Alles Theater? Das antike Theater von Orange

Theatre antique d´Orange / Antikes Theater orange

Étape 5: le théâtre antique d´Orange, 1er siècle après JC

Etappe 5 : Das antike Theater von Orange aus dem 1. Jahrhundert. Sehr beeindruckend! Auch der Erhaltungszustand ist unglaublich gut.

Wie wohl die antiken Vorstellungen waren?

Hier einige interessante Fakten, die uns der geschwätzige Audioguide verriet:

// Dieses antike Theater ist eins der ersten römischen Theater überhaupt; zuvor gab es nur abbaubare Holztheater, da man befürchtete, Theater könnten eine Kultur zu Sturz bringen, wie das bei den Griechen der Fall zu sein schien.

// Die hintere Wand, das Bühnengebäude, ist 57 Meter hoch, unglaublich gut erhalten und sorgt auch heute noch für beste Akustik.

// Die Imperator-Statue oben in der Nische. Hat wohl einen Gott (Apollo) ersetzt und hat einen abschraubbaren Kopf, damit man diesen bei politischen Veränderungen austauschen konnte. Was für ein aktuelles Bild: Politiker halten sich für Gott und sind doch problemlos austauschbar.

Diktator mit abschraubbarem Kopf

// Jede soziale Schicht hatte seinen Platz. Ganz oben in einem Gang oberhalb der Treppen, durften Sklaven, Prostituierte und Nicht-Römer dem Schauspiel beiwohnen.

// Zunächst ging es inhaltlich eher um Mythen. Mit der zeit wendeten sich die Inhalte mehr dem Alltäglichen zu. Es wurde pornographischer und gewalttätiger. Da später immer weniger Menschen Latein verstanden, setzte man Pantomimen ein, die wortlos die Menschen zum Lachen brachten.

// In den unteren Nischen befanden sich bunt angemalte Statuen.

Auf Entdeckungstour
Das antike Theater von Orange in Südfrankreich

Les marchés de Provence

Le marché du jeudi à Orange

Heute auf dem Wochenmarkt in Orange. Genauso wie in dem Lied von Gilbert Bécaud, „Les marchés de Provence“, duftet es nach Süden und man hört das Lachen der Menschen. Schön, dass es so etwas in unserer verrückten Welt noch gibt!

Paella
Fischsuppe
Frisch, regional, lecker…

„Pflanzen-Totems“ – urban/ schön/ wassersparend

Pflanzensäule, die nicht bewässert werden muss – in Orange, Frankreich

FR// Solution de végétalisation urbaine écologique et durable

DE// Was für eine geniale Lösung: Hier gibt es „Pflanzen-Totems“ (mit solarbetriebenem Kit), die nicht gewässert werden müssen und auch noch sehr schön sind! Vielleicht auch etwas für unsere Städte in Zeiten von Hitzewellen?

Im letzten Sommer wurden nämlich Gemeinden in ganz Frankreich angewiesen, die Bewässerung ihrer Grünflächen einzustellen, und zwar zu Recht für die Blüte, da dies eine gigantische Verschwendung von Wasserressourcen darstellt. Die Lösung: „Pflanzen-Totems“ von L´atelier organique:  

  • Der integrierte Wasservorrat von 400 Litern gewährleistet eine Wasserautonomie von 3 bis 5 Wochen bei einer Hitzewelle, wie wir sie derzeit erleben
  • Jede Pflanze, aus der ein Totem besteht, hat tropfenweise Wasser direkt an ihren Wurzeln
  • Jedes bewachsene Totem sammelt auf seiner gesamten Oberfläche Regenwasser
  • Die mehrjährigen Pflanzen werden aufgrund ihrer Langlebigkeit, aber auch aufgrund ihrer Widerstandsfähigkeit gegen Wassermangel und Trockenheit ausgewählt.
  • Die intelligente und vernetzte Bewässerung berechnet den Feuchtigkeitsgrad im Substrat und löst die Bewässerung nur bei Bedarf aus
Totem végétalisé – Solution de l´Atelier Organique
Schön und wassersparend

Entdeckungstour in Burgund / À la découverte du Chalonnais

Wandbild in Givry: „Wagt das Glück“ / Fresque à Givry: „Osez le bonheur“

Étape 3 : À la découverte du Chalonnais – Givry et Buxy

// Etappe 3: Entdeckungstour in der Umgebung von Chalon – Givry und Buxy – Schönes Wetter, Schmetterlinge, weite, sanft hügelige Landschaften, alte Weinstöcke, schmucke Dörfer. Am Schönsten fand ich das Eingangstor von Givry aus 1770, „la Porte de l’Horloge“.

Givry – Porte de l´Horloge
Na, was ist denn da los?
Unterwegs in Burgund

Und hier im Film:

à la découverte du Chalonnais / Auf Entdeckungstour in Burgund

En Bourgogne – In Burgund

Chalon-sur-Saone

Chalon-sur-Saône (In Deutsch weiter unten)

Étape 2 de notre voyage : à peine arrivés à Chalon-sur-Saône, le soleil s´est mis à briller. Nous avons fait une petite balade dans cette charmante petite ville au sud de la Bourgogne.

Nous avons visité un musée qui présente le travail de Nicéphore Niepce. Je ne savais pas que Nicéphore Niépce avait inventé la photographie en 1827. Il mourut sans se douter de l’immense succès et des nombreuses applications qu’allait connaître cette technique. Nous profitons tous aujourd’hui de son invention. Chalon-sur-Saône était sa ville natale. Ce qui m´a beaucoup plu, c´est aussi le fait que les musées ici sont gratuits !

Nous allons continuer à découvrir le centre-ville avec ses belles maisons à colombage demain.

// DE: 2. Etappe unserer Reise: Kaum waren wir in Chalon-sur-Saône im Süden Burgunds angekommen, fing die Sonne schon an zu scheinen.

Wir haben einen kleinen Spaziergang gemacht und uns ein Museum angeschaut, das die Arbeit von Nicéphore Niepce zeigt. Ich wusste gar nicht, dass dieser die Fotografie erfunden hatte. Er starb, bevor er auch nur ahnen konnte, wie diese Technik unsere Welt prägen würde. Wir alle profitieren heute von seiner Erfindung. Toll finde ich auch, dass die Museen gratis besichtigt werden können!

Morgen werden wir uns die Altstadt und ihre schönen Fachwerkhäuser näher anschauen.

#chalonsursaone #slowtravel #france

Gut gelaunt unterwegs!
Centre-ville de Chalon
Musée de la photographie