(En français ci-dessous)
Immer wenn ich mich frage, was Heimat so sei, fällt mir dieser schöne Text „Heimkehr von Tipasa“ (1952) von Albert Camus ein. Er war damals nach Algerien zurückgekehrt, wo er geboren worden war.
„Es war mir, als sei ich endlich in den Hafen zurückgekehrt, nur für einen Augenblick zwar, der aber nicht enden würde. Gleich darauf stieg die Sonne sichtbar einen Grad höher. Eine Amsel präludierte kurz, und dann sprühte von allen Seiten der Gesang der Vögel auf, mit einer Kraft, einem Jubeln, einer frohen Ungleichheit, einer unendlichen Hingerissenheit ohnegleichen. Der Tag nahm seinen Lauf und sollte mich bis zum Abend tragen.“
Quand je me demande ce que signifie ce mot „home“, le „chez-soi“, je pense à la nouvelle «Retour à Tipasa » (1952) de Albert Camus qui décrit son retour en Algérie, sa terre natale :
« Il me semblait que j´étais enfin revenu au port, pour un instant au moins, et que cet instant désormais n’en finirait plus. Mais peu après le soleil monta visiblement d’un degré dans le ciel. Un merle préluda brièvement et aussitôt, de toutes parts, des chants d’oiseaux explosent avec une force, une jubilation, une joyeuse discordance, un ravissement infini. La journée se remit en marche. Elle devait me porter jusqu’au soir. »
Ein schönes Daheim, und ein herrlicher Text, der sich auf einen noch wunderbareren Augenblick bezieht. (In der Übersetzung am Ende muss es heißen: „bis zum Abend tragen“)
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Vielen Dank, Gerda, du hast vollkommen Recht, ich habe den Text korrigiert 🙂 LG, Nadia
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Je trouve ce mot „Heimat“ magnifique, très poétique…
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Merci pour ton commentaire. Oui, „Heimat“ est un mot singulier et difficile à traduire. Tu parles allemand?
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