Gänsesäger-Aquarell und ornithologisches Gedicht

Gänsesäger (Mergus merganser) – Goosander

Im Winter sind bei uns immer wieder Gänsesäger zu sehen. Der Name ist so witzig, dass er Berndt zu einem lustigen Gedicht inspiriert hat, in dem Gänsesäger-Männchen und -Weibchen beschrieben werden. Ein „ornithologisches Gedicht“ sozusagen . Und ich hatte Lust, sie malerisch darzustellen. Der „Punker-Look“ der Weibchen, den finde ich cool.

DER GÄNSESÄGER

Kaum jemand kennt den Gänsesäger,

denn Gänse sägen kann nicht jeder.

Sein Schnabel ist gesägt und spitz,

und Fische frisst er – ohne Witz.

Der Schnabel vorn nach unten geht,

was beim Hinschaun man versteht.

Des Weibchens Schopf ist bräunlich-wild,

wie man es sieht auf manchem Bild.

Das Männchen schwimmt in stolzer Pracht:

Kopf, Rücken, schwarz – so wie die Nacht.

Unten weiß, ganz wie ein Schwan,

wir mögen dich, du Sägemann.

Hier weitere Gedichte von Berndt: https://woher-wohin.com/

Illustrierte Gedichte – Gedichte illustrieren macht Spaß

Schriftsteller Berndt Baumgart Lyrik Ostbayern
Illustrierte Gedichte

Nun neigt sich das Jahr dem Ende zu. Es war also an der Zeit, wieder einmal einen Gedichtband zu erstellen mit den neueren Gedichten von Berndt Baumgart, die ich illustrieren durfte.

Es macht einfach großen Spaß, sowas zusammen zu machen, wenn auch nur zum privaten Gebrauch. Hier einige Gedichte, die wir dafür ausgewählt haben. Mal humorvoll und lustig, mal nachdenklich oder ironisch. Alle illustriert. Mehr davon gibt es in Berndts Blog: https://woher-wohin.com/

Humorvolle Gedichte
Der Narzisst – Gedicht von Berndt Baumgart – Illustriert
Der Lohn des Fleißes
Illustrierte Gedichte
Die neuen Werte
Ein völlig freier Esel
Im Wald ohne Angst

#gedichte #lyrik #poesie #illustriertegedichte

Der Grasfrosch

Illustration zu einem Gedicht meines Mannes Berndt

Der Grasfrosch

Ein Grasfrosch klagte ungemein:

Er wollte gern ein Laubfrosch sein.

Nach Höherem war ihm der Drang;

„Gras“ viel zu niedrig für ihn klang.

So tat zum Froschkönig er springen,

um seine Klage vorzubringen.

Der König quakte hin und her;

denn eine Lösung fiel ihm schwer.

Mir auch!

Dann sprach der König zu dem Kleinen:

„Wenn ich dich sehe, möcht‘ ich meinen,

dass du durchaus ein Laubfrosch seist

und dieses selbst nur noch nicht weißt.“

Da sprang der Grasfrosch fröhlich fort,

vertrauend auf des Königs Wort.

(Bei Menschen soll es ähnlich sein –

sie bilden sich gern Größe ein).

Hier mehr davon: https://woher-wohin.com/

#Illustration #Gedichte