Niederbayern

Niederbayerische Landschaft - Aquarell
Alltag in Niederbayern – Aquarelle – Watercolour

Animals and religion

Dieses Bild entstand in meinem Kopf während der Lektüre des Buches „Die Würde der Tiere – Eine religiöse Wertschätzung“. Der Autor Rainer Hagencord – Theologe und Zoologe – erinnert an die ursprüngliche Zusammengehörigkeit von Mensch, Tier und Gott.

This watercolour was inspired by a book from Rainer Hagencord who studied theology and zoology. He writes: “Christian Theology however seems to have forgotten about animals.”

Landscape

Nebel-2_Aquarelle_Nadia_Baumgart

Eine Landschaft im Nebel, der nächste Versuch…Das Thema finde ich sehr spannend, die Umsetzung eher schwierig, wenn man nicht alles im Nebel versinken möchte. Ich hoffe, der Versuch gefällt euch 🙂

Home – Heimat

Heimat_Aquarelle_Nadia_Baumgart

(En français ci-dessous)

Immer wenn ich mich frage, was Heimat so sei, fällt mir dieser schöne Text „Heimkehr von Tipasa“ (1952) von Albert Camus ein. Er war damals nach Algerien zurückgekehrt, wo er geboren worden war.

„Es war mir, als sei ich endlich in den Hafen zurückgekehrt, nur für einen Augenblick zwar, der aber nicht enden würde. Gleich darauf stieg die Sonne sichtbar einen Grad höher. Eine Amsel präludierte kurz, und dann sprühte von allen Seiten der Gesang der Vögel auf, mit einer Kraft, einem Jubeln, einer frohen Ungleichheit, einer unendlichen Hingerissenheit ohnegleichen. Der Tag nahm seinen Lauf und sollte mich bis zum Abend tragen.“

Quand je me demande ce que signifie ce mot „home“, le „chez-soi“, je pense à la nouvelle «Retour à Tipasa » (1952) de Albert Camus qui décrit son retour en Algérie, sa terre natale :

« Il me semblait que j´étais enfin revenu au port, pour un instant au moins, et que cet instant désormais n’en finirait plus. Mais peu après le soleil monta visiblement d’un degré dans le ciel. Un merle préluda brièvement et aussitôt, de toutes parts, des chants d’oiseaux explosent avec une force, une jubilation, une joyeuse discordance, un ravissement infini. La journée se remit en marche. Elle devait me porter jusqu’au soir. »