Born to be wild!

Rehwild in Rottal-Inn - Lassen wir Rehe leben - Wald UND Wild

Richtig dankbar war ich heute, als uns Rehböcke entgegen liefen, ohne uns wahrzunehmen. Wahrscheinlich waren sie damit beschäftigt, ihre Reviere abzugrenzen. Sie sprangen immer wieder in den Wald und wieder hinaus auf das Feld, auf dem auch Fasane stolzierten. Oftmals denke ich mir, dass ich unseren Ahnen und Verwandten begegne, wenn ich Wildtiere aus der Nähe betrachten darf.

Observer des animaux sauvages pendant leurs activités me rend heureuse.

Observing wild animals is an activity that makes me happy.

Ich bin für Wald UND Wild
Fasan - Wildtiere in Rottal-Inn
Entspannt lief dieser Fasan heute über den Acker.

Abendspaziergang

Beim Abendspaziergang heute haben wir nicht nur Rehe gesehen, sondern auch einen Schwarzspecht!

Stasera abbiamo visto dei caprioli e anche un picchio nero!

Schwarzspecht – Pic noir – Black woodpecker

Pendant notre promenade du soir nous avons eu l´occasion de voir des chevreuils et aussi un pic noir!

Natur im Rottal
Abendhimmel

Natur-Tagebuch – Rehwild

Dass es Frühjahr wird, sieht man auch am Verhalten der Rehe. Sie wirken lebendiger, spielen miteinander und der Bock reibt (fegt) an großen Stängeln oder kleinen Bäumchen die Nährhaut (Bast) von seinem fertigen Gehörn. Das dient auch der Reviermarkierung. Die großen Gruppen werden sich vor der Zeit des Setzens im Frühjahr wieder auflösen. Übrigens, ich bin für Wald UND Wild!

Roe deer in March in Bavaria – Chevreuils au printemps en Bavière

#rehwild #rehe #rottalinn #frühling

Beauté de la nature / Schönheit der Natur

Storchennest in Bad Birnbach
Stork in our town in Lower Bavaria/ Cigogne dans notre village Bavarois / Weißstorch in Bad Birnbach

33 Tage – so lange brüten Störche. Ob die Birnbacher Störche schon angefangen haben? Das wäre schon sehr früh, wahrscheinlich üben sie einfach etwas. Auch das Nest wird noch mit Hingabe ausgebessert. Ansonsten steht man herum, gähnt und macht sich schön…

Nos cigognes semblent déjà avoir envie de fonder une famille.

Kiebitz in Bad Birnbach 2021 - Foto von Künstlerin Nadia Baumgart
Lapwing / Vanneau huppé / Kiebitz in Bad Birnbach

Kiebitze im Rottal – Das Foto zeigt ein Männchen. Das sieht man daran, dass die Federholle länger und insbesondere sein Brustband einheitlich dunkel gefärbt ist. Bei den Weibchen ist oft etwas Weiß vorne im Brustband eingesprenkelt. Zurzeit besetzen die Kiebitze ihre Reviere.

Vanneaux huppés dans notre village. La photo montre un vanneau mâle qu´on reconnait à son collier uniformément noir et à sa huppe un peu plus longue.

Kiebitz-Weibchen - Nadia Baumgart
Kiebitz-Weibchen – Vanneau huppé femelle
Die waren heute auch unterwegs
Rottaler Landschaften
Im Rottal unterwegs – Hier bei St. Wolfgang.

Freundschaft mit roten Rehen

Rottaler Landschaften - Landschaftsmalerei zwischen Rott und Inn
Rottaler Landschaft – Aquarell // Bavarian landscape – Watercolour

Was träumen Rehe?

Sleeping and dreaming deer /

Wenn ich Wildtiere so aus der Nähe betrachte, kommen mir viele Fragen: Sind wirklich nur wir Menschen so wichtig? Was träumen Rehe? Was denken sie? Scheinbar brauchen sie Freunde und Liebe genauso wie wir.

// Quand j´observe des animaux sauvages, je me pose pas mal de questions : Les hommes sont-ils vraiment si importants ? De quoi rêvent les chevreuils ? Que pensent-ils ? Eux aussi semblent avoir besoin d´amitié et d´amour.

Wildes Rottal

Ein Reh im Rottal – J´adore les chevreuils

Romantisch und wild kann es sein, unser Rottal. Auch heute bei Wind und Kälte. Alle Bilder sind in der Marktgemeinde Bad Birnbach aufgenommen worden.

Wir im Januarwind
Wildes Rottal
Silberreiher auf der Jagd an der Rott

Pour une petite fille…

// Pour Nolyame, une petite fille qui aime les chevreuils et les renards !/

/ Für ein kleines Mädchen, das Rehe und Füchse liebt!

// For a little girl who loves roe deers and foxes!

#aquarelle#watercolour#rottalinn

Wald UND Wild

Ein Plädoyer für mehr Rehe in unseren Landschaften
Chevreuils en Bavière // Heute gesehen: Rehe in Niederbayern – Hoffentlich fallen sie nicht den Drückerjagden zum Opfer

Schön wie Antilopen sind sie, unsere Rehe. Es ist so wunderbar, sie zu erleben. Ich liebe sie!

Übrigens…Ich bin ganz und gar gegen die extremistische Strategie „Wald vor Wild“, die unseren heimischen Wildtieren die Schuld für mangelnde Waldverjüngung gibt. Rehe würden zu viele Bäumchen verbeißen und müssten somit mit Drückjagden aus unseren Wäldern verdrängt werden. Dabei brauchen wir einfach nur mehr artgerechten Lebensraum, um Wald und Wild zu erhalten.

Dann brauchen wir den Wald nicht vor Wildtieren zu „schützen“. Schon dieser Gedanke erscheint mir absurd. Ich denke, er dient hauptsächlich der Holzindustrie. Es möge sie noch lange bei uns geben, diese wunderschönen Rehe!

Ich liebe Rehe!
Rehe sollen nicht der Politik Wald vor Wild geopfert werden
Welch eine Anmut und Eleganz. Frohe Weihnachten, schönes Reh!