Aquarell mit etwas Ölpastell – Aquarelle et pastel à l´huile
Frau mit Eisvogel – Podcast hörend – Beim Malen eines Selbstporträts begleitet mich die Frage: „Wer bin ich? Wer bist du, du Frau im Spiegel?“ und so wird das Malen zur Meditation. Dabei höre ich die schönen Podcasts über Philosophie (heute Blaise Pascal) von France Culture.
FR: Femme avec martin pêcheur – écoutant France Culture
Vögel an der Rott – AcrylmalereiVögel an der Rott – aquarellmalerei
Meine erste Liebe galt – neben Tuschzeichnungen – der Ölmalerei. Da ich jedoch in unserer Wohnung arbeite, kommt Öl wegen der Ausdünstungen und der Flecken nicht mehr infrage. Deshalb habe ich vor Kurzem begonnen, mich intensiver mit Acrylmalerei zu beschäftigen. Nun habe ich dasselbe Thema, „Frühlingsvögel an der Rott“, im gleichen Format (40×50 cm ) parallel in meinem Stil gemalt.
Persönlich habe ich mehr Freude am Aquarell, weil während des Malens alles fließt und sich so viele feine Details ergeben. Acryl empfinde ich als „starrer“, und die Formen wirken in meinem Malstil für mich etwas abstrakter. Irgendwie mag ich das Aquarellbild einfach mehr. Oder?
EN: My first love – alongside ink drawings – was oil painting. However, since I work in our apartment, oil is no longer an option because of the fumes and the risk of stains. That’s why I recently began working more intensively with acrylics. Now I’ve painted the same subject, “Spring Birds on the Rott,” in the same format (40 × 50 cm), parallel and in my usual style.
Personally, I enjoy watercolor more, because everything flows while painting and so many fine details can emerge. Acrylic feels “stiffer” to me, and in my painting style the forms appear somewhat more abstract. Somehow I simply prefer the watercolor version. Don’t you?
Zwischen Algorithmen und Farben in der Kunsthalle München
Bis zum 1.3.2026 ist noch die Ausstellung „Digital by Nature“ in der Kunsthalle München zu sehen. Ich fand sie sehr beeindruckend. Sie verbindet Überlegungen zum Digitalen und Menschengemachten mit Formen aus der Natur (Kristalle, Algen mit geometrischen Strukturen“). So mischt sich am Ende das Virtuelle mit dem Natürlichen und man fragt sich, ob beide Bereiche prinzipiell auseinanderzuhalten sind, da auch in der Natur scheinbar „artifizielle“ Formen in den Strukturen sichtbar werden.
Die Installationen sind interaktiv: Die Linien und Formen verschieben sich, wenn man mit der Hand an ihnen entlangfährt. Und es gibt noch viele andere Denk- und Sinnesimpulse. Auf jeden Fall sehenswert!
Hier der offizielle Text der Kunsthalle:
„Mit Digital by Nature präsentiert die Kunsthalle München die bislang größte Einzelausstellung von Miguel Chevalier in Europa. Seit den 1980er-Jahren nutzt der Künstler den Computer als kreatives Medium und setzt dafür neue Technologien ein – bis hin zu Künstlicher Intelligenz (KI). Sein Werk steht zugleich im kontinuierlichen Dialog mit der Kunst- und Kulturgeschichte. Auch wenn es im Digitalen wurzelt, bleibt die sinnliche Erfahrung im realen Raum ein unverzichtbarer Bestandteil von Miguel Chevaliers Arbeit.“
Natürliche Formen haben auch geometrische Strukturen, die an mathematische Formen erinnern
EN: The exhibition “Digital by Nature” at Kunsthalle Munich runs until March 1, 2026, and blends digital, human-made concepts with natural forms such as crystals and algae. Its interactive installations respond to touch, prompting visitors to reflect on whether the natural and the virtual can truly be separated, since even nature reveals seemingly artificial structures. Overall, it’s a highly impressive show that highlights how Miguel Chevalier has used digital technologies—including AI—since the 1980s while maintaining the importance of sensory experience in physical space.
Ein Tag Kunst in Passau – Bummel durch die Alstadt und Besichtigung der Ausstellungen im Kunstverein Passau (ehem. Sankt Anna Kapelle), dem Dom-Hof, Agon Kulturwerk , Kulturmodell Bräugasse und Produzentengalerie Passau. Es hat sich gelohnt! Hier einige Eindrücke und unten ein Video.
A Day of Art in Passau – Strolling through the Old Town and visiting art exhibitions