Heute eine kleine Tour gemacht, einmal durch den Wald (Lugenz) und einmal um den See (Rottauensee). Und gestern sind wir an der Innpromenade in Schärding spazieren gegangen. Die Wintersonne beinahe schon warm, die Meisen balzen und hinter der Januarluft lauert der Frühling!!
Impressions de janvier en Basse-Bavière et Autriche
Die Innpromenade in Schärding mit Sicht auf Schloss Neuhaus.Schnee und Sonne im Wald – Ein schöner MixFarbenfrohe Krickente (Anas crecca) / Une jolie sarcelle d´hiver / Common TealLebendiges Teleskop 🙂Januarsonne – Soleil de janvier
Wir ein Freund: Die alte Eiche / The old oak / Le vieux chêne
Bei eiskaltem Wind mit einer Freundin im Rottal unterwegs. Die Atmosphäre war besonders, bewölkter Himmel und doch Licht auf den Hügeln in der Ferne. Wir haben unsere Lieblingseiche besucht.
Winter landscape in Lower Bavaria – The old oak
Alte EicheWinterlandschaft / Rottaler LandschaftWandern macht glücklich
Wieder einmal sind wir mit unserer Freundin Birgit im Sumava Nationalpark (Böhmerwald auf der tschechischen Seite) im Grenzgebiet gewandert.
Das Licht war romantisch, die Landschaften wie immer wunderschön. Ein Fichtenkreuzschnabel (Loxia curvirostra) empfing uns mit seinem Gesang.
Ein Fichtenkreuzschnabel (Loxia curvirostra) singt für uns
In der Gegend von Fürstenhut werden gerade an den Waldrändern einige Bäume gefällt. Früher hätte man sich in einem Nationalpark darüber gewundert. Heute weiß man, dass lichte Wälder und wilde, offene Wiesen mit wenigen Bäumen und Büschen mehr Artenvielfalt erlauben. Am Wegesrand wird darauf hingewiesen, dass die Maßnahmen geschehen, um dem Birkhuhn, dem Wachtelkönig und vielen wilden Sumpf- und Moor-Pflanzen einen besseren Lebensraum zu gewähren.
Die Landschaften werden offen gehalten, damit beispielsweise Birkhuhn und Moorpflanzen Lebensraum haben
Wir waren auch in Bucina an der alten Grenzanlage, dem Symbol des kalten Krieges. Das Dorf Bucina (deutsch Buchwald) wurde 1956 als Teil des militärischen Sperrgebietes abgerissen. Bis vor kurzen ging man an dem Mahnmal vorbei und dachte: „Gott sei Dank ist das vorüber“. Inzwischen erinnert die Situation eher an die neuen Kriege, die überall auf der Welt das gleiche, hässliche Gesicht haben.
Grenzanlage vom Kalten Krieg – Mahnmal in Bucina an der deutsch-tschechischen Grenze
Wie immer tröstet die Schönheit dieser wundervollen Naturlandschaften…
Unterwegs im Nationalpark Sumava an der deutsch-tschechischen Grenze
Im Wald: vermutlich die Kieferknochen eines Fuchses
Herbstwald – schon wieder! Ich finde es so spannend, leise durch den Wald zu gehen, nach Schwammerl zu schauen, die vielen Moosarten zu betrachten und …manchmal geht es richtig „wild“ zu, das ist besonders schön: Letzens haben wir die Kieferknochen eines jungen Fuchses gefunden. Heute habe ich den Schädel dazu gesehen. Und ein Admiral flatterte uns auch im Oktoberlicht entgegen.
Das Licht war heute wieder besonders schön.
Oktoberlicht im Wald
Zum Fuchsschädel fiel Berndt ein nachdenkliches Gedicht ein.
Nach den letzten trockenen Jahren, ist es gerade eine Wonne, durch die feuchten Wälder zu gehen und nach Schwammerl zu schauen. Nicht nur nach Pilzen übrigens, es gibt so viel zu entdecken. Zum Beispiel diese schwarze Nacktschnecke mit dem weißen Strich. Ein Schwarzer Schnegel (Limax cinereoniger) oder eine Schwarze Wegschnecke (Arion ater)? Keine Ahnung, jedenfalls hübsch.
Schwarze SchneckeMoos und SchwammerlIm Wald ist es immer schön – insbesondere wenn er licht ist und darin viele, viele Rehe leben