Libertà!

Aquarellmalerei – Watercolorpainting – Der Reiher

Künstliche Kreativität

Künstliche Kreativität – Créativité artificielle

In nur zwei Minuten hat eine KI dieses Bild für mich erschaffen. Faszinierend – und zugleich verstörend. Ich frage mich, wie lange wir Menschen noch künstlerisch tätig sein werden, wenn Maschinen uns in Sekunden das abnehmen, wofür wir oft Tage brauchen: die gedankliche Auseinandersetzung mit einer Idee, die Komposition, die Farbwahl, die liebevolle Ausarbeitung der Details.

Ich hatte lediglich um ein realistisches Bild gebeten: Eine schöne Frau (Jeanne du Barry) in Versailles, neben einem gähnenden Geparden und einem französischen Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg – mit traurigem Blick und der Flagge Ecuadors in der Hand.

Was bleibt uns, wenn Kreativität automatisiert wird? Wie kreativ können – und wollen – wir Menschen in Zukunft noch sein?

EN: What remains for us when creativity becomes automated? How creative can — and do — we humans still want to be in the future?

Ein Tag Kunst in Passau

Ein Kunstwerk von Dalia Blauensteiner, das eine seascape-artige Landschaft mit Himmel und Wasser darstellt.
Ein wunderschönes Bild von Dalia Blauensteiner

Ein Tag Kunst in Passau – Bummel durch die Alstadt und Besichtigung der Ausstellungen im Kunstverein Passau (ehem. Sankt Anna Kapelle), dem Dom-Hof, Agon Kulturwerk , Kulturmodell Bräugasse und Produzentengalerie Passau. Es hat sich gelohnt! Hier einige Eindrücke und unten ein Video.

A Day of Art in Passau – Strolling through the Old Town and visiting art exhibitions

Hier im Video:

Staubsaugende Frau – Femme et aspirateur

A colorful watercolor painting of a woman vacuuming in a living room, accompanied by a cat, a wild boar, and an owl. The room features furniture, a window, and various decor elements.
Aquarelle – Watercolorpainting – Alltagssituationen in der Kunst – Kampfflugzeug im Fenster

Daheim mit wilden Tieren – Serie:

Mahnbilder und Meisterwerke im Kunstforum Ostdeutsche Galerie

Gemälde von Bernhard Heisig, das eine ländliche Szene mit dramatischem Himmel darstellt. Menschen stehen vor einem Haus, während Flugzeuge am Himmel fliegen, symbolisieren Konflikt und Kriegserfahrungen.
Franz Radziwill – Ende eines Arbeitstages – 1928 (Strohhausen b. Rodenkirchen 1895-1983 Wilhelmshaven)

Eindrücke vom Museum, das wir gestern entdeckt haben. Das Kunstforum Ostdeutsche Galerie in Regensburg hat seinen Fokus auf dem Kunstgeschehen im östlichen Europa. Ein Ort zum Nachdenken und Staunen. Durch Zufall hatte ich das spannende Museum online entdeckt.

Es ist ein einzigartiges Museum mit dem Schwerpunkt auf Kunst aus Mittel- und Südosteuropa, insbesondere aus ehemals deutschen Kulturräumen. Die Bilder von Heisig dürfen nicht abfotografiert, können aber im Internet gesehen werden: https://www.bernhard-heisig.com/

Das Museum bietet aber auch eine beeindruckende Sammlung von Künstlern wie Käthe Kollwitz, Lovis Corinth und Oskar Kokoschka sowie wechselnde Ausstellungen, die aktuelle Entwicklungen und Fragestellungen der Region beleuchten.

Ein expressionistisches Gemälde mit abstrakten Gesichtern und emotionalen Farbtönen, das die menschliche Erfahrung und Erinnerungen an Krieg thematisiert.
Anselm Kiefer (*1945 Donaueschingen) noch ist Polen nicht verloren“, 1978 – Die Regensburger Fassung spielt auf den Einmarsch der Nationalsozialisten 1939 in Polen und ihre rüstungstechnische Überlegenheit an.

In der Dauerausstellung begegnet man über 200 Jahre Kunst und Geschichte mit Stationen an verschiedenen Orten zwischen der Ostsee und dem Mittelmeer. Breslau, Danzig, Königsberg und Prag zum Beispiel.

Die aktuelle Ausstellung „Bernhard Heisig und Breslau“ zeigt monumentale Werke des Künstlers, die seine persönliche Auseinandersetzung mit Kriegserfahrungen und seiner NS-Vergangenheit eindrucksvoll dokumentieren. Sie würdigt Heisig zu seinem 100. Geburtstag und schlägt mit seinen Mahnbildern eine Brücke zwischen historischen Traumata und aktuellen politischen Bedrohungen.

Die Bilder von Heisig haben mich tief beeindruckt – die meisterhafte Malweise, gepaart mit der schonungslosen Darstellung von Leid und Zerstörung haben mich sehr nachdenklich gemacht. Viele Zitate aus Otto Dix’ Werken aus dem Ersten Weltkrieg sind erkennbar. Beim Betrachten der entstellten Körper und der gesichtslosen Uniformen wurde mir bewusst, wie sehr sich alle Kriege ähneln – unabhängig von Zeit und Ort –, weil sie immer dieselben Spuren an den Menschen hinterlassen.

Informationstafel über das Kunstforum Ostdeutsche Galerie, die das künstlerische Erbe östlicher Regionen in Europa thematisiert.
Eine Person steht vor dem Kunstforum Ostdeutsche Galerie in Regensburg, neben einem Plakat zur Ausstellung 'Bernhard Heisig und Breslau'.
Ein sehr spannendes Museum!

Und hier Eindrücke im Video: