It never rains…

 

“It never rains in East Bavaria”: That is what I sang during today’s cycle trip because we have been waiting for months for rain. The countryside will resemble California if the drought continues for the next months. Apart from this, we saw a lot of animals such as black-headed gull, common terns, rabbits, a grey heron, etc.

Bei der heutigen Radtour ging mir ständig das Lied „It never rains in California“ durch den Kopf, das ich durch „It never rains in East Bavaria“ ersetzte: Es regnet schon seit Monaten kaum mehr in unserer Region, sodass manche Wiesen und einige Maisfelder schon vertrocknet aussehen. Trotzdem haben wir wieder viel Schönes gesehen: die lärmenden, ihre Küken fütternden Lachmöwen auf ihrer Brutinsel auf dem Rottauensee zum Beispiel. Und Fluss-Seeschwalben auf dem Floß, das vom LBV auf dem See angebracht wurde, damit sich diese in Ruhe vermehren können, aber auch viele Kaninchen und einen Graureiher auf der Pirsch. Trotz allem bin ich etwas besorgt: Eine richtige Dürreperiode…

22 Gedanken zu “It never rains…

  1. Hier geht es uns aehnlich, in Texas Hill Country: seit ueber anderthalb Monaten, genauer gesagt seit dem 6. Mai, hat es so nur einmal geregnet, und da nur 7,5 Liter/Quadratmeter. Und leider noch keine Besserung in Aussicht. Der gesamte Sommer soll noch tockener werden als die ohnehin schon zu trockenen Sommer der letzten Jahre.
    Eine schoene Woche wuensche ich Dir,
    Pit

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    • Lieber Pit, ich danke dir für deine Meldungen aus Texas…Das beweist einmal mehr, dass das Phänomen nicht lokal ist, sondern sich immer mehr Gegenden in der Welt mit dem Problem befassen müssen. Nun ist auch der Grundwasserspiegel in manchen Gegenden Bayerns auf Niedrigstand…Seltsamerweise wird nicht viel darüber berichtet…Wir müssen halt mal einen Regentanz lernen 🙂 Dir auch ein schöne Woche, Pit! LG, Nadia

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      • Liebe Nadia,
        ja, das Phaenomen, dass das Wetter/Klima „durcheinander“ ist, das ist wohl weltweit – mit ganz unterschiedlichen Auswirkungen. Wenn ich es richtig mitbekommen habe, dann sind manche Regionen in Deutschland ja auch regelrecht „ersoffen“. Und an dem Tag, als wir einmal gerade mickerige 7,5 Liter/Quadratmeter hatten, da hatte unser bevorzugter Ort an der Golfkueste, Port Aransas, nur ein paar hundert Kilometer entfernt, eine Sintflut von 255! Litern/Quadratmeter. Die brauchen dann bestimmt keinen Regentanz. Aber wir hier koennten ja mal einige Native Americans zu Rate ziehen. Aber um ehrlich zu sein: (extrem) trockene Sommer sind hier keine Seltenheit – nicht erst durch den Klimawandel verursacht. Der 98. Laengengrad, und der verlaeuft einmal gerade eine ganz kurze Strecke westlich von uns hier, ist die Grenze zur ariden Zone von Texas. Jenseits [westlich] davon ist kein Ackerbau mehr moeglich – jedenfalls nicht mehr ohne Bewaessung. Daher ist die westliche Haelfte von Texas Rinderland, und ganz im Westen eines fuer Schafe und Ziegen, denn die sind noch genuegnsamer als Rinder und kommen mit dem ganz kargen Land dort [Halbwueste bis Wueste] noch aus.
        Liebe Gruesse aus Texas Hill Country,
        Pit

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      • Ja, ich weiß, ich war 2006 in der Sonora Wüste in Arizona und weiß, dass es da manchmal ein ganzes Jahr nicht regnet. Oder wenn es regnet, dann verdampfen die Tropfen, bevor sie die Erde berühren. In Deutschland ist jedoch diese Trockenheit schon sehr erstaunlich und ja, du hast recht, andere Gegenden hier haben eher mit Hochwasser zu kämpfen. Na ja, mal sehen….LG, Nadia

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      • Ha, bei uns hat es endlich heute Nacht ein paar Stunden geregnet, ich wünsche euch, dass das bei euch auch bald passiert! Irgendwie verrückt, dass man sich inzwischen in Deutschland Regen wünscht…LG, Nadia

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      • Das stimmt, aber tatsächlich gab es ja jetzt schon einige Sommer, wo das hier so gewesen ist und so erkläre ich mir auch die reichliche Blüte von Bäumen und Sträuchern in diesem Jahr, alles sorgt für die Nachkommenschaft?! Schön, dass es bei euch geklappt hat, bei uns noch nicht, seufz…
        herzlichst, Ulli

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      • So bewusst wie in diesem Jahr, war es mir in Deutschland noch nie. Also, dass es nicht genug regnet…Das mit der Blüte…Die Landwirte sprechen ja hier inzwischen von „Notreife“, sie sagen, dass die Pflanzen sich beeilen, aber die Frucht dadurch nicht ganz ausgereift ist. Hier haben sie schon mit der Getreideernte angefangen, 2 Wochen zu früh. Bei euch auch? Also, ich drücke dir die Daumen, dass ihr auch noch ein paar Tropfen abkriegt 🙂 Ganz lieben Gruß zurück, Nadia

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      • Nein Getreide steht noch, aber nun sind auch die letzten Wiesen gemäht und sie wachsen gerade nicht nach…
        Notreife … interessant! Die Natur versucht sich immer wieder selbst zu helfen! Das ist dann eben auch wieder spannend zu beobachten.
        Danke dir und noch einmal liebe Grüße an dich, Ulli

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  2. Sie viel wunderbares Leben!…Wir haben viel Regen in diesem Juni. Im Mai kamen die Staubwolken aus Afrika und jetzt Gewitter, die sich manchmal eine Woche lang halten. Auch heute sitzen wir in einer Regenwolke. So viel Sommerregen und angenehme Kühle habe ich hier noch nie erlebt. Der Natur tut beides gut – Saharasand und Regen, sie regeneriert sich, die Böden reichern sich mit Nährstoffen an.
    (Dass wir in der Nacht ein Erdbeben, 5.1, hatten, ist in dieser Gegend nicht ungewöhnlich, aber unangenehm ist es schon) . Liebe Grüße

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    • Danke für die Wetternachrichten aus Griechenland, liebe Gerda. So haben wir zeitnahe Vergleiche zwischen Deutschland, Griechenland und Texas 🙂 Von italienischen Freundinnen habe ich auch gehört, es hätte dort viel mehr geregnet als sonst…Bei euch also auch. Das widerspricht den Voraussagen, Südeuropa würde immer trockener werden. Hoffentlich bleibt das so, das wäre ja mal eine positive Entwicklung. Denn z.B. in Sizilien mussten Menschen immer mehr Wasser kaufen, auch zum Duschen im Sommer. In Kairo hatte es im Mai übrigens auch mal heftig geregnet, was gut ist für die Region…Hast du das Erdbeben richtig gespürt? Als ich in Italien lebte, haben immer mal wieder die Lampen gewackelt, schlimmeres habe ich persönlich nicht erlebt. Einen ganz lieben Gruß aus dem endlich nassen Rottal (es hat heute Nacht geregnet), Nadia

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