
Letztens waren wir im Tier-Freigelände Falkenstein. Und da gibt es schöne Auerochsen. Auch Gimpel flogen uns über den Weg. Und so dachte ich, ich lasse die mal zusammenkommen.


Und hier der Malprozess:

Selbst den Auerochsen ist es heute zu heiß…
Sie chillen in ihrer Hütte im Naturschutzgebiet „Grubenfelder Leonie“ bei Auerbach. Es sind genau genommen „Heckrinder“ (Auerochsen sind längst ausgestorben), nämlich von den Gebrüdern Heck in den 1920er Jahren nachgezüchtete Ur-Rinder. Die beiden Zoologen Heck versuchten, die in Höhlenmalereien abgebildeten Rinder nachzuzüchten und kreuzten dafür ungarisches Steppenrind mit korsischem Rind.
Inzwischen hat man erkannt, dass der ausgestorbene Auerochse wahrscheinlich größer war und viel längere Hörner hatte. Im Rahmen des Tauros-Programms wird das – etwas zierliche -Heckrind nun mit weiteren Rassen gekreuzt, insbesondere auch mit dem Watussi-Rind, das stärkere Hörner aufweist.
Im Nationalpark in Ungarn konnte ich viel über diese Nachzüchtungen erfahren: Auerochsen-Nachzucht im Nationalpark Hortobagy

Seitdem wir die Ur-Rinder im Tierpark Ludwigsthal gesehen haben, lässt mich ihre schöne Gestalt nicht mehr los, also musste ich ihnen ein Aquarell widmen.
Der Auerochse oder Ur gilt als ausgestorbener Vorfahre unserer Hausrinder und wird inzwischen nachgezüchtet. Auch in Auerbach kann man ihn auf der Weide sehen. Die imposanten Hörner und die weißen Mäuler finde ich besonders schön.