Surprise!

Kiebitz-Bad-Binbach-Foto-von-Nadia-Baumgart

Lapwing – Kiebitz – Vanneau huppé (Vanellus vanellus)

Seen today on a traffic circle nearby our small town

Diesen prachtvollen Kiebitz sahen wir zu unserer Überraschung heute ganz ruhig auf dem Kreisel an der Bundesstraße bei Bad Birnbach herumstolzieren. Sein Partner hielt sich auch dort auf. Wir hoffen, dass sie trotz der Autos erfolgreich brüten werden; 2015 wurde die Art auf die Internationale Rote Liste gefährdeter Vogelarten gesetzt.

Nachtrag 2018:

https://nadiapittura.com/2018/04/26/kiebitzbabies-lapwing-babies/

 

14 Gedanken zu “Surprise!

  1. Ihr Problem sind weniger die Autos als das Verhalten der Landwirte, die mittlerweile mehrmals jährlich, auch während die Bodenbrüter nisten, über eigentlich bereits im Wachstum befindliche Felder, Wiesen und Weiden fahren, um dort chemikalien oder Fäkalien auszubringen und alles plattzufahren, was nicht entkommen kann.

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      • Sehr wahrscheinlich! Man hat auch auf den Autobahnauffahrten, die kleine Landschaftinseln einschließen, ganz erstaunlich viele Tiere entdeckt, die sich dort wohler fühlen als in der Umgebung „aussenherum“.

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      • Inzwischen gibt es ja viele Wildtiere in den Städten, man hört insbesondere von Füchsen. Schließlich werden die dort nicht gejagt. Ich habe einmal in Sizilien einen Hund beobachtet, der sich durch dichten Verkehr kämpfte, um seine Knochen dort zu vergraben, wahrscheinlich gab es dort keine Konkurrenz. Nun ja…da hier die Verkehrsinsel, auf der das Kiebitzpärchen sich aufhält, gemäht wird, bin ich mir nicht sicher, ob es mit der Brut klappt…Ich werde berichten.

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      • Ich gehe davon aus, habe sie schon öfter auf ihrer Facebookseite kontaktiert. Wenn ich was weiß, sag ich Bescheid 🙂 Der bayerische NABU heißt hier LBV, Landesbund für Vogelschutz. Der LBV hat dieselben Aufgaben wie der NABU, d.h. er kümmert sich nicht nur um Vögel.

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      • Kurzes Update: Das Pärchen lebt weiterhin auf der Verkehrsinsel und ist regelmäßig zu sehen. Ich habe die Info an den LBV Rottal-Inn gesendet, der ihn an die zuständige Naturschutzbehörde weitergeleitet hat. Anscheinend erhalte ich dann noch eine Antwort. Jedenfalls sind die beiden recht clever, eher zwischen fahrenden Autos zu brüten, als auf dem freien Feld, wo sie riskieren, von landwirtschaftlichen Geräten überfahren oder mit Gülle bespritzt zu werden.

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  2. Tja, leider konnte ich eben feststellen, dass die Verkehrsinsel nun doch schon gemäht wurde, also noch vor dem 15. Mai. Schade. Die Kiebitze laufen nun auf der gemähten Fläche herum, aber ob ihre Brut das überlebt hat?

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