Gestern waren wir im Nationalpark Bayerischer Wald wandern. Denn es wird bald kalt werden und wir wollten noch die Wärme eines schönen Frühherbst-Tages im Wald erleben. Wir waren im Lusen-gebiet und es war wieder einmal zauberhaft. Das bekannte Motto des Nationalparks „Natur Natur sein lassen“ – ohne menschliche Eingriffe in den Kernzonen – hat bewirkt, dass der Wald gesünder und schöner ist als dort, wo er „gepflegt“ wird.
Im Oktoberlicht leuchteten insbesondere die Ahorne und das Heidelbeer-Gestrüpp.
Unsere Eindrücke habe ich im Video festgehalten.
Ein „Urwald“ entsteht Das Kreuz als Erinnerung an die Wallfahrten nach Heiligenberg
Frühherbst im Bayerischen Wald / Early autumn in the Bavarian Forest
Gestern haben wir eine wunderschöne Wanderung im Nationalpark Bayerischer Wald gemacht. Es ging in den Klosterfilz, einem Hochmoor im Wald. Zu sehen gab es Waldabschnitte, Wiesen und Moore, die Große Ohe und ein großes Biber-Revier.
EN: Hiking in the Bavarian Forest FR: Une randonnée dans la Forêt Bavaroise
Hier geht es durch das MoorWandern auf dem „Kreuzotter-Weg“
Hier ein kleiner Film über die Wanderung im Nationalpark Bayerischer Wald
(Ich habe „Hochmoor“ im Titel falsch geschrieben, kann es jetzt aber nicht mehr ändern 😊)
Der Große Feuerfalter (Lycaena dispar) Grand cuivré – Die Art ist erst vor zwei Jahren von Osten her in unser Gebiet in Südostbayern zugewandert.
Heute an der Rott. So langsam wird es herbstlich. Wir hatten das Glück, den seltenen Großen Feuerfalter (der gehört zu den Bläulingen) und eine Gebirgsstelze zu sehen.
L‘ automne se fait sentir. Nous avons vu de beaux papillons (Grand cuivré) et une bergeronnette des ruisseaux.
Faune et flore sur la pointe de Primel, Finistère.
Discovering the nature at the Atlantic coast of North-West France in Finistère.
Flora und Fauna an der Finistère-Küste
Für mich gibt es kaum etwas Schöneres, als aufmerksam durch die Natur zu gehen und wie ein Kind immer wieder aufs Neue die Welt zu entdecken.
Heute waren wir im geschützten Biotop der Primel-Landspitze und haben uns jede Pflanze, jeden Schmetterling und jeden Vogel angeschaut. Das Biotop zeigt beispielhaft, wie artenreich die Natur an der Küste aussehen könnte, wenn der Mensch nicht eingreifen würde.
Zuerst einmal die Neuigkeiten, die uns unsere schlaue Pflanzen-App verraten hat und die wir bisher nicht kannten: Der seltsame Echte Meerkohl (Crambe maritima) und die zarten Sandnelken .
Über die Hälfte der Fläche ist überwuchert mit einem Gewirr aus Adlerfarn, Brombeeren, Schlehen und Stechginster. An den Wegrändern blüht es aber richtig bunt: Johanniskraut, Kamille, Schafgarbe, Erika und wildes Löwenmäulchen setzen liebliche Farbtupfer in die Landschaft.
Ein kleinerFeuerfalter tanzte uns über den Weg. Den schwarz-gelben Schmetterling müssen wir noch bestimmen, so wie einige braune Vögel. Alle haben wir noch nicht bestimmt. Sicher gesehen haben wir aber Schwarzkehlchen, Steinschmätzer, Strandpieper, einen Zaunkönig zwischen Felsen, Goldammern, Kohlmeisen, Bachstelzen und Rotkehlchen.
Es gibt immer so viel zu entdecken!
#naturliebe #bretagne #finistère
SteinschmätzerMeerkohl – Crambe maritima
Naturvideo – Naturbeobachtungen in Nord-West-Frankreich an der Atlantikküste