Selfie!

Eine bunte Aquarellzeichnung zeigt eine Frau mit blonden Haaren in einem roten Kleid, die vor einem EDEKA-Laden steht. Sie hebt ihr Telefon, während ein Pug neben ihr sitzt. Im Hintergrund sind Straßenschilder zu sehen.

Unser kleiner „Tante‑Emma“-Laden mitten im Ort wurde vor Kurzem glücklicherweise übernommen und hat nun eine Zukunft. Noch kleben die kultigen Aufkleber des alten „Kramerladen Huber“ an den Schaufenstern – vermutlich werden sie bald ersetzt, denn jetzt heißt er „Hofmark’s Dorfladen“.

Ich dachte mir, ich halte diese lustige Katze vom Aufkleber und die besondere Lage malerisch fest. Und weil wir gerade in einer konfliktreichen Zeit leben und ich meine Rolle als Künstlerin eher darin sehe, Heiteres beizutragen – wir sehen täglich genug Schreckliches – habe ich eine Szene dargestellt, die zwar absurd wirkt, die ich aber tatsächlich neulich beobachten konnte. Die Realität ist eben nicht nur düster, sondern manchmal auch … überraschend komisch.

Eine Künstlerin steht an einem Tisch und malt mit einem Pinsel auf einem Zeichenblock, umgeben von Kunstmaterialien und Büchern.
Malen gibt mir immer Ruhe und Hoffnung

EN: Our little village shop was recently taken over and now has a future. For the moment, the old “Kramerladen Huber” stickers are still on the windows, even though it’s now called “Hofmark’s Dorfladen”.

I painted the funny cat from the sticker and this special spot in town. In these conflict‑filled times, I feel my role as an artist is to bring a bit of lightness. We see enough grim images every day. And the scene I painted may look absurd, but I actually witnessed it recently — reality is sometimes dark, but often unexpectedly funny.

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