
Wie Gazellen des Nordens…



Manchmal ahmt die Realität die Kunst nach! Wie auf dem Gemälde des flämischen Malers Pieter Bruegel der Ältere aus dem Jahr 1565 („Winterlandschaft mit Eisläufern und Vogelfalle“) oder gar auf meinem Aquarell sah es heute am Rottauensee aus! Das ist wirklich mal ein echter Winter!



Richtig „sibirisch“ sieht es zurzeit in der Natur aus! Spaziergänge sind etwas „rutschig“ geworden, aber sobald die Sonne erscheint, wird es wunderschön und wild.
Krickenten (Anas crecca) bei der Gefiederpflege gestern (21.01.26) an der Rott. Sie rasten im Winter bei uns. Ich finde sie sehr schön! Die Erpel haben einen leuchtend kastanienbraunen Kopf und einen glänzend grünen Streifen über dem Auge.




„Koid, aba scheeee!“, würde man in Bayern sagen.
Gestern bin ich bei -12 Grad und heute bei -6 Grad durch unsere schönen Landschaften gestapft. Begleitet vom Klagelied der Schwarzspechte, dem wütenden Ruf der Eichelhäher und den Lästereien der Meisen, die mich neugierig beäugt haben.
Und ich dachte: Eigentlich liebe ich den Winter!







Wie ein kleiner Schneeball mit langem Schwanz hängt diese weißköpfige Schwanzmeise am Ast. Zurzeit tummeln sich viele dieser quirligen Akrobaten in den Bäumen und Büschen entlang der Rott. Die weißköpfigen Vögel stammen aus nordischen Wintertrupps und mischen sich hier häufig mit unseren heimischen, dunkelköpfigen Schwanzmeisen.

