Climate change? Klimawandel?

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Klimawandel oder Zufall?

Heute konnten wir zwei Fasane beim Kampf beobachten. Allerdings fiel uns auch die zunehmende Trockenheit auf. Der Wasserspiegel im Flüsschen Rott scheint ständig zu sinken, der Fischweiher erinnert immer mehr an eine Pfütze, der betonharte Lehmboden kriegt Risse. Die Sonne scheint beinahe täglich, die Temperaturen sind hoch. Äußert man seine Beunruhigung, bekommt man öfters zu hören, das sei doch schön, viel besser als die verregneten deutschen Sommer…Ich frage mich eben doch: ist das der Anfang einer Klimakatastrophe oder sind das nur statistische Ausreißer? Was denkt Ihr?

Climate change or coincidence?

We could observe fighting pheasants today. But we noticed also the increasing and unusual drought in our area in Bavaria. I am concerned about our nature and further extreme climate developments in the world…

16 Gedanken zu “Climate change? Klimawandel?

  1. Liebe Nadia, ich tu mich mit der Beurteilung ein bisschen schwer. Ich habe einen Freund der war Wetterbeobachter beim DWD und lange Jahre auf der Wetterstation auf der Zugspitze tätig. Der bestätigt das sich die Durchschnittstemperatur seit der industriellen Entwicklung erhöht hat. OK, auf der anderen Seite muss man aber auch sagen das die vielen Bilder über abgesoffen Häuser in den Medien auch daher kommen das die in Gebieten stehen wo früher kein normaler Mensch sein Haus hingebaut hätte. Aber jetzt gibt es halt einen Damm, wenn der dann nicht hält was er verspricht dann ist das Geschrei groß und die Medien wollen ja auch jeden Tag eine Sau durchs Dorf treiben. Es gab auch schon Eiszeiten und Warmzeiten bevor es ein Auto oder Flugzeug gab. Auch mal Gewitter und Platzregen. Das wir an manchen Dingen vielleicht Mitschuld haben mag ich nicht bestreiten, aber vielleicht sollten wir es etwas ruhiger sehen. Denn das früher immer weiße Weihnachten waren ist auch ein Märchen das unserer fehlerhaften Erinnerung entspringt.

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    • Danke für Deine Überlegungen, Steppenwolf. Vielleicht sind die Ängste ja auch übertrieben…Oder eben auch nicht. Mir ist aufgefallen, dass manche Themen auch aus den Medien mit der Zeit verschwinden, z.B. der saure Regen, das Ozonloch…Und doch kommt es mir persönlich auch so vor, als ob sich da etwas verändern würde. Insbesondere wenn man wie ich viel in der Natur ist, fällt es auf…

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  2. Sehr schwer als Laie die Frage zu beantworten. Die Fachleute sind sich auch nicht einig. Klimawandel gibt’s allerdings, ja. Aber wie schlimm ist das wirklich? Das Klima hat sich im Laufe der Erdgeschichte immer wieder verändert. Und ob der Mensch aktuell ursächlich dahinter steckt? Keine Frage, versaut der Mensch ja den ganzen Planeten, die Meere sind voller Plastikmüll, etc. Aber die Klimaentwicklung ist extrem komplex. Man muss z.B. den Sonnenzyklus mit einbeziehen, wonach es demnächst eher eine kleinere Eiszeit geben würde.
    LG Franz

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    • Danke für Deinen Kommentar, Franz! Ja, es ist mir bewusst, dass es schwer ist, die Ursachen der Klimaveränderung zu identifizieren. Wenn wir sagen „es war der Mensch“, ist das teilweise auch beruhigend, weil wir denken, dass wir durch Verhaltensänderungen (global gesehen) diese Entwicklung abfedern oder abbremsen können. Falls wir das auf globaler Ebene überhaupt hinkriegen sollten…

      Wenn weitere Faktoren mitspielen, wird es natürlich komplizierter. Und doch bleibt uns Menschen wohl nichts anderes übrig, als zu versuchen, weniger Dreck in die Luft und anderswohin zu blasen, weil wir ja nur das tun können. Und hoffen, dass es hilft. Die Sonneneinwirkung und andere natürliche Phänomene können wir ja nicht beeinflussen. Und wenn es in ein paar Tagen und Wochen wieder anfangen sollte zu regnen und kühler zu werden, wären wir wahrscheinlich beruhigt…Wie Du sagst, eine der wesentlichsten Fragen dreht sich um die Auswirkungen der Veränderung und das kann wohl nur die Zukunft zeigen…

      LG Nadia

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  3. Ich denke, dass das lokale Wetter nicht direkt mit dem Klimawandel zusammen hängt. Eher sind es die Tendenzen, es wird durchschnittlich tatsächlich wärmer, aber nicht so schnell, dass bei uns jetzt schon davon der Boden wüstenartig wird. Daran schuld sind eher zu viele versiegelte Flächen bei uns, der Boden kann das Wasser nicht richtig aufnehmen und trocknet oberflächlich schneller ab und aus.

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    • Danke für Deine Einschätzung, Salzwolf. Aber ist nicht das lokale Wetter auch mit dem „globalen“ verbunden? Wahrscheinlich hat auch die Bodenbeschaffenheit und die intensive, bodenverdichtende Landwirtschaft damit zu tun…Danke jedenfalls…Schon alleine dank dieser letzten Kommentaren wird mir wieder bewusst, wie schwierig es ist, sich in der Sache eine genaue Meinung zu bilden…LG, Nadia

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  4. Es spielen wohl viele Faktoren zusammen. Ich beobachte die Natur sehr genau und bewundere ihre Fähigkeit der Flexibilität und ihre Überlebensstrategien. Heute habe ich enorme Mengen Schmelzwasser in den Bergen und extrem gefüllte Seen gesehen. Nach über 3 Meter Schnee steht die Natur, wie ein Dschungel da. Voll, satt, kräftig. Wir Menschen haben ein Problem und ich glaube, alles war schon mal da. Kommt und geht. Ich vertraue auf die Natur, egal in welche Richtung sich das Klima entwickeln wird. Herzliche Grüsse Erika

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    • Danke, Erika, für Deine optimistische und positive Einstellung. Glücklicherweise gibt es ja auch Gegenden, die nicht so betroffen sind. Im Grunde schadet das Klima, wenn es extremer wird, wohl auch eher dem Menschen, als der „Natur“…Wenn man den Menschen als ein nicht mehr nur natürliches Wesen betrachtet. Danke und einen ganz lieben Gruß, Nadia

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  5. Liebe Nadia,
    also „Klimakatastrophe“ wuerde ich nicht unbedingt sagen, aber Klimawandel – und eben nicht zum Guten – schon. Leider. Auch bei uns hier [Texas Hill Country – suedliches Zentraltexas] wird es von Jahr au Jahr trockener und heisser. Und ich denke nicht, dass das Ausreisser sind, wie sie lokal immer mal wieder vorkommen, sondern dass da schon ein weltweiter Klimawandel dahinter steckt. Hier auf unserer Seite des Atlantik ist auch die Zunahme der Staerke von Wirbelstuermen zu beobachten. Ich glaube da nicht an Zufall.
    Ob die Menscheit das jemals in den Griff bekommt? Da habe ich so meine Zweifel – und Aengste.
    Lieber Gruesse aus einem sehr sonnigen und warmen und viel zu trockenen Fredericksburg,
    Pit

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    • Lieber Pit, vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich kann mich gut erinnern, dass wir uns schon einmal vor ca. 2 Monaten über das Thema ausgetaucht hatten. Dass wir auf Regen warten…Ja, man hört hier ja auch immer wieder von den „Hurricanes“, die über Ozeane und Küsten fegen. Leider scheint die US-Regierung nicht davon überzeugt, dass Menschen diesen Wandel beeinflusst haben, bzw. abbremsen können. Vielleicht ist das auch nicht mehr möglich, wer weiß. Ich verstehe Deine Ängste und teile sie. Früher hat man zu Wind- und Regengöttern gebetet….LG, Nadia

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  6. Klimawandel ist im Gange. Das zeigt unsere Erde an den Polen. Das ist alles berechenbar bewiesen.
    Nur die `statistischen Ausreißer´(guter Begriff!!) sind unberechenbar. Und die haben uns in den letzten Wochen viel Sonne eingebracht, während in anderen Teilen Deutschland `die Straßen unter Wasser standen´.
    Soweit aus meiner Region im Norden Deutschlands.
    Wie es weitergeht, wissen wir nicht.
    Jürgen aus Loy (PJP)

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  7. Dass sich etwas verändert ist aus meiner Sicht nicht zu übersehen und dass wie Menschen und unser Verhalten damit auch etwas zu tun haben, ebenfalls nicht. Das andere aber ist, dass sich auch das Klima schon viele Male auf der Erde verändert hat, es ist wichtig die Veränderungen zu studieren und damit umzugehen!
    herzliche Grüße, Ulli

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    • Danke, Ulli, für Deine Überlegungen. Ja, es wird wohl schwer sein zu ermitteln, welchen Anteil der Mensch am Wandel hat. Du hast recht, wir müssen lernen, mit dem Klima „umzugehen“. Genauso wie Pflanzen und Tiere, die sich ja auch anpassen. Dabei wird es wohl Gewinner und Verlierer geben. Es stimmt schon, dass es auch in der Vergangenheit immer Veränderungen gegeben hat. Bei den Eiszeiten gab es viele Verlierer, aber es ging weiter. Mit Heizung, Klimaanlagen und gezielter Pflanzenzucht können wir Menschen manche Wirkungen abschwächen. Insgesamt bin ich jedoch besorgt…LG, Nadia

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      • Besorgt bin ich auch, weil sich die Pflanzen- und Tierwelt wohl nicht ganz so schnell umstellen wird, wie das Klima es tut, was wird noch wachsen auf ohnehin schon ausgelaugten Böden? Auch die Landwirte müssen dringend umdenken!
        In diesem Jahr haben wir Glück, es hat viel und sanft geregnet, die Welt um mich herum ist prächitg grün und die Böden feucht, aber ich weiß, dass dies lange nicht überall so ist, wie du ja auch gezeigt hast.

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