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Gräber und Malerei – Das Deri-Museum in Debrecen

Gestern waren wir im Deri-Museum in Debrecen. Eine eindrucksvolle Sammlung, die von den Anfängen der Grabkulturen in der Steppe über die osmanische Zeit über die 1848-Revolution bis zum zweiten Weltkrieg viele Aspekte der Geschichte abdeckt. Ganz besonders hat mir die wundervolle Sammlung an Ölgemälden gefallen, aber auch die naturwissenschaftliche Kollektion war sehenswert.
So habe ich auch mal wieder eine hervorragende Malerin kennengelernt, von der ich nichts wusste: Olga Wisinger-Florian (* 1. November 1844 in Wien; † 27. Februar 1926 in Grafenegg) war eine österreichische Malerin des Impressionismus. Das Bild mit dem Maiglöckchen-Strauß ist ihr Werk.


Es gibt eine naturwissenschaftliche Sammlung von Vögeln und Faltern der Hortobagy. Besonders spannend war auch der Querschnitt durch einen der nachgebauten kegelförmigen Grabhügel, die man in der Steppe sieht.


Interessant fand ich auch, dass Tote in der Eroberungszeit „spiegelverkehrt“ bestattet wurden. Hier ein Text von der Infotafel:
Die ungarischen Eroberer begruben ihre Toten oft in zerrissener Kleidung, mit beschädigten oder abgenutzten Waffen auf einer Seite, um das Gegenteil der Lebensbedingungen anzudeuten; man nahm an, dass alles im Totenreich „spiegelverkehrt“ sei. Das heißt, dass die zerrissene Kleidung nach dem Tod prunkvoll werden würde. Die Verstorbenen wurden mit ihren persönlichen Gegenständen (Schwert, Bogen, Pfeile, Köcherhalter, Gürtel) auf der linken Seite des Körpers begraben, obwohl sie meist rechtshändig waren. Dies lässt darauf schließen, dass sie sich das Leben nach dem Tod als genaues Spiegelbild der Welt der Lebenden vorstellten.
Moderne Kunst in Salzburg

Eindrücke des gestrigen Tagesausflugs nach Salzburg.
// Visit of the city of Salzburg
Besonders inspirierend waren mal wieder die Ausstellungen im Museum der Moderne. Die Werkschau der britischen Künstlerin Rose English und eine interaktive Installation zwischen echten Pflanzen, einem Game-Computer und den Besuchern fand ich ganz besonders spannend.
Zu Rose English: „In ihrem außergewöhnlichen interdisziplinären Werk verbindet sie Elemente von Theater, Zirkus, Varieté und Oper, um die Themen der Geschlechterpolitik, der Identität von Performer:innen und der Metaphysik der Präsenz – die eigentliche Natur von Performance – zu erforschen.“ (Zitat von der Museums-Webseite museumdermoderne.at)

Die Besucher dürfen die Pflanzen anfassen. Durch den Kontakt entsteht ein Impuls, der in Algorithmen umgesetzt wird. So entstehen auf der Leinwand gegenüber neue Pflanzentriebe. Das sieht sehr schön und verträumt aus.
Natürlich war es auch toll, mal wieder die wunderschöne Altstadt zu erleben.


Das M32-Restaurant im Gebäude des Museums der Moderne am Mönchsberg in Salzburg. An der Decke eine coole Installation von 500 Hirsch-Abwurfstangen. Von hier aus genießt man eine atemberaubende Sicht auf die Stadt.
Breaking!

Breaking!
Diese dynamische Tanzform hat glücklicherweise den Durchbruch zur Olympiateilnahme geschafft. Mein Aquarell ist inspiriert vom Gewinner, B-Boy Phil Wizard, der mir einer unglaublichen Leichtigkeit die verrücktesten Figuren ausgeführt hat.
// Aquarelle inspirée par le B-Boy Phil Wizard qui est devenu le premier médaillé d’or olympique de l’histoire du breaking aux JO 2024
Vive Yseult!

Yseult – Wie sehr habe ich mich gefreut, als ich sie gestern in Paris singen sah!
Zwar nur am Fernsehen, aber ich finde, das war überwältigend. Yseult zeigt, dass Schönheit wenig mit Körpergewicht und Hautfarbe zu tun hat. Sie ist schön! Aber nicht nur das: ihre Stimme ist aus Samt und Seide, einfach magisch!
Ich habe sie bereits in der „Coronazeit“ in Youtube entdeckt. Ihre Lieder „Corps“ und „Bad Boy“ haben mich fasziniert. Sie während der Zeremonie als DIE Sängerin Frankreichs vorzustellen, das war eine wirklich gute Entscheidung der Organisatoren. Das hat mich berührt. Sie hat es verdient! Vive Yseult!
Une de mes chanteuses préférées: Yseult! J´ai été si heureuse de la voir chanter pendant la cérémonie de clôture des JO de Paris!