
Wie Gazellen des Nordens…


Zu sehen ist auch Elch „Emil“, der im September 2025 nachts durch Bischofsreut im Bayerischen Wald zog. Außerdem Storch, Rehe, Kiebitze, Eisvogel und Luchs.
EN: AI-animated watercolorpaintings


Meine Gedanken zu den KI‑Animationen: Mein Verhältnis zu KI bleibt gespalten. Einerseits bin ich von den Möglichkeiten, die sie bietet, fasziniert. Andererseits bin ich besorgt: Bedeutet KI das Ende der Kreativität und der Autorenrechte? Oder ist es der Anfang von etwas Neuem?
Ich weiß es nicht. Ich versuche zumindest, dieses neue Instrument nicht passiv zu nutzen. Grundlage der Animationen sind immer eigene handgemalte Aquarelle (das werde ich in Zukunft wohl immer betonen müssen). Und ich nutze ausschließlich kostenlose KI‑Funktionen: Die Animationen füge ich in einem Videoschnittprogramm zusammen, bearbeite sie und füge eine Melodie hinzu.
Mir ist bewusst, dass KI die Bewegungen der Tiere – insbesondere der seltenen – oft falsch wiedergibt und dass man das alles als unnützen Kitsch abtun kann. Andererseits habe ich Spaß daran, diese Videos zu erstellen, und finde sie witzig. Und es ist für mich eine Möglichkeit, an zeitgenössischen Entwicklungen teilzunehmen. Ich hoffe, die Aquarellvideos bringen zumindest einige Betrachter zum Schmunzeln.


English: My feelings about AI remain mixed: its possibilities fascinate me, yet I worry about what it means for creativity and authorship, so I try to use it actively and only as an extension of my own hand‑painted watercolours. I know the animations can look imperfect or kitschy, but I enjoy making them, and I hope they bring a smile to a few viewers.

In der Sonne blitzen die Augen der Fische im grünen Wasser golden auf. Was sie wohl denken? Können sie träumen? Pflegen sie im Schwarm besondere Freundschaften? Das habe ich mich gefragt.
Wer von der kleinen Holzbrücke im Kurpark in den Birnbach schaut, da wo er in die Rott fließt, kann gerade jetzt viele junge Fische beobachten. Genau das haben Berndt und ich gestern gemacht. Ich war fasziniert von der Schönheit dieser Tiere. Die Arten kenne ich nicht. KI hat mir zugeflüstert, es könnte sich bei den meisten Fischen auf den Fotos um Döbel (Squalius cephalus) handeln. Und so standen wir auf der Brücke und haben lange den Fischen zugeschaut.

Am Abend stieg der Mond in den Himmel. Ich habe versucht, ein Foto zu machen und …es ist gelungen. Man sieht sogar die Krater!

Ich habe versucht zu verstehen, wie groß diese Krater sind. Anscheinend sind die meisten Einschlagskrater 20 bis 80 Km breit und sind vor etwa 4 Milliarden Jahre entstanden. Und diese Krater können alle Menschen bei guten Vollmondnächten sehen. Das finde ich sehr bewegend.

Leider wird es in diesem Jahr keinen Storchennachwuchs in Bad Birnbach geben: Vor einigen Tagen haben die Störche ihre Brut abgebrochen. Zeugen beobachteten, wie Küken aus dem Nest geworfen wurden – genau wie im vergangenen Jahr. Dabei hatte es zuvor, seit 2018, immer wieder flügge Jungvögel aus dem Horst gegeben.
Warum passiert das? Eine eindeutige Erklärung gibt es nicht. Es gibt viele mögliche Gründe: Nahrungsmangel, ungünstige Wetterbedingungen, Krankheit oder Schwäche der Küken, aber auch Störungen durch äußere Einflüsse. Doch die genauen Ursachen werden wir wohl nie erfahren – die Natur folgt ihren eigenen Gesetzen.
Nun bleibt die Hoffnung auf Storchennachwuchs in den anderen Horsten des Landkreises.