At an exhibition of contemporary art in the city of Passau
Les expos d´art sont particulièrement importantes en ces temps de « faim » culturelle.
Gerade in diesen Zeiten, in denen man den Eindruck bekommt, kulturell zu verhungern, bin ich so dankbar für die Ausstellungen in der Sankt Anna-Kapelle in Passau. Heute waren wir wieder einmal dort und haben die Ausstellung „Fragile Seitenlage“ besucht. Die Exponate waren inspirierend. Nicht immer gefällt einem alles, aber die Werke, die dort im Kunstverein ausgestellt werden, haben fast immer etwas Überraschendes, Innovatives, Interessantes, das mich zum Nachdenken bringt.
Zwei Kusspuppen auf UrlaubsreiseEin Werk von Anna Katharina Mader im Ausstellungsraum der Sankt Anna Kapelle in Passau
Im Kunstverein in der Sankt Anna Kapelle gibt es regelmäßig spannende Ausstellungen
Finally I could visit an art exhibition again! // Quel délice: la première expo depuis le 2me confinement!
Endlich konnten wir wieder eine Ausstellung besuchen!!! Eine echte Ausstellung, OFFLINE sozusagen: „TRANSFORMATIONEN“ in den schönen Räumlichkeiten (Sankt Anna-Kapelle) des Kunstvereins Passau . Aufgrund gesunkener Inzidenzzahlen war es möglich, die Räumlichkeiten nach einem kurzen Anruf zu betreten. Es werden bis zum 16. Mai Werke der Künstlerinnen Renate Haimerl Brosch, Barbara Sophie Höcherl und Rosa Maria Krinn gezeigt.
Filigrane Objekte, die Fragen aufwerfen.
Ich habe es sehr genossen, endlich wieder Kunst „wirklich“ zu erleben. Nicht nur digital.
Hier meine Eindrücke: Manche Objekte muten poetisch an, insbesondere berührende, ganz filigrane Objekte aus Draht, die etwas an alte Kinderwagen erinnern, in denen kleine Tierknochen aufgehängt sind.
Aber auch verspielte kinetische Installationen, die mit Humor, Wortspielereien und Bewegung arbeiten. Ich durfte mich im wahrsten Sinne des Wortes von manchen Werken „berühren“ lassen. Beispielsweise von der „Bekehrmaschine“ oder der „Erleuchtungsmaschine“.
Was macht den Unterschied aus zwischen Kunstwerken, die man online sieht und denjenigen, vor denen man steht, habe ich mich gefragt…Sie sind dreidimensional, diese Werke stehen in MEINER Welt. Ich kann um sie herum gehen, ihre Stofflichkeit wahrnehmen. Ich kann mir Fragen stellen. Was haben sich die Künstlerinnen dabei gedacht? Wie kamen sie dazu, diese Werke zu schaffen? Ich lasse mich inspirieren.
Eine Kunst-Ausstellung, das ist eben kein Supermarkt. Im Supermarkt kaufen wir Lebensmittel ein. Das ist wichtig. Kunst dagegen ist für mich ein „Sinnmittel“ und somit Seelennahrung. Das ist auch wichtig!
Kinetische Installation: Bekehr-MaschineWer bist denn du?