Grenzenlose Freiheit! Das war gestern der Wahnsinn, als etwa 2000 Kraniche über unsere Köpfe flogen und – dem Inn folgend – nach Westen zogen! Ich dachte: „So viel Schönheit in unserer verrückten Welt!“ Ich bin so dankbar für solche Augenblicke.
Das Licht am Inn war plötzlich ganz weich und geheimnisvoll
Es waren sehr viele Graugänse und einige Möwen, Reiher und Kormorane zu sehen.
Friedliche NaturEin beinahe mystisches Licht…
Und hier ein kurzes Video, in dem man auch die fliegenden Kraniche sehen und hören kann:
Im November bereitet sich die Natur auf eine Ruhepause vor. Doch wer durch die Natur streift, wird keinen „Novemberblues“ erleben. Die Farben des Herbstes lassen das Licht im Spätherbst wärmer erscheinen; selbst an grauen Tagen wirkt ein Spaziergang in den Wäldern und Wiesen rund um Bad Birnbach belebend.
An der Rott können wir Reiher und Krickenten beobachten, die hier überwintern, während sich im Wasser die herbstlichen Farben der Vegetation spiegeln.
Der flinke Kleiber ist einer meiner Lieblingsvögel. Im Winter kann man ihn besonders gut beobachten.
Vogel-Portrait – der Kleiber
In unserer neuen Serie stellen wir Vögel vor, die uns auch im Winter begegnen können. Den Anfang macht der farbenfrohe und kletterfreudige Kleiber.
Er kündigt sich meist durch seine lauten, pfeifenden Rufe an, die manchmal fast wie menschliches Pfeifen klingen. Hört man ihn, ist es in der Regel nicht schwer, ihn zu entdecken.
Der blau-orange Kleiber mit dem schwarzen Augenstreifen klettert geschickt den Baum hoch und runter, weshalb er auch Spechtmeise genannt wird. Abwärts schafft er es sogar kopfüber, was ihm kein anderer Vogel nachmacht. Der kleine Singvogel ist unverwechselbar und überall dort zu finden, wo ältere Laubbäume stehen. Hier zieht er seinen Nachwuchs groß und verklebt zum Schutz der Jungvögel teilweise den Eingang seiner Nisthöhle.
Er ist auch im Winter bei uns zu sehen. Selbst im Kurpark kann man den kleinen Akrobaten kopfüber an Stämmen klettern sehen. Am wohlsten fühlt sich der Kleiber in offenen Laub- und Mischwäldern, Parks, Gärten oder Obstwiesen.
Im Sommer fressen Kleiber hauptsächlich Insekten, die sie von Ästen oder Blättern sammeln. Im Herbst und Winter stehen Nüsse und Sämereien auf dem Speiseplan.
Der Name „Kleiber“ stammt aus dem Mittelhochdeutschen und bezieht sich darauf, dass der Kleiber den Eingang von Bruthöhlen mit Lehm verklebt, um sie selbst zu nutzen. So schützt er seine Höhle vor Mardern oder Krähen, indem er den Eingang mit einer Mischung aus Lehm und Speichel so weit zumauert, dass er gerade durchpasst.
Wir wünschen Ihnen viel Freude bei Ihren Naturerkundungen im ländlichen Bad Birnbach!
Im November ist auch der Silberreiher an der Rott oft zu sehen.Immer wieder überwintert ein Paar Weißstörche in Bad Birnbach – Hier läuft einer über die Arterhof-WiesenDer Stieglitz zaubert fröhliche Farben in den November
Heute haben wir einen RALLENREIHER (Ardeola ralloides) gesehen! Der brütet zwar auch in Marokko und Russland, aber in Europa fast nur in Ungarn! Und einen haben WIR erwischt. Juchhuu!
Rallenreiher – Crabier chevelu – Squacco HeronEr verteidigt sein RevierDer Rallenreiher auf der Infotafel im Nationalpark – NIE hätte ich gedacht, dass wir ihn sehen!
Naturbeobachtung macht glücklich. Heute haben wir mal in den Rottauen ein „Fotoshooting“ gemacht. Ganz ohne Fotografen, einfach nur mit dem Stativ. Das macht Spaß!
FR// L´observation de la nature nous rend heureux.
Silberreiher (Ardea alba) Grande Aigrette // Egret
Heute hat es sich mal wieder gelohnt, um die Ecke zu gehen. Im wunderschönen Septemberlicht zeigten sich Silberreiher, Flussuferläufer und Hauhechel-Bläuling. Eisvogel und Seidenreiher wollten nicht abgelichtet werden.
Nature in september in Lower Bavaria: Great egret, sandpiper and common blue butterfly (Polyommatus icarus)…