Pfarrkirchen: Jungstörche sind da! 2025

Ein Weißstorch steht über seinem Nest und füttert mindestens zwei Küken, die neugierig hervorlugen.
Im Storchennest in Pfarrkirchen recken sich die Köpfchen hoch

Wie schön! Das Pfarrkirchner Storchenpaar hat Nachwuchs! Mindestens zwei Küken recken neugierig ihre Köpfchen in die Höhe und können sogar schon klappern! Die Nisthilfe auf dem Gasspeicher 2020 ist auf Initiative von Bürgermeister Wolfgang Beißmann vom Bauhof Pfarrkirchen gebaut worden, als damals viele Weißstörche in der Nähe landeten. Hier mehr dazu: Nisthilfen für Weißstörche im Rottal

Ein Weißstorch steht auf einem Nest und füttert ein neugieriges Küken, umgeben von Zweigen und angeordnetem Material.
Das Storchennest auf dem Gasspeicher

In Bad Birnbach gab es in diesem Jahr leider keinen Nachwuchs. Die anhaltende Trockenheit hat dazu geführt, dass viele Weißstörche – nicht nur in Bayern, sondern auch in anderen Regionen wie dem Elsass – ihre Brut abgebrochen oder ihre Küken aus dem Nest geworfen haben. So grausam es erscheinen mag, es ist ein natürliches Phänomen.


Die Störche in Pfarrkirchen beginnen immer einige Wochen später mit der Besetzung ihres Nestes und der Brut als ihre Artgenossen in Birnbach. Nun hat es endlich geregnet, und hoffentlich finden die Altvögel nun ausreichend Nahrung. Wir drücken den kleinen Pfarrkirchner Störchen die Daumen und wünschen ihnen viel Glück!

Ein Weißstorch steht auf einem Nest und füttert seine zwei Küken, die neugierig aus dem Nest schauen.
Zwei Köpfchen sind zu sehen. Sind es mehr?
Ein Weißstorch sitzt auf einem Nest auf einem Schornstein, umgeben von Bäumen.

Storchennest 2025 – Birnbacher Störche brechen Brut ab

Zwei Störche auf einem Nest auf einem Schornstein, umgeben von einer trüben, grauen Himmelskulisse. Text auf dem Bild kündigt den Abbruch der Brut an.

Leider wird es in diesem Jahr keinen Storchennachwuchs in Bad Birnbach geben: Vor einigen Tagen haben die Störche ihre Brut abgebrochen. Zeugen beobachteten, wie Küken aus dem Nest geworfen wurden – genau wie im vergangenen Jahr. Dabei hatte es zuvor, seit 2018, immer wieder flügge Jungvögel aus dem Horst gegeben.

Warum passiert das? Eine eindeutige Erklärung gibt es nicht. Es gibt viele mögliche Gründe: Nahrungsmangel, ungünstige Wetterbedingungen, Krankheit oder Schwäche der Küken, aber auch Störungen durch äußere Einflüsse. Doch die genauen Ursachen werden wir wohl nie erfahren – die Natur folgt ihren eigenen Gesetzen.

Nun bleibt die Hoffnung auf Storchennachwuchs in den anderen Horsten des Landkreises.