
#illustration #tuschezeichnung

Letzens sah ich viele kleine Fische nach Luft schnappend aus der Rott springen: Das warme Wasser ist sauerstoffarm. Sie taten mir leid. Und jetzt stand in der Zeitung, etliche Fische seien in der Kleinen Vils an Sauerstoffmangel gestorben sind. Da dachte ich, ich male dieses Bild für sie. Es gibt ihnen das Leben nicht zurück, ich weiß. Aber es hat mir erlaubt, über unsere Gewässer und das Leben darin nachzudenken.
FR: L´autre jour, j´ai vu des poissons sauter hors de l´eau en continuation dans notre rivière. En fait, la canicule diminue le taux d´oxygène dans l´eau et ils risquent d´asphyxier. Ils m´ont fait de la peine et j´ai décidé de peindre cette aquarelle en pensant à tous ces animaux et organismes qui vivent dans nos fleuves et rivières.

Das Motiv der „stillenden Gottesmutter“ (Maria lactans), das in einigen Bildern ab dem 13. Jahrhundert dargestellt wird, könnte ihren Ursprung in der alten ägyptischen Kultur haben. Da stillt die Göttin Isis den Horusknaben. Dabei symbolisiert die Muttermilch bestimmt mehr als die leibliche Nahrung, sie ist wohl auch eine Quelle geistiger Kraft.
Osiris ist auch eine interessante Figur, weil er sowohl der Totengott ist als auch Symbol der Fruchtbarkeit, da das Kind erst nach seinem Tod gezeugt wurde.
Mich fasziniert die Dichte der unbewussten Bilder und Symbole, die sich in solchen Motiven wiederfinden.
#aquarelle #göttin