziergang gesehen: Hinter dem Rehbock war an der Straße das Tankschild zu sehen. Beinahe sah es aus, als wollte das Reh tanken. In unseren Ölkrisen-Zeiten besonders witzig, finde ich. Bilder, die (manchmal wahre) Geschichten erzählen!
Diesmal habe ich beim Malen keine Musik gehört, sondern ein Interview mit der franco-tunesischen Historikerin Sophie Bessis.
FR: Vu hier matin pendant ma promenade : derrière le brocard, on voyait le panneau des prix du carburant au bord de la route. On aurait presque dit que le chevreuil voulait faire le plein ! Dans nos temps de crise pétrolière, je trouve ça particulièrement drôle. Des images qui racontent (parfois de vraies) histoires !


Hier der Malprozess: Reh an der Tankstelle