Zum internationalen Frauentag 2026 – Animierte Aquarelle

Als Mädchen fand ich den Frauentag – als er in den 70ern in Westdeutschland wieder sichtbarer wurde – „blöd“. Ich empfand ihn als diskriminierend. Als junge Frau dachte ich, ich bräuchte keinen Frauentag: Ich bin doch stark und frei. Warum gibt es keinen „Männertag“? Für mich wirkte dieser Tag damals so, als würde er Frauen zu einem schwachen Wesen erklären, das besondere Aufmerksamkeit braucht. Fast fürchtete ich, Mitschüler oder Brüder könnten sich dadurch überlegen fühlen.

Mit der Zeit hat sich meine Sicht verändert. Und je älter ich werde, desto klarer wird mir, wie schnell man als Frau in einer Falle sitzt und wie notwendig dieser Tag ist. Weltweit – damit Frauen nicht länger ungestraft Gewalt und Bevormundung erfahren, wie es in manchen Ländern noch immer geschieht. Aber auch hier bei uns: weil wir noch immer nicht in allen Bereichen ernst genommen werden, weil wir weniger verdienen oder in „typische Frauenberufe“ gedrängt werden.

Und dieser Tag erinnert uns auch daran, uns selbst zu fragen, ob wir Frauen die Schönheitsnormen und Selbstoptimierungsbefehle von TikTok und Co. wirklich übernehmen wollen – oder ob wir ihnen etwas entgegensetzen möchten.

#weltfrauentag #journéeinternationaledesfemmes #womensday

Aquarelle malen immer und überall – Auch im Sturm

Wasserfarbenmalerei eines Hafenbereichs mit Booten, Cafés und Menschen, die sich am Wasser aufhalten.
Nach der ersten Skizze begann der Sturm

Als ich anfing, die Sicht vom Balkon aus zu malen, war die Welt noch in Ordnung: Blaues Meer, blauer Himmel, viele lustige Leutchen am alten Hafen und in den Lokalen.

Dann wurde plötzlich alles dunkel und die Menschen verschwanden. Jetzt wütet ein schwerer Sturm! Blauer Himmel, blaues Meer, keine Menschen…Aber ich hab es recht lang auf dem Balkon ausgehalten und das Bild ist nun fertig; es erzählt vom Anfangsstadium, als die Welt noch in Ordnung war.

Eine Person mit wehendem Haar steht vor einem Fenster und hält ein gemaltes Bild eines Hafens mit Booten und Gebäuden in der Hand.

EN: When I began painting the view from the balcony, the world was still perfectly fine: blue sea, blue sky, lots of cheerful little people at the old harbor and in the cafés.

Then suddenly everything went dark and the people disappeared. Now a heavy storm is raging! Blue sky, blue sea, no people… But I held out on the balcony for quite a while, and the painting is now finished; it tells of that first moment, when the world was still in order.

Eine Person in einem orangefarbenen Hemd malt auf einem Balkon mit Blick auf das Meer und historische Gebäude.

Balkon-malen – Aquarellmalerei in Chania

Wasserfarbentwurf eines Hafens mit Booten, Menschen, Geschäften und einem Leuchtturm im Hintergrund.
Der Venezianische Hafen in Chania – The old harbor in Vhania – Watercolorpainting

Auf dem Balkon unseres Hotels mit Sicht auf den alten Hafen in Chania ist dieses Aquarell entstanden.

EN: “This watercolor was created on the balcony of our hotel, overlooking the Old Harbor of Chania.

Frau in einem Bademantel sitzt auf einem Balkon und zeichnet in ein Skizzenbuch, während sie auf das Meer blickt.
Aquarellmalerei

Hier im Video:

Surrealistisches Shopping

Aquarelle – Aquarellmalerei – Watercolorpainting – Supermarket Lady 2

Wilde Natur – Šumava im Aquarell

Aquarelle Nationalpark Sumava - Böhmerwald - Bayerischer Wald - Malerei von Nadia Baumgart

Šumava – Böhmerwald!


Mystisch schön ist die Natur im Nationalpark Šumava – in Tschechien, direkt an der Grenze zum Bayerischen Wald. So traurig die Geschichte dieser Gegend auch sein mag, so überwältigend ist die Landschaft: vom Licht durchflutet, von Quell- und Moorwasser genährt. Im Winter kalt und von Nebelschwaden durchzogen, im Sommer durchwirkt von üppigem Grün und den seltensten Pflanzen. Und zwischendurch huscht ein Luchs vorbei. Frei.