Zauber der Natur / In the Bavarian Forest

Unterwegs im Nationalpark Bayerischer Wald
Unterwegs mit Birgit im Nationalpark Bayerischer-Wald

Wonderful nature in the Bavarian Forest

Unterwegs im Nationalpark Bayerischer Wald.

Welch ein wunderschöner Tag mit unserer naturbegeisterten Freundin Birgit im Bayerischen Wald! Wir waren im Grenzgebiet und wurden umschwirrt von Schmetterlingen, Hummeln, Wildbienen und beglückt vom Gesang der Vögel und dem Rauschen des Wassers. Für mich gibt es nichts Schöneres.

Wir hatten das große Glück, auch einen Schönbär (Callimorpha dominula) und mehrere Kaisermantel (Argynnis paphia) zu sehen.

Inzwischen wissen wir, dass der Homo Sapiens wahrscheinlich schon vor 300 000 Jahren existiert hat. Erst seit etwa 200 Jahren leben wir in einer industrialisierten Welt. Ich glaube, ohne Naturerlebnisse sind wir irgendwie abgeschnitten von unserem Sein…

Schönbär (Callimorpha dominula)
Der Schönbär (Callimorpha dominula) – Ein wunderschöner Schmetterling!

Und hier alles in Bewegung:

Fasching 2020 im Rottal

Fasching in Bad Birnbach 2020 - Musikschule
Fasching in Bad Birnbach – Carnaval en Bavière – Carnival in Bavaria

FASCHING in Bad Birnbach 2020 (Video unten!) – Damals wusste noch niemand, dass kurz darauf der erste Lockdown in Kraft treten würde. Was für ein fröhliches und buntes Treiben!
Nun habe ich entdeckt, dass ich noch Videos und Fotos von dem Umzug in der Hofmark habe, die ich noch nicht gezeigt habe. Das tue ich nun in der Hoffnung, dass wir 2023 endlich wieder Fasching feiern können!

Carnaval 2020 dans mon village en Basse-Bavière – Carnival 2020 in my town in Lower Bavaria

Freude und Gemeinsamkeit – Danach sehnen sich viele seit nunmehr 2 Jahren

Erste Frühlingsfarben

Landschaft bei Buchet im Rottal
Bavarian landscape in the february sun – Painting

Noch ist es Februar, aber schon spürt man, dass der Frühling naht…Die Vögel markieren schon singend und zwitschernd ihre Reviere, das Licht lässt auch blasse Farben aufleuchten. Da kommt Freude auf. Gestern war ich in Buchet im Rottal. Die Landschaft hat mich zu diesem Bild inspiriert: farbenfroh und geometrisch. So sieht es nämlich aus – unser Wellenland in Niederbayern.

Ein Grund zum Feiern: Das Rottaler Gsichter Magazin

Das spannende "Rottaler Gsichter" Magazin
Das Rottaler Gsichter Magazin: Interessante Portraits und Interviews von Menschen aus der Region
Gründe zum Feiern - Rottaler Gsichter - Nadia Baumgart als Gast-Autorin
Das bin ich – Ich hatte in diesem Jahr auch Grund zum Feiern und berichte darüber in der Rubrik „Unterwegs mit Nadia“

Das neue Rottaler Gsichter Print Magazin ist da! Warum das ein Grund zum Feiern ist? Nun, es ist die „Jubiläumsausgabe“, die „Rottaler Gsichter“ gibt es seit nunmehr 5 Jahren!

Journalistin und Soziologin Eva Hörhammer portraitiert darin interessante und kreative Menschen aus der Gegend und fragt sich in dieser Ausgabe, ob wir Gründe zum Feiern haben.

Eine gute Frage, gerade jetzt, da die Corona-Maßnahmen viele Feste unmöglich machen. Dass es eben doch Gründe zum Feiern gibt, darüber berichten Menschen aus der Region im Interview. Wie vielseitig diese Gründe und wie unterschiedlich die „Rottaler“ gesinnt sind, das erfährt man in diesem Magazin, das diesmal auch ein besonders schönes Cover hat.

Ich lese das spannende Magazin am liebsten im Bett und finde es toll, dass ich in der Rubrik „Unterwegs mit Nadia“ wieder einen Beitrag schreiben durfte:

Rottal im Wandel – Gibt es noch was zum Feiern?

Von der Freude am Staunen

Im zweiten Jahr sind nun unsere Feste abgesagt: Karpfhamer Fest, Gerner Dult, Rottaler Volksfest finden nicht statt. Geburtstage, die in die Lockdown-Zeit fielen, konnten nicht gefeiert werden. Im Januar bin ich 60 Jahre alt geworden, das zu feiern war in diesem Winter undenkbar.

Neue Virusvarianten drohen, aber auch der Artenschwund, die Auswirkungen des Klimawandels und kriegerische Konflikte auf der ganzen Welt. Gebannt schauen wir ins Internet und erwarten regelrecht die nächste Katastrophe, die uns in Angst und Schrecken versetzt. Jede Zeit hat ihre besonderen Ängste. Ich selbst bin mit der Sorge um Atomkriege, Ölkrise und Waldsterben groß geworden. Vor lauter Furcht und Sorge sind wir schon fast „blind“ geworden.

Dabei haben wir hier im Rottal das Privileg, die Natur noch hautnah erleben zu dürfen. Als ich 2016 hierher zog, konnte ich nach langen, wurzellosen Jahren in Großstädten erstmals wieder richtig durchatmen.

Gut, dass Naturschutz-Themen die Massenmedien erreicht haben. Oftmals fühlen wir uns aber machtlos: Wie können wir den Planeten retten, ist die Frage. Vielleicht, indem wir in unserer unmittelbaren Umwelt beobachten, welche Artenvielfalt wir noch erleben können? Dazu müssen wir weder Wissenschaftler noch Politiker sein. Wenn wir beispielsweise bei uns an der Rott nicht nur „Vögel“ sehen, sondern Seidenreiher, Flussseeschwalbe und Kiebitz erkennen, erzeugt das Freude. Arten verschwinden, ja. Aber ist es nicht einen Freudenschrei wert, wenn plötzlich Arten, die es bis vor kurzem bei uns nicht gab, – wie der Kuhreiher, der letztlich plötzlich am Rottauensee stand – auftauchen? Offenbar gibt es auch in Zukunft noch einiges zu entdecken!

Angst lähmt, Freude macht lebendig und kreativ. So haben auch in diesem Jahr einfache und kreative Lösungen wie das Markieren der Bodennester unserer Kiebitze dazu beigetragen, dass so manche Brut von Landmaschinen verschont blieb. Das Resultat: wieder sind Kiebitze im Rottal geschlüpft und flügge geworden, drei davon auf einem Birnbacher Acker. Ein wunderbares Beispiel für die Zusammenarbeit von Landwirten und Naturschützern, die in Zukunft intensiver werden wird.

Die Frage kann man auch so stellen: Was ändert sich, wenn keine Kiebitze mehr bei uns brüten? Eigentlich nichts. Oder doch so viel, als verschwände ein großes Kunstwerk aus unserer Welt: Unser Leben wird einfach ärmer.

Ich plädiere dafür, dass wir wieder hoffen und hinschauen. Es gibt kaum eine größere Freude, kaum ein schöneres Gefühl des Friedens, als Wildtieren in die Augen zu sehen, sei es einem Vogel, einem Fuchs oder einem Reh. Lernen wir unsere Tier- und Pflanzenarten kennen und lieben, dann können wir uns an ihnen erfreuen und sie besser schützen, als wenn wir auf den Weltuntergang warten oder an Statistiken verzweifeln. Nehmen wir Kinder mit, dann werden diese bald stolze „Arten-Experten“.

Denn Freude ist einfach ein viel besserer Motivator als Angst!

Gibt es in dieser Zeit also doch noch etwas zu feiern? Ich glaube: Ja! Wenn Artenvielfalt – zusammen mit Kunst und Kultur – ein Aushängeschild für die Region wird, haben wir gewonnen. Und die „Rottaler Gsichter“ feiern heuer ihr Fünfjähriges, das ist auch ein Anlass zur Freude.

Übrigens, meinen 60. habe ich nachgefeiert und durfte mich dabei zum ersten Mal im Leben als Disc Jockey versuchen. Hat Spaß gemacht. Und ich freue mich jetzt schon auf die Rottaler Kiebitzküken vom nächsten Jahr.

Neugierig geworden? Das Magazin kann man online bestellen oder aber in einem der vielen Läden im Landkreis erwerben (wo? Siehe unter „Händlerliste“).

Unterwegs mit Nadia - Eine Rubrik im "Rottaler Gsichter Magazin"
In der Rubrik „Unterwegs mit Nadia“ darf ich über meine Sichtweisen berichten. Danke, Eva!
Rottaler Gsichter Magazin
Fasst sich auch gut an und liest sich gut im Bett 🙂 Ein „Must-Have“ im Rottal 🙂

Leonhardiritt und Lebensfreude – Kirchweidach 2021

Leonhardiritt Kirchweidach 2021 - Foto: Nadia Baumgart
Der Leonhardiritt Kirchweidach 2021 hat stattgefunden- Juchhuu!

Danke, Kirchweidach! Die Gemeinde im Landkreis Altötting hat im Gegensatz zu vielen anderen bei uns in der Gegend den Leonhardiritt nicht abgesagt. Es war einfach WUNDERSCHÖN!!!

Der Leonhardiritt mit Markt wird in Kirchweidach anscheinend schon seit dem Jahr 1714 durchgeführt.

//Saint Leonard horse parade – A Bavarian/Austrian procession on horseback

#kirchweidach

Die Musikantin – Schön ist es, dass so viele junge Menschen Musik und Brauchtum lebendig erhalten.

Hier im Video:

Gelebte Tradition und Brauchtum in Kirchweidach
Brauchtum in Bayern
Bier schmeckt immer!
Der 290. Leonhardiritt in Kirchweidach
Leonhardiritt Kirchweidach 2021
Die Goldhauben-Frauen

Impressionen des Herbstmarktes in Bad Birnbach

Welch eine Freude, dass der traditionelle Herbstmarkt endlich wieder stattfinden durfte! Und das bei schönstem Sonnenschein, mit guter Laune und Musik. Besonders toll finde ich die Direktvermarkter-Stände hinten beim Rathaus. Da bekommt man eine Vielfalt von regionalen Produkten.

Autumn market in Bavaria / Notre grand marché annuel

Herbstmarkt Bad Birnbach
Der traditionelle Herbstmarkt in Bad Birnbach ist immer gut besucht
Die Feuerwehrkapelle Unterzeitlarn
Eindrücke des Herbstmarktes mit Volksmusik und den Ständen der Direktvermarktern

Le guitariste

Aquarell – Watercolour

Das Aquarell ist entstanden unter dem Eindruck der gestrigen Veranstaltung in Bad Birnbach: Die Kabarett – Solo Show von Helmfried von Lüttichau – es war umso schöner, da es meine erste Live Veranstaltung seit dem zweiten Lockdown war. Ich habe gespürt, wie sehr solche Auftritte inspirieren können und freue mich schon auf kommende Events!

So langsam…

So langsam…geht es wieder los / La vie reprend tout doucement…

Auch auf dem Wochenmarkt ist endlich wieder mehr los – den Dackel scheint das nicht zu begeistern 🙂
Die Cafés locken mit leckerem Eis – Bei über 30 Grad keine schlechte Idee!

Im Lockdown und danach!

Kunst von Nadia Baumgart
Allein mit fragendem Blick in der Wiege der Kultur

Bild 1: Im Lockdown / Bild 2: Nach dem Lockdown

Picture 1: During the lockdown / Picture 2: After the lockdown

Aquarelle 1: Pendant le confinement / 2: Déconfinement

Danach: Einfach chillen!