Heimische Natur retten – Nicht nur Unterschriften sammeln

Gebirgsstelze an der Rott

Heute an der Rott – Wieder die Gebirgsstelze, den Flussuferläufer, Eisvögel und Waldwasserläufer gesehen. Wir können stolz sein, dass wir noch eine solche Artenvielfalt in unserem Umfeld haben!

Ich muss aber ehrlich sagen, manchmal ist mir bang um unsere heimische Natur. In den sozialen Medien gibt es ständig Aufrufe, den Schweinswal zu retten oder zu unterschreiben, um die Regenwälder im Kongo zu schützen. Das ist schön und gut.

Aber wer achtet hier auf unsere seltenen Arten? Gerade im Sommer laufen die Menschen am liebsten auf den Kiesstränden und Dämmen herum, lassen ihre Hunde dort baden. Natürlich darf man auch in der Natur Spaß haben. Leider wird aber nirgendwo auf Arten hingewiesen, die gerade auf gerade diesen Kiesufern brüten. Ich hoffe sehr, dass sie auch in den nächsten Jahren noch zu sehen sein werden und wünsche mir, dass wir nicht nur Bäume umarmen und Unterschriften gegen Silberminen in Argentinien sammeln, sondern uns auch liebevoll um die Wildtiere unserer Gegend bemühen.

#artenschutz #rottalinn #naturschutz

Ein Siberreiher am Fluss
Der Turmfalke
Der seltene Flussuferläufer an der Rott

Und hier noch ein entspannendes Video über die Natur an der Rott im September:

4 Gedanken zu “Heimische Natur retten – Nicht nur Unterschriften sammeln

  1. Über die Hundebesitzer rege ich mich oft auf, insbesondere wenn sie während der Brutzeit ungerührt quer durch die hohen Wiesen streifen. Mancher Mensch am anderen Ende der Leine hat wirklich Null Ahnung von der Natur und den Bedürfnissen unserer Wildtiere. Auch im Wald treffe ich immer wieder Unvernünftige an, obwohl überall Schilder stehen, die die Leinen-Pflicht anmahnen. Die Hunde können ja nichts dafür, dass sie bescheuerte Herrchen oder Frauchen haben…

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    • Ich wundere mich auch immer wieder, dass Hundebesitzer, die ja anscheinend tierlieb sind, weil sie ihre Hunde lieben, Wildtiere nicht so sehr zu lieben scheinen. Vielleicht ist es – wie du sagst – Ahnungslosigkeit. Ich habe früher auch Hunde gehabt und sie geliebt. Aber ich habe darauf geachtet, dass sie anderen Tieren nicht schaden.

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