Hip Hop und Volksmusik auf dem Maifest in Bad Birnbach
Bayerische Volksmusik trifft Hip-Hop: Eine unerwartete Symbiose auf dem Maifest!
Es trafen heute „Die Reichertshamer Musikanten„, eine sehr gute und junge Bayerische Volksmusik Gruppe, die inzwischen auch routiniert auf dem Karpfhamer Fest spielt auf die MARGODANCE Hip Hop – Tanzgruppe von Margarita. Und zwar auf derselben Bühne. Und ich bin Ehrenmitglied in beiden Gruppen! Wie schön, dass ich das, was zusammengehört, zusammenbringen darf! Alle waren total begeistert!
Die Reichertshamer Musikanten – Eine junge und engagierte Volksmusik-Gruppe im RottalYeah! Nach 10 Jahren Studium weiß man, was Dialektik bedeutet 🙂 Ich – Nadia – mit den Mädels auf der Bühne …und mit der Liebe zu Musik, Tanz und Kunst im HerzenAuch unsere Bürgermeisterin Dagmar Feicht war vom Kinder-Hip-Hop begeistert!
Margarita hat sich zu einer wahren „Brückenbauerin“ entwickelt. Durch den Tanz entsteht eine besondere Verbindung zwischen den Tanzschülern.
Generalprobe für den MARGODANCE- Kindertanz in Bad Birnbach
MARGODANCE Bad Birnbach! Nicht verpassen: Am 30. April um 17:15 Uhr Lebensfreude und Energie pur auf der Bühne auf dem Neuen Marktplatz! Hip Hop UND Maifest? Das gehört zusammen!
Letzter Tag im Frankenland. Heute haben wir das Kirchenburgmuseum, ein ganz besonderes Freilichtmuseum, besucht. Besonders ist es, weil die Häuser und Gebäude schon immer dort standen, wo sie heute noch zu finden sind.
In die meisten Gebäude kann man sogar hineingehen, und alles ist mit viel Liebe zum Detail und informativ gestaltet. So kann man beispielsweise in die Weinkeller hinabsteigen, um die großen Fässer zu bewundern, im Gästezimmer und in der Küche des Gasthauses Adler umherwandern, die Poststelle und die Bäckerei erkunden oder einen Blick in die alte Dorfschule werfen.
Es geht ins Freilandmuseum Kirchenburg Mönchsondheim im Frankenland
Einige Dinge, die ich besonders interessant fand:
– Der Schulmeister hatte auch die Aufgabe, die Tagglocke der Kirche zu läuten. Dank eines Glockenseils über seinem Bett konnte er dies sogar direkt vom Kissen aus erledigen. Effizient, würden wir heute sagen 😊
– Die Posthalter in der „Postdienststelle“ arbeiteten nebenbei als Beamte. Hauptberuflich waren sie jedoch Bauern, Lehrer oder – wie hier – Bäcker. Nebenbei verkauften sie Briefmarken und ermöglichten den Dorfbewohnern das Telefonieren (bis 1959).
– In der Schule war an der Tafel eine Rechenaufgabe in Sütterlinschrift geschrieben. Meine Oma schrieb mir noch Briefe in dieser Schrift, Berndt und ich konnten die Aufgabe recht flüssig lesen. Schafft ihr es auch? (Kleiner Tipp: Der Titel lautet „Wir fahren Karussell“.)
– Eine Infotafel erklärte das äußerst komplexe Rechtssystem, das bis 1803 (nicht nur) in fränkischen Dörfern herrschte, so gut, dass ich es beinahe verstanden habe 😊
Alles in allem habe ich wieder eine Menge gelernt – und das liebe ich ja!
Das Glockenseil über dem Bett des SchulmeistersEin riesiger Bäckerofen aus dem Jahr 1927! Der Bäcker war übrigens auch Postbeamter!Rechenaufgabe in Sütterlin „Wir fahren Karussell“.
Wir mussten bürokratische Angelegenheiten in unserer alten Heimat Frankfurt erledigen. Nach einer unendlich stressigen Fahrt mit zahlreichen Staus auf der A3 konnten wir heute endlich wieder im Grünen auftanken – und zwar in aller Ruhe im wunderschönen Schlosspark Wiesentheid in Unterfranken.
Erst mit der Zeit habe ich verstanden, dass auch die Landschaftsgärtnerei und Gartenanlagen vielen Trends unterworfen waren und früher häufig nach dem „letzten Schrei“ verändert wurden. Das war alles andere als einfach, denn Baumgruppen brauchen oft Jahrzehnte, um überhaupt zu entstehen.
Umgeben von alten Bäumen. Welch ein Genuss nach der langen Fahrt…Beautiful Castle Park in Lower Franconia
Diese beeindruckende 300-jährige Gartenanlage wurde mehrfach umgestaltet. Ursprünglich als streng gegliederte Barockanlage nach französischem Vorbild im Jahr 1720 angelegt, verwandelte man sie später in einen „Englischen Garten“. Dieser zeichnet sich durch die Idee aus, wie ein Landschaftsgemälde zu wirken, mit weiten Sichten und einem natürlichen Erscheinungsbild. Trotz des „natürlichen“ Charakters dieser Parks strebten die Planer dabei an, ein Idealbild der Natur zu erschaffen.
Für uns hat dieser Park jedenfalls seinen Zweck mehr als erfüllt: Er hat uns Ruhe geschenkt und Glücksgefühle geschenkt. Die Krainer Steinschafe haben uns auch dabei geholfen. Nun bleiben wir noch 2 Tage, bevor es heim nach Bad Birnbach geht.
Nickender Milchstern (Ornithogalum nutans) kommt ursprünglich aus Südost-EuropaInfotafel im SchlossparkRomantischer Spaziergang in einem tollen Park