Fast zu schön, um wahr zu sein: Das Ilztal im Zauberlicht!
Unterwegs waren wir mal wieder mit unserer Freundin Birgit. Es war magisch schön, in tausend Grüntönen zu baden und so viele blühende Pflanzen am Wegesrand zu entdecken. Am Waldrand Kuckucks-lichtnelke und Storchenschnabel, an den Waldwegen die Teufelskralle. Wo wir auch hinschauten, überall nur Wunder. Das Highlight: Ein Bergmolch in einer Pfütze. Schön war auch die Ilz, die hier und da im gleißenden Licht beinahe gelbliche Farben annahm.
Illuminierte Farne wie grüne Kerzen im SchattenBergmolch (Ichthyosaura alpestris)Romantisch schönSchwarze Teufelskralle (Phyteuma nigrum)Schrottenbaummühle am Ilzwanderweg
Märchenhafte Eindrücke der Ilz in einer Schneelandschaft
Die „schwarze Perle“ im Schnee – Our river named „black pearl“ in a snowy landscape – notre rivière nommée “perle noire” dans le paysage enneigé.
Romantischer Spaziergang im Naturschutzgebiet „Obere Ilz“. Die Ilz wird ja auch aufgrund ihrer dunklen Farbe die „schwarze Perle“ genannt. Der Kontrast zwischen dem weißen Schnee und dem schwarzen Wasser war besonders märchenhaft. Die dunkle Färbung des Wassers der Ilz wird verursacht durch Huminstoffe aus Mooren.
Die Banater Segge
Das wilde lange und braune Gras auf den Wiesen ist die Banater Segge, die sich langsam von Rumänien aus an der Ilz entlang verbreitet. In einem kleinen Abschnitt der Rott kommt dieses dekorativ wirkende Gras auch vor. Das Ilz-Talsystem ist auf insgesamt 130 Kilometer Gewässerlänge ein Teil des europaweiten Schutzgebietnetzes NATURA 2000.
Die Erde dampft an der Ilz im WinterWandern an der Ilz
Vor einigen Jahren habe ich eine Wanderung mit einem Gebietsbetreuer gemacht, der das Ilz-Talsystem erläutert hat. Von ihm kenne ich auch die Banat-Segge: