Sprachen lernen macht Spaß

Wir feiern die bestandene Deutschprüfung

Sprachen lernen macht großen Spaß und schafft Brücken! Seit letztem Jahr üben Margarita (sie kommt aus Moldawien) und ich mit den Telc-Büchern und nun hat Margarita ihre A1-Deutsch-Prüfung in der VHS Passau mit „GUT“ bestanden! Juchhuu, das wurde heute gefeiert. Und inzwischen bringt mir Margarita auch Russisch bei! Und da mussten wir natürlich auch ein Fotoshooting machen. Jetzt üben wir weiter für B1.

Deutschprüfung bestanden!

Frühjahrsmarkt in Bad Birnbach

Wie immer gut besucht: der Frühjahrsmarkt in Bad Birnbach

Heute ist Frühjahrsmarkt in Bad Birnbach: Viel Sonne, gute Laune, Direktvermarkter Rottal-Inn und die beschwingte Musik der Reichertshamer Musikanten. Mal wieder eine schöne Gelegenheit, Freunde wieder zu sehen und lokale Produkte zu entdecken.

Schöne Objekte vom Küntlerhof
Die Direktvermarkter Rottal-Inn waren wieder gut gelaunt dabei

Hier noch einige Eindrücke im Video:

Unsere Natur im April

Flussseeschwalben an der Rott in Bad Birnbach

Wir waren nun länger in Frankreich und sind auf der Heimreise. Natürlich freuen wir uns jetzt auf die nächsten Naturerkundungen in Bad Birnbach und dem Rottal.

Hier mein Beitrag vom Kulturspatz April 2024. Darin hatte ich auch von den Kiebitzen berichtet, die in den letzten Jahren auf einem Acker in Bad Birnbach gebrütet hatten. Nun war das Kiebitzschutz-Team des Landkreises unterwegs und hat festgestellt, dass in diesem Frühjahr die Kiebitze LEIDER NICHT dort brüten. Das ist für mich eine traurige Nachricht, da dieser Vogel extrem gefährdet ist und kaum noch Lebensraum findet.

Das Storchennest in Bad Birnbach

Unsere Natur im April – Jetzt wird die Welt so richtig schön!

Jetzt ist in unserer Natur so viel los, dass einem schon einmal der Kopf schwirren kann. Abgesehen davon, dass der 15. April als Kuckuckstag gilt und wir den Kuckuck auch tatsächlich jetzt rufen hören, gibt es jetzt rund um Bad Birnbach ganz viel zu sehen. Hier einige Highlights: Gebirgsstelzen, Flussseeschwalben, Bachstelzen, Feldhasen, Kiebitze, Störche, Rehe, Frösche und viel schöne Natur!

Wahrscheinlich beginnt das Brutgeschäft bei vielen Arten in diesem Jahr aufgrund des frühen Frühlings vorzeitig.

Insbesondere die Flussseeschwalben an der Rott sind etwas ganz Besonderes: Wie treue Verwandte, die uns jedes Jahr um dieselbe Jahreszeit besuchen, sitzen sie oft auf einem Stein und zeigen sich von ihrer schönsten Seite. Das Männchen bringt seiner Geliebten kleine Fische als Brautgeschenk. Der Bestand der Art ist in Bayern leider gefährdet.

Nun kommen auch die Rauchschwalben zurück. Im letzten Jahr landeten am 8. April gleich 120 von ihnen am Rottauensee. Das verspricht schönes Wetter, denn:  Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer – aber 120 schon! In diesem Monat werden sie wieder durch den Rottaler Himmel sausen.

Die Kiebitze balzen nun und fangen an zu brüten. Ihre Eier legen sie in Bodennester. Leider sind auch sie sehr gefährdet; wir hoffen, dass sie in diesem Jahr Bruterfolg haben werden. Schön ist es, die Brutablösung bei den Birnbacher Störchen zu beobachten. Bei Familie Storch herrscht Gleichberechtigung: Die Altvögel lösen sich ab und begrüßen sich dabei klappernd.

Und die Wiesen zeigen nun immer mehr Farbtupfer. Insbesondere die Rote Lichtnelke zaubert schöne Akzente ins Grün.

Die Rote Lichtnelke

Der erste Kiebitz 2024 ist in Bad Birnbach gelandet!

Kiebitz – Lapwing – vanneau huppé

Etwas früher als in den letzten Jahren ist der erste Kiebitz heute, am 16.02.24, in Bad Birnbach gelandet!

Der Kiebitz ist bei uns stark gefährdet. Als Bodenbrüter hat er es nicht leicht. Deswegen ist es schön, dass es inzwischen ein „Kiebitz-Team“ in unserem Landkreis gibt, das sich darum bemüht, die Nester zu markieren und sie – zusammen mit den Landwirten – zu schützen.

First lapwing 2024 in our area

#kiebitz

Bahnverspätung 1901 – Alte Geschichten aus dem Rottal

Illustration: Nadia Baumgart

Und wieder eine lustige alte Geschichte aus dem Rottal. Diesmal ist die Informationsquelle das Rosenheimer Tagblatt vom Jahr 1901. Ich habe sie mit einem Schmunzeln illustriert.

In unseren Zeiten, in denen die Bahn ständig Verspätung hat, eine besonders witzige lokale Geschichte, finde ich.

Ein Reisender berichtet humorvoll in der Zeitung, dass er am 16. Juli 1901 morgens mit der Bahn von Pfarrkirchen nach Birnbach fahren wollte. Hier seine Worte:

„Der diensthabende Beamte gab das Zeichen zur Abfahrt. Die Lokomotive pfiff – doch was ist das? Der Zug bewegt sich nicht. Alle Reisenden rannten an die Fenster, um zu sehen, was es gebe. Doch jetzt geht es ja, aber in einem Tempo, als ob den Zug, welcher zwölf Wagen lang war, ein Ochse wegziehen müsste und so ging es gemütlich 500 Meter von der Station Pfarrkirchen weg.

Alle Reisenden waren begierig, den Grund der langsamen Fahrerei zu erfahren. Doch siehe – da kommt aus der Stadt auf der Triftener Landstraße gemütlich der Heizer des Zuges mit zwei Maß Bier daher. Jetzt war das Rätsel gelöst. Der Heizer lief vor Abgang des Zuges in die Brauerei Gässl in Pfarrkirchen, holte sich zwei Maß Bier und erst, als er mit dem edlen Nass auf dem Tender stand, ging es mit Volldampf davon.

Der Heizer hatte allerdings höchste Zeit, um noch mitzukommen, da sich bereits mehrere spaßhafte Reisende daran machten, den Zug mit eigener Kraft in rascheren Gang zu bringen, um dann mit Schnellzugsgeschwindigkeit, wie sie die Sekundärbahn nun schon einmal besitzt, dem inneren Rottale zugeführt zu werden.“

Quelle: Rosenheimer Tagblatt ; Tageszeitung für Landwirtschaft, Gewerbe und Handel ; offizielles Amts- und Nachrichtenblatt für alle Behörden. 1901 = Jg. 31, 16. Februar-31. Dezember

#heimatgeschichten #rottalinn #badbirnbach #rottalbahn