Christmas storks

Weihnachtsstörche – Cigognes de Noël  – Christmas storks

Warum eigentlich nicht? Schließlich überwintern viele Weißstörche inzwischen in Deutschland.

#aquarelle #rottalinn #weihnachtsstorch

Der Grasfrosch

Illustration zu einem Gedicht meines Mannes Berndt

Der Grasfrosch

Ein Grasfrosch klagte ungemein:

Er wollte gern ein Laubfrosch sein.

Nach Höherem war ihm der Drang;

„Gras“ viel zu niedrig für ihn klang.

So tat zum Froschkönig er springen,

um seine Klage vorzubringen.

Der König quakte hin und her;

denn eine Lösung fiel ihm schwer.

Mir auch!

Dann sprach der König zu dem Kleinen:

„Wenn ich dich sehe, möcht‘ ich meinen,

dass du durchaus ein Laubfrosch seist

und dieses selbst nur noch nicht weißt.“

Da sprang der Grasfrosch fröhlich fort,

vertrauend auf des Königs Wort.

(Bei Menschen soll es ähnlich sein –

sie bilden sich gern Größe ein).

Hier mehr davon: https://woher-wohin.com/

#Illustration #Gedichte

Animals and religion

Dieses Bild entstand in meinem Kopf während der Lektüre des Buches „Die Würde der Tiere – Eine religiöse Wertschätzung“. Der Autor Rainer Hagencord – Theologe und Zoologe – erinnert an die ursprüngliche Zusammengehörigkeit von Mensch, Tier und Gott.

This watercolour was inspired by a book from Rainer Hagencord who studied theology and zoology. He writes: “Christian Theology however seems to have forgotten about animals.”

La femme

europa_mit_dem_Stier_Malerei_Nadia_Baumgart

 

Zum heutigen internationalen Frauentag: Europa mit dem Stier

Pour la journée internationale de la femme : la déesse Europe et le taureau

For the International Women’s Day : Europa and the bull

Amazone

amazone_illustration_nadia_baumgart

Amazon and parrot – Illustration of a dream – Watercolour and ink

Amazone und Papagei – Illustration eines Traumes

Letztens hatte ich einen Traum, der mich inspiriert hat. Nach dem Aufwachen habe ich ihn aufgeschrieben:

Weit am Horizont wird die Unendlichkeit abgefangen, sanft eingebettet in von Urwäldern überwucherten, smaragdgrünen Bergketten. Ganz still ist es, kein Wind weht; in der flirrenden Hitze verharren magere, durch Helligkeit angezündete goldgelbe Gräser und silbern gesprenkeltes dorniges Gebüsch in absoluter Regungslosigkeit.

In der Ferne reiht sich eine lange Front von Pferden, die Köpfe schüttelnd, mit den Hufen scharrend und roten Staub aufwirbelnd. Auf den tänzelnden Leibern sitzen breitbeinig, braun gebrannt und stolz aufgerichtet, die Amazonen. Mit unbeweglichen Gesichtern blicken sie nach vorne, in der rechten Hand ihre Bögen haltend. Die von ungeduldigen Hufen aufgewühlten Sandwolken wirbeln hinauf bis ganz urplötzlich, wie einem stummen Signal folgend, alle Pferde donnernd losstürmen.

Die Reiterinnen heben langsam die Bögen und spannen die Pfeile, während sie losgaloppieren. Über jeden ihrer Köpfe schwebt lautlos, mit leicht angewinkelten Flügeln, ein karminroter Ara-Papagei. Die Flügelspitzen der großen Vögel berühren sich über den Köpfen der Amazonen.