Gute alte Zeiten

 

Outdoor museum in the Bavarian Forest

Letztens haben wir das Freilichtmuseum in Finsterau (Bayerischer Wald) besucht. Es hat einen besonderen Charme, selbst wenn es weniger Objekte zeigt, als zum Beispiel in Tittling. Die alten Bauernhäuser, die alte Dorfschmiede, eine Kapelle, liegen malerisch zwischen Streuobstwiesen und Weiden mitten in der Natur.

Man wird etwas nostalgisch, wenn man durch die leeren Räume geht oder sich an den Küchentisch der Mägde setzt, auf dem noch die Spuren heißer Kochtöpfe zu sehen sind. In den Innenhöfen scharren keine Hühner mehr…Bestimmt war dieses Leben nicht immer einfach, aber unsere moderne Welt ist es auch nicht, dieser Gedanke ging mir durch den Kopf.

Eine besondere Überraschung erfuhren wir auf der Hinfahrt: in Regen wurden gerade die Kaltblüter für das Pichelsteiner Fest ausgeladen. Lustig anzuschauen waren insbesondere die gefleckten Knabstrupper, die „Pippi-Langstrumpf-Pferde“.

https://www.freilichtmuseum.de/museum-finsterau/museum-finsterau

7-Kaltblueter-Regen-Bayerischer-Wald

Knabstrupper im Hänger – Pichelsteiner Fest in Regen

12 Gedanken zu “Gute alte Zeiten

  1. Hallo Nadja,
    ich mag Freilichtmuseen sehr, ob sie nun einfach leere Gebauede [https://wp.me/p4uPk8-19w] zeigen oder eine Art „lebendes Museum“ sind, mit Personen im Stil der alten Zeit gekleidet, und manchmal sogar auch mit lebenden Tieren. Hier ganz in der Naehe haben wir auf dem Gelaende des LBJ State Park [https://tpwd.texas.gov/state-parks/lyndon-b-johnson] die Sauer-Beckmann Farm, die den Zustand zur Zeit der Besiedluing dieser Gegend hier durch deutsche Auswanderer wiedergibt. In England habe ich einmal mit grossen Interesse Mary Arden’s Farm nahe bei Stratford-Upon-Avon besucht.
    Danke fuer’s Mitnehmen – virtuell – nach Finstarau, und liebe Gruesse,
    Pit

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      • Es erinnerte mich auch an einen Besuch in einem vor über zehn Jahren noch etwas weniger professionell wirkenden Museumsdorf, Vorau in der östlichen Steiermark. Auf der heutigen Webseite scheint es im Sinne dessen verbessert worden zu sein, aber ich bin froh, es noch im charmanten Liebhaber-Stadium gesehen zu haben.

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      • Ja, manchmal ist es ganz gut, wenn die Konzepte nicht so „effizient“ und „optimiert“ durchdacht wurden 🙂 Dann wirkt alles lebendiger. Was ich auch nicht mag in solchen Museen und überhaupt in der Natur: zu viele Schautafeln…

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      • Es ist selten von Vorteil, wenn die Gestaltung von Heimatmuseen unter die Hände allzu wissenschaftlich geprägter, ortsferner Profis gerät. Solche Stätten sind wie Zoologische Gärten der Realität stets ein bisschen fern und wollen von den meisten Besuchern mit liebevoll interessierter Geisteshaltung besucht werden, nicht, um hinterher eine fundierte wissenschaftliche Arbeit darüber schreiben zu können.

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