Schwarz-weiß. selten. wunderschön: Der Kiebitz!

Kiebitz (Vanellus vanellus) am 3. März auf einem Rottaler Acker – Lapwing in Bavaria

Lapwings in Bavaria – Vanneaux huppés en Bavière

Kiebitze heute im Rottal. Diejenigen, die im Rottal bleiben und brüten, sind auch hier geboren.

Der Kiebitz ist in Bayern stark gefährdet und steht auf der Roten Liste Bayerns und Deutschlands. Er legt seine Eier auf den Boden auf Äcker und offene Flächen und hat es somit schwer.  Um zu verhindern, dass der Brutbestand von Kiebitzen in unserer Region komplett einbricht, markiert der Landschaftspflegeverband seit einigen Jahren die Bodennester, sodass Landwirte die Gelege umfahren können.

Eine große Freude: Kiebitze kehren in ihre Brutgebiete zurück. Dort sind sie auch geboren.

Hoffentlich haben in diesem Jahr wieder mehr Paare Bruterfolg! Es ist jedenfalls immer eine große Freude sie zu sehen! Diese Fotos habe ich mit Zoom vom Auto aus gemacht. Denn sie sind sehr störungsempfindlich.

Elegant im schwarzem Frack

Rostige Schönheit im Rottal: die Rostgans

Rostgänse am Postmünsterer See im Rottal – (Tadorna ferruginea) Tadornes casarca en Bavière

Fast schon Frühling! Heute haben wir am Rottauensee erstmals ROSTGÄNSE (Tadorna ferruginea/ Tadorne casarca) gesehen!

Beide Geschlechter sind intensiv rostbraun oder rostgelb gefärbt und haben einen hellen gelblichen oder weißen Kopf. Sind sie nicht wunderhübsch?

Vor einigen Jahren waren sie noch selten zu beobachten, inzwischen sieht man sie immer öfter: die ursprünglich in den Steppen und Halbwüsten Asiens und Nordafrikas beheimateten Tiere breiten sich stetig in Deutschland und auch in Bayern aus. Manche ärgern sich und sprechen von Neozoon und „invasiven“ Arten, aber ich freue mich inzwischen über jedes lebendige Tier, das es noch schafft, in unseren Landschaften zu überleben.

Zum ersten Mal habe ich heute ( am 27.01. 2025) Rostgänse am Rottauensee beobachtet
Rostige Schönheit

Verzauberter Start ins Neue Jahr

Graugänse starten ins Neujahr

Wie in einem Frühjahr mit gefrorenen Mandel- und Kirschblüten: kalt und verzaubert, so sieht unsere Welt gerade aus. Die Graugänse sagen: „Egal, wir starten schon mal vertrauensvoll ins Neue Jahr!“. Aber die Tauben gurren ganz leise: „Wir kuscheln doch noch ein bisschen“.

FR: Comme un printemps aux fleurs d’amandiers glacées : froid et enchanté, voilà à quoi ressemble notre monde en ce moment. Les oies grises disent : « Ce n’est pas grave, nous commençons la nouvelle année en toute confiance ! ». Mais les pigeons roucoulent très doucement : « Faisons-nous des câlins encore un peu. »

EN: Like a spring with frozen almond and cherry blossoms: cold and enchanted, that’s what our world looks like right now. The grey geese say: “It doesn’t matter, we’re starting the New Year with confidence!”. But the pigeons coo very quietly: “Let’s cuddle a little longer.”

#neujahr

Bad Birnbach im Raureif
Wie vereiste Mandelblüten

Die alte Eiche

Wir ein Freund: Die alte Eiche / The old oak / Le vieux chêne

Bei eiskaltem Wind mit einer Freundin im Rottal unterwegs. Die Atmosphäre war besonders, bewölkter Himmel und doch Licht auf den Hügeln in der Ferne. Wir haben unsere Lieblingseiche besucht.

Winter landscape in Lower Bavaria – The old oak

Alte Eiche
Winterlandschaft / Rottaler Landschaft
Wandern macht glücklich