Sommer an Rott und Inn

Die Rott im Sommer

Nature impressions in Lower Bavaria // Natur an Rott und Inn im Juli

Bei der Hitze in den letzten Tagen waren wir weniger unterwegs. Trotzdem haben wir in den Rottauen einige schöne Naturbeobachtungen machen können.

Gestern waren wir bei kühlerem Wetter im Europareservat Unterer Inn.

Wir haben viele Vögel gesehen. Auf dem Inn beim Kraftwerk sind gerade Dutzende von Großen Brachvögeln zu sehen, aber auch Schwärme von Kiebitzen und Graugans. Die Kiebitze sammeln sich am Inn und ziehen dann im Herbst in ihre Überwinterungsgebiete.

Hier einige Eindrücke aus den letzten Tagen.

FR: Comme il a fait très chaud les derniers jours, nous sommes moins sortis mais nous avons quand même fait de belles observations dans la nature. Hier nous avons été dans la réserve naturelle « Unterer Inn » sur la frontière bavaro-autrichienne où nous avons vu beaucoup d´oiseaux..

Rottauenwege Nadia Baumgart
In den Rottauen gibt es immer etwas zu entdecken
Dunkle Wasserläufer am Kraftwerk im Europareservat Unterer Inn
Dunkle Wasserläufer am Kraftwerk im Europareservat Unterer Inn
Bussard (Buteo buteo) Vogelbeobachtung
Ein majestätischer Mäusebussard im blauen Himmel

Und hier noch Eindrücke des Ausflugs an den Unteren Inn bei Ering:

Naturvideo

Jungle

2-Waldwiesbach-Arnbruck

Enjoying nature in the Bavarian Forest

6-Huhnbegleitung

Ein Huhn begleitet uns in den Wald

Natur Pur im Zellertal (Bayerischer Wald)

Europäische Orchideen. Das breitblättrige Knabenkraut oder die ganz und gar exotisch anmutende grünliche Waldhyazinthe zum Beispiel. Wer hat sie gesehen? Wenn man fragt, wohin die Menschen gerne in Urlaub gehen, auch die Naturliebhaber, hört man von Kreuzfahrtschiffen, Safari in Südafrika oder Camping in der vierten Reihe am See.

Das mag schön sein. Interessant ist es allerdings auch, die Natur vor der eigenen Haustür zu entdecken. Es gibt glücklicherweise überall Naturschutzgebiete. Und bei uns in Bayern (und nicht nur hier) auch einen Urwald. Urwald, das klingt nach fernen und unendlichen Wäldern. Und doch gibt es sie – wenn auch leider nicht mehr in der primären Form – hier und da auch in unseren Naturschutzgebieten. Schließlich ist der Mensch lernfähig und hat gemerkt, dass Fichten-Monokulturen auf Dauer sowohl der Waldwirtschaft als auch dem Tourismus schaden.

Eine wunderschöne Strecke durch den „Urwald“ bei Arnbruck im Zellertal (Bayerischer Wald) durften wir heute kennenlernen. Welch eine Freude! An einem rauschenden Bach entlang kamen wir ständig ins Staunen: wie viele Moose und Farne es gibt! Dann noch die Wasserfälle, die vielen blühenden Pflanzen, Pilze, Frösche, Schmetterlinge, rufende Vögel, Schmetterlinge und Käfer. Wie schön und vielseitig die Natur noch sein kann, wenn wir sie nicht dem Diktat des Kapitalismus und der einspurigen Gedanken opfern, dachten wir.

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In den Wald wurden wir übrigens von einem Huhn begleitet.

Heraus von einer Katze.

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