Im Schatten der alten Eiche

Meine Lieblingseiche in unserer niederbayerischen Region

Ganz schön heiß, dieser September-Anfang! Deswegen haben wir uns heute die alte Eiche als Ziel ausgewählt. In ihrem Schatten ist die Hitze erträglich.

Die wunderschöne und ausladende Krone
Ein typischer Rottaler Balkon
Jeder Schatten ist willkommen bei dieser Hitze

Natursucht im Böhmerwald

Große wilde Weiden im Wald – Gibt es etwas schöneres?

Wir haben es wieder getan! Wir haben wieder den Tag im Nationalpark Sumava/ Böhmerwald gebracht. Licht, duftende Schatten, eine wilde Orchidee am Wegesrand, ein rauschender Bach…Alles Dinge, die glücklich machen.

Ein Wald aus Licht und Farben
Auf dem Firedhof von Zeledna Ruda
Wir zwei

Wandern im Böhmerwald:

Das Schöne und das Schreckliche

Heute geht man zu Fuß über die Grenze, die Wanderer grüßen sich freundlich. Im Kalten Krieg war das anders…
Wilde Weiden am Wald – Im Nationalpark Sumava

Beim Wandern durch wilde Wälder und beim Überqueren der grünen Grenze zwischen Bayern und Tschechien im Nationalpark, kommen einem viele Gedanken. Heute sind wir von Zwieselwaldhaus nach Zeledna Rudna gegangen. Das Schöne und das Schreckliche sind sich ja oft so nah:  Am Weg immer wieder Infotafeln, die dokumentieren, was im Grenzgebiet in der Nachkriegszeit alles so geschah…Es ist kaum zu glauben, aber die tödlichste Grenze Europas im Kalten Krieg war genau hier zwischen Tschechien, Deutschland und Österreich.

Die Tafeln dokumentieren die Grenzbefestigungen und Kampfstände sowie befestigte Gräben im Wald, aus denen geschossen wurde. Heute verzaubert die Natur alles und über eingegrabene Bunker tanzen Schmetterlinge. In unseren gefährlichen und konfliktgeladenen Zeiten ging ich heute sehr nachdenklich durch die lichte Wildnis. Hoffentlich müssen wir nicht wieder solche Zeiten – kalte oder heiße Kriege – erleben, dachte ich…

#sumava #nationalpark #kalterkrieg #böhmerwald

Wir zwei unterwegs im Nationalpark
Blick auf den Arber

Und hier die Infotafeln:

Tschechische Grenzsoldaten im Graben
Ein noch sichtbarer Schießschacht
Einer der Panzerabwehrstände im Grenzgebiet Tschechien-Deutschland 1962

Nass, aber schön – Regen im Juni

Mohn im Feld

Gestern an der Rott. Nass, aber spannend: Es war eine Familie von Gebirgsstelzen unterwegs, auch Höckerschwäne mit ihren Jungen und ganz viele Rauchschwalben.

FR// Il a beaucoup plu mais on a vu plein d´oiseaux hier : une famille de bergeronnettes des ruisseaux, des bébés cygnes et beaucoup d´hirondelles !

Gebirgsstelze (Moticella cinerea) . Adultes Weibchen mit Nestling/ Bergeronnettes des ruisseaux
Viele Rauchschwalben bei Regen an der Rott
Junger Schwan – Jeune cygne

Unsere Natur im Mai: Der Wonnemonat ist endlich da!

Bläuling im Mai

Die Mai-Ausgabe des Kulturspatz ist da! Hier mein Text in der Rubrik „Naturbeobachtung“

Auch die Birnbacher Störche feiern den 1. Mai. Wie? Mit viel Liebesgeklapper! In diesem Monat kann man meist die Köpfchen der Jungstörche über dem Rand des Storchennests sehen und es beginnt das Raten, ist es eins, sind es zwei oder gar drei? Im Jahr 2018 gab es aus diesem Horst erstmals eine erfolgreiche Brut mit drei flüggen Jungvögeln.

Nun schwirren Schmetterlinge, Bienen und Libellen über die Blühwiesen im Kurpark und an den Ufern der Rott; aus Tümpeln rufen Frösche. Hahnenfuß, Löwenzahn, Klee und Glockenblumen blühen jetzt. Eine Blühwiese mit heimischen Wildblumen kann so spannend sein: Da muss man nur hinschauen und schon erlebt man Wunder der Natur!

Amsel, Drossel und Rotkehlchen singen jetzt aus voller Kehle. Aber was flötet denn da an der Rott? Es ist der Pirol! Der wunderschöne gelbe Vogel, kommt jetzt aus seinem Überwinterungsgebiet in Afrika zurück. Sie wollten sowieso schon immer wissen, was da singt und zwitschert? Eine Vogelstimmen-App kann da aufklären. So kann man vielleicht sogar einen seltenen Neuntöter erhaschen, der in Gebüschen nistet.

Auch Waldspaziergänge sind jetzt besonders schön. Langsam wachsen mehr Laubbäume auf den Flächen, auf denen früher dichte Fichtenbestände waren. Dadurch wirkt der Wald heller und grüner. Das Licht lockt auch mehr Schmetterlinge und blühende Pflanzen an, die zuvor kaum zu sehen waren.

Distelfalter
Naturbeobachtung – Kulturspatz Mai 2024